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Gadgets & Lifestyle

Schicker WLAN-Router von Google: OnHub kommt nach Deutschland [Update]

WLAN-Router OnHub. (Foto: Google)

Google hat mit dem OnHub einen eigenen WLAN-Router vorgestellt. Das Gerät soll einfach zu konfigurieren sein und für besseren Internet-Empfang sorgen. 2016 soll das Gerät nach Deutschland kommen.

Update vom 19. Oktober 2015:

Der von Google gemeinsam mit TP-Link entwickelte WLAN-Router OnHub soll im ersten Quartal 2016 in Deutschland erhältlich sein. Das Gerät mit dem zylindrischen Gehäuse, in dem 13 Antennen verbaut sind, soll 229 Euro (UVP) kosten. Damit wäre der OnHub-Router etwas teurer als in den USA, wo er seit Ende August für 199,99 US-Dollar auf dem Markt ist.

Ein hübscher WLAN-Router bringt mehr Leistung, hat sich Google gedacht – allein, weil das Gerät dann nicht mehr irgendwo in einer Ecke versteckt würde. Der gemeinsam mit dem Hersteller TP-Link entwickelte OnHub-Router, der vom Design her ein wenig an Amazons Echo erinnert, soll außerdem die Einrichtung und Konfiguration der heimischen Internetverbindung erleichtern.

OnHub soll einfacher schnelles WLAN liefern

OnHub: Googles neuer Router soll einen zentralen Platz im Haus bekommen. (Foto: Google)
OnHub: Googles neuer Router soll einen zentralen Platz im Haus bekommen. (Foto: Google)

OnHub kann über eine Android- und iOS-App gesteuert und konfiguriert werden. Anhand dieser kann der Nutzer erkennen, wie viele Geräte mit dem WLAN-Router verbunden sind und welche Geschwindigkeit jeweils erreicht wird. Updates sollen automatisch aufgespielt werden. Google will eigenen Angaben nach künftig weitere Features nachliefern. Vier Gigabyte interner Speicher und ein Gigabyte RAM stehen zur Verfügung. Insgesamt 13 Antennen sollen im OnHub verbaut sein.

Derweil bietet der OnHub-Router Unterstützung für WLAN nach dem Standard 802.11a/b/g/n/ac, Bluetooth sowie 2,4- und 5-Gigahertz-Band-WLAN. Darüber hinaus werden Smart-Home-Protokolle wie Weave und Zigbee unterstützt. Der OnHub bietet folgende Anschlüsse: einen USB-3.0-Anschluss, Gigabit-Ethernet für den WLAN-Anschluss und einen LAN-Anschluss. Für Profi-Nutzer dürfte das zu wenig sein.

OnHub: Google verzichtet angeblich auf Nutzerdaten

Datenschutzbedenken hat Google derweil erst einmal beiseite gewischt. Zwar sende das Gerät Information darüber, welche Funkbereiche es verwenden könne, an Google, aber keine Daten, die von den Nutzern übertragen würden, wie der Konzern gegenüber der Financial Times versicherte.

Der OnHub-Router soll am 31. August 2015 auf den Markt kommen – vorerst in den USA und Kanada. Kostenpunkt: 199,99 US-Dollar. Neben dem Modell von TP-Link soll auch ein von Asus hergestellter Router geplant sein.

via www.theverge.com

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Eine Reaktion
Endlich Home-Control und bezahlbar

Hat das Ding DSL-Anschlüsse oder ist es Routerzwangfreiheitsgesetz-Optimiert und wird einfach direkt ans DSL/Kabel/...-Modem gehangen ?

Endlich wird meine Forderung erfüllt und es gibt Router mit Bluetooth. Denn Bluetooth ist die Basis für Home-Control ("intelligent" Home, "Smart"Home usw.) usw. und nicht jeder will sein FireTV dafür ständig laufen lassen.
Auch Weave und zigbee dürften davon gefördert werden.

Die ersten Nexus hatten absichtlich kein SD-karte und waren so günstig bepreist so das jeder Handy-Hersteller zu ähnlichem Preis gleiche Features anbieten musste statt miese Phones zum iPhone-Preis dem armen Kunden anzudrehen wie es bei angeblichen Flagship-Handies, Mini-Mac-HTPC-Konkurrenten oder AirBook-Konkurrenten teilweise immer noch stattfindet.

Als die FlachTVs hier herauskamen lernte jeder Rentner und Hausfrau das HDReady das einzig wahre ist und man sich mit weniger nicht zufrieden geben sollte. Die frühen Nexus-Handies führten zu anständig ausgestatteten 200-Euro-Android-Handies.

Der Router ist vielleicht absichtlich etwas teurer bepreist damit die Konkurrenz solche Router selber günstiger anbieten kann und ab heute auch muss. Ich vermute Google sind die Zahlen egal und denn es etabliert vielleicht nur die Mindest-Anforderungen was alle Router ab heute in den weltweiten Haushalten anbieten müssen.

- Vielleicht hat Google gesehen das a/ac also 5GHz zu wenig angeboten wird.
- Ebenso ist mir und Google schon ewig klar, das Router Bluetooth brauchen. Ein billiger Bluetooth-Repeater wäre noch ein sinnvolles Extension-Produkt um bis zum Keller oder ins Erdgeschoss die Türklingel connecten zu können welche dann das eigene Handy und SmartWatch weiss und mitteilt wenn auf die eigene Türklingel gedrückt wird auch wenn man im Keller oder woanders im Haus ist und auch um Bluetooth-Protokolle für BT2.2 oder 3.0-Handies zu transcoden damit alte Handies nutzbar bleiben.
- Förderung von Weave und Zigbee ohne Extrawurst ist auch sehr nett. Evtl. will man NEST doch endlich ausbauen und die Trennung der Firmen führt plötzlich zu Leistung der Aufkäufe statt wie bisher Stagnation.

Der Router ist im Prinzip so ein Durchbruch wie das 600(?)Euro-Ipad-1 welches die Windows-Tabletts für 2500 Euro ersetzte oder der NetBook von Asus oder Acer für damals ich glaube 200-300 Euro der diese neue Geräte-Gattung der NetBooks fürs Volk finanziell fair verfügbar etablierte und sich in 2-3 Jahren durchsetzte.

Im TV meinte grade ein Moderator oder Gast das seine Tochter von weit-weit-weg per Apple ihre Wohnung in New York steuern würde. iHomeControl scheint wohl zu existieren aber kaum wer weiss davon. Wir erinnern auch an die Werbung mit Götz George (Schimanski/Tatort) von RWE oder einem anderen Strom-Anbieter die ca. 10 Jahre alt sein dürfte und wo er von unterwegs das Rollo in der Wohnung steuerte.
Das hätten wir schneller haben können. Denn Bluetooth gibts schon ewig.

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