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Google News lässt sich jetzt zweisprachig nutzen

(Foto: Shutterstock)

Google reagiert auf eine immer größer werdende Internationalisierung der Gesellschaft und ermöglicht es Lesern, die News-Plattform mehrsprachig zu verwenden.

Mehr als 60 Prozent aller Menschen auf der ganzen Welt sprechen zwei oder mehr Sprachen. Dementsprechend konsumieren sie Inhalte auch oftmals in mehreren verschiedenen Sprachen. Eine Herausforderung war immer Artikel auf diesen Sprachen in einem Newsfeed zu bündeln. Oft mussten verschiedene Apps oder Websites verwendet werden, um zum Beispiel englische Artikel auf der einen Seite und französische Artikel auf der anderen Seite zu sehen.

Der multilinguale Leser konnte also meistens nur in einer Sprache konsumieren. Um dieses Problem zu lösen, integrierte der Technologie-Konzern in Google News eine neue Funktion, die den Zugriff auf Nachrichtenartikel aus mehreren Ländern und auf verschiedenen Sprachen in einer App ermöglicht.

Über 40 Sprachen

Wie genau das aussehen wird, zeigt Google in einem kürzlich von Robb Wei, Product-Marketing-Lead bei Google News, veröffentlichten Blogbeitrag. Mit dem neuesten Update kann der Nutzer zwei verschiedene Sprachen auswählen, in denen ihm dann Inhalte angezeigt werden. So kann zum Beispiel der Newsfeed einer lokalen chinesischen Nachrichtenagentur mit dem Feed einer großen amerikanischen Zeitung zusammenlaufen. Google berücksichtigt dabei auch weiterhin die bereits vorgenommenen Einstellungen zur Personalisierung und sortiert die Artikel nach Relevanz.

Die neue Funktion der Google-News-App ist ab sofort für Android und iOS in 141 Ländern verfügbar. Insgesamt wurden 41 Sprachoptionen integriert. Zu finden ist das Ganze in den Spracheinstellungen der App.

„Es gibt noch viel mehr zu tun, um Menschen mit hochwertigen und vertrauenswürdigen Nachrichten zu den Themen zu versorgen, die sie interessieren. Wir hoffen jedoch, dass das heutige Update es einfacher macht, bequem von Ihrem Gerät aus mit verschiedenen Kulturen und Perspektiven in Kontakt zu treten“, schrieb Wei am Ende des Blogbeitrags.

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