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Google öffnet seine Shortcut-Domain .new für Dritte

Googles neue Domain-Erweiterung .new erlaubt das Erstellen neuer Werke sogar während des Kochens. (Screenshot: t3n.de)

Ab sofort können Markeninhaber die bisher von Google exklusiv genutzte Domain-Erweiterung .new im Rahmen einer Sunrise-Periode auch für ihre eigenen Aktionen registrieren.

Beginnend mit dem 2. Dezember 2019 sollten sich Interessenten, die keine geschützten Marken nachweisen können, um eigene .new-Domains bewerben. Ab dem 21. Juli 2020 dann fallen alle Beschränkungen und jedermann kann .new nach Verfügbarkeit buchen. Das teilt der Suchmaschinen-Riese in einem aktuellen Blogbeitrag mit.

.new ist ein Shortcut zur Erstellung neuer Dateien oder Datensätze

Die Domain-Erweiterung .new wurde vor ziemlich genau einem Jahr von Google für die Nutzung innerhalb der G-Suite, dem Online-Office-Produkt des Unternehmens, eingesetzt. Seither können Google-Kunden über den Aufruf von etwa docs.new, sheets.new oder sites.new in ihrem Browser direkt neue Dateien in ihrem Google Drive anlegen. Erst kürzlich kam mit cal.new oder meeting.new auch ein Shortcut für den Google Kalender hinzu.

Inzwischen hat sich Google ein Stück weit gegenüber anderen Anbietern geöffnet und etwa Spotify, Canva, Medium und ein paar anderen ebenfalls den Zugang zu .new gewährt. So können Spotify-Nutzer via playlist.new direkt zur Anlage einer neuen Playlist in ihrem Spotify-Account springen. Story.new legt eine neue Geschichte bei Medium an und canva.new öffnet den beliebten Grafikeditor mit einer frischen Leinwand.

Alternative Nutzung von .new ist ausgeschlossen

Der Nutzen hinter .new ist simpel. Der Aufruf der Kurz-URL führt stets und ausschließlich zu einem neuen Dokument innerhalb eines teilnehmenden Dienstes, respektive zu einem, wie Google es nennt, Online-Creation-Workflow. So soll es auch bleiben. Google macht die Nutzung zu genau diesem Zweck zur Voraussetzung für die Registrierung einer .new-Erweiterung. Damit ist eine Verwendung etwa für die Ankündigung neuer Produkte oder Dienstleistungen ausgeschlossen.

Dienste, die sich nicht an diese Verwendungsvorgabe halten, müssen damit rechnen, ihre Erweiterungen wieder zu verlieren. Das macht Google in einer FAQ zur Einführung der Domain-Erweiterung sehr deutlich.

t3n meint:

Der Nutzen hinter .new ist zwar zu erkennen, bleibt aber dennoch unklar. Wieso es einfacher sein soll, einen Befehl in den Browser zu tippen, als den Dienst konventionell aufzurufen, bleibt zumindest mir weitgehend verborgen. Wer aber seine Tage so streng durchgetaktet hat, dass sich selbst Einsparungen im einstelligen Sekundenbereich schon auswirken, könnte Freude an den .new-Aktionen haben.

Dieter Petereit

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