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Google Noto Fonts: Mehr als 800 Sprachen und 100 Schriftsysteme kostenlos

(Grafik: page-online.de)

Der globalen Kommunikation sind keine Grenzen mehr gesetzt. Die Fontfamilie Noto schließt verschiedenste Kulturen, Sprachen und Zeitalter ein.

Seit fünf Jahren arbeiten Google und Monotype gemeinsam an der kostenlosen Schriftfamilie Noto. Das Ziel von Googles Open-Source-Fontfamilie Noto ist es, eine Schriftart anzubieten, die für alle Sprachen der Welt verwendet werden kann. Nachdem viele mehr oder weniger verbreitete Sprachen schon länger unterstützt werden, lässt sich Noto jetzt in jedem Sprachgebrauch verwenden.

Genauer gesagt in mehr als 800 lebenden und ausgestorbenen Sprachen sowie 100 Schriftsystemen. Dazu zählt zum Beispiel der chinesische, japanische und koreanische Sprachraum. Für die meisten Sprachräume stehen Sans- und Serif-Varianten zur Verfügung, oft in den Schnitten Regular und Bold mit Kursiven, einschließlich unzähliger Ziffernarten, mathematischer Zeichen, Symbole und Emojis.

Noto: No more Tofu

Der Schriftname Noto steht für „No more Tofu“. Tofu nennt man die viereckigen Kästchen, die ausgegeben werden, wenn eine Schrift oder ein Symbol vom Computer nicht lesbar ist. Kontinuierlich sorgen Google und Monotype dafür, dass Noto den neuen Standards, wie der im Juni 2016 erschienene Weltsprachen-Standard 9.0 vom Unicode Konsortium, folgt. Forscher, Designer, Kulturschaffende, Linguisten und Projektmanager in aller Welt sind an dem Google-Noto-Projekt beteiligt. Ein Projekt, was noch nicht vorbei ist, denn der Unicode wird ständig um neue Skripte und Sprachen erweitert.

Noto im Praxistest

Im Page-Interview erzählt Bob Jung, Director Internationalization bei Google, dass der komplette Unicode 6.1 abgedeckt sei und aktuell an der Abdeckung vom Unicode 9.0 gearbeitet wird. Zurzeit hat Noto keine Konkurrenz, aber Bob Jung lobt Arial Unicode MS, Code 2000, FreeFont und DejaVu. Trotz der inkonsequenten Designsprache seien sie alle sehr umfangreich und haben eine gute Arbeit geleistet.

Praktischerweise bietet Google für die Noto-Fontfamilie eine eigene Website an, über die ihr bequem die benötigten Fonts auswählen könnt.

Die Entstehung der Noto-Fontfamily könnt ihr euch in dem Video angucken:

https://vimeo.com/185700918
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Dein t3n-Team

Ein Kommentar
E.
E.

Noto ist etwas rundlicher als Arial. Eine recht schöne ausgewogene Schrift.

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