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Google: Play-Store-Bewertungen werden länder- und gerätespezifisch

Bis zur Löschung haben mehr als 10 Millionen Menschen die Barcode-Scanner-App aus dem Play-Store heruntergeladen. (Foto: BigTunaOnline / Shutterstock.com)
Lesezeit: 2 Min.
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Google wird die Bewertungen von Apps und Spielen im Play-Store ab November 2021 länderspezifisch aufschlüsseln. Später soll auch noch nach Geräten unterschieden werden.

Bewertungen und Sterne-Ratings geben Interessierten wichtige Anhaltspunkte, ob eine App oder ein Spiel ihren Erwartungen gerecht werden wird – oder ob die Anwendung auf ihrem Device überhaupt ordentlich läuft. Dass ein und dieselbe App in unterschiedlichen Ländern oder auf verschiedenen Devices jedoch nicht immer gleich performt – das können die Bewertungen bisher nicht abbilden.

Google schlüsselt Ratings im Play-Store künftig nach Ländern und Devices auf

Wie Google in einem Blogeintrag bekannt gegeben hat, werden Bewertungen und Ratings im Play-Store künftig nach Ländern und Gerätetypen aufgeschlüsselt. Dabei soll das Land, in dem ein:e User:in registriert ist, ab November 2021 berücksichtigt werden. Verschiedene Device-Arten wie Wearables, Tablets oder Chromebooks sollen „Anfang 2022“ zum Kriterium werden.

Mit den Änderungen, so Google, wolle man der Tatsache Rechnung tragen, dass bestimmte Mängel einer App nur regional oder auf einen Gerätetyp begrenzt auftreten, die Bewertungen aber allgemein beeinflussen könnten. Bewertungen und Ratings sollen deshalb „personalisierter“ und mehr auf die individuelle Erfahrung der Nutzer:innen zugeschnitten sein.

Damit Entwickler:innen genug Zeit haben, sich auf das Update einzustellen, kündige man es jetzt schon an, erklärt Google weiter. Zudem werde auch die Play-Console, in der Developer:innen Informationen zu Downloads, Bewertungen und Performance ihrer Apps finden, an die Änderungen angepasst.

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Google schraubt stetig am Play-Store

Bereits zu Beginn dieses Jahres hatte Google größere Änderungen am Play-Store angekündigt beziehungsweise vorgenommen. So will das Unternehmen ab 2022 nachziehen und wie Apple in seinem App-Store auch mithilfe von Privacy-Labels angeben, wie einzelne Apps mit Daten umgehen – wie viele sie sammeln, an wen sie weitergeleitet werden und wie sie gelöscht werden können.

Dazu kommen Neuerungen, die vor allem Entwickler:innen betreffen: So änderte sich zum August 2021 bereits das Dateiformat für Anwendungen. Bereits seit April dieses Jahres gelten ebenso strengere Regeln für die App-Anzeige – hier sind Emojis, Capslock und irreführende Angaben untersagt. Vermutlich inspiriert von Apples Rechtsstreit mit Epic Games hat Google Anfang des Jahres außerdem bekannt gegeben, dass sich Entwickler:innen über eine Reduzierung der Transaktionsgebühren freuen können – jedenfalls bis zur ersten Million Umsatz.

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