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Google-Ranking 2017: Das sind die Gewinner und Verlierer in Deutschland

Wer hat an SEO-Sichtbarkeit gewonnen und wer verloren? (Foto: Shutterstock)

Welche Seite schnitt 2017 im Google-Ranking am besten ab und wer muss die härtesten Verluste einstecken? Searchmetrics stellt die Gewinner und Verlierer vor und schaut auf die größten Suchtrends 2017 zurück.

Wie jedes Jahr hat der Toolanbieter Searchmetrics die SEO-Sichtbarkeit der indexierten Domains zum Jahresende 2017 mit den Vorjahrsdaten verglichen und die absoluten Gewinne und Verluste veröffentlicht. Nicht mit eingeschlossen sind „Erwachsenenseiten” und inoffizielle Streamingdienste (wobei hier eine nähere Betrachtung sicher auch interessant wäre).

Google-Ranking 2017: Die Gewinner

Abgesehen von einer Shoppingseite tummeln sich in den Top zehn Nachrichtenseiten und Wörterbücher:

Das sind die Top zehn der Sichtbarkeitsgewinner. (Screenshot: Searchmetrics Blog)

Generell stammen die Seiten mit den höchsten Sichtbarkeitsgewinnen aus der Publisher-Branche – vielleicht ein beruhigendes Signal im Hinblick auf die schwindende Reichweite in sozialen Netzwerken. Auch Shoppingseiten sowie Enzyklopädien und Wörterbücher konnten stark an Sichtbarkeit zulegen.

Das sind die Gewinner-Branchen. (Screenshot: Searchmetrics Blog)

Und wer sind die Verlierer?

Anders als die Gewinner hat Searchmetrics die Sichtbarkeitsverlierer nicht in einer Top (beziehungsweise Flop) 100 veröffentlicht, sondern lediglich eine Auswahl zur Verfügung gestellt. Größter Verlierer ist die Seite wer-kennt-wen.de, die gar keine Sichtbarkeit mehr hatte. Respektabel, wenn man bedenkt man, dass das Portal bereits 2014 dichtgemacht wurde und inzwischen zu den fast vergessenen Netzwerken vor Facebook gehört. Nächstgrößerer Verlierer ist mit 94 Prozent weniger Sichtbarkeit die Songtextseite Magistrix. Auch Deal- und Shoppingseiten wie Redcoon (minus 85 Prozent), Gutscheinpony (minus 84 Prozent) und Gutscheinsammler (minus 74 Prozent) gehören dazu.

Das sind die Sichtbarkeitsverlierer 2017. (Screenshot: Searchmetrics Blog)

Auch bei den Verlierern stammt ein Großteil der Seiten aus dem Publisher- und Shoppingbereich. Hier lohnt sich also ein genauerer Blick auf die Ursachen. Searchmetrics hat in diesem Zusammenhang den Einfluss der Google-Updates 2017 analysiert. Hier zeigt sich, dass ein starker Anstieg beziehungsweise Rückgang der Sichtbarkeit eng mit den Updates Phantom V und Fred zusammenhängen, die maßgeblich auf die Qualität einer Webseite abzielen. Außerdem wird deutlich, dass die Verliererseiten im mobilen Index erheblich stärkere Verluste als in den Desktop-Suchergebnissen verzeichnen müssen.

Sichtbarkeit im Zusammenhang mit Google-Updates. (Screenshot: Searchmetrics Blog)

Contentqualität als Erfolgsgarant

Die Tatsache, dass Publisherseiten gleichermaßen den Großteil der Gewinner und Verlierer ausmachen, liegt maßgeblich an der Qualität des Contents. So gehören Focus (plus 24 Prozent), die ARD-Mediathek (plus 235 Prozent) oder Stern (plus 63 Prozent) zu den großen Gewinnern aus dem Publisherbereich, wohingegen News.de (minus 63 Prozent) und Promiflash (minus 37 Prozent) Sichtbarkeitsverluste einstecken müssen.

Alle Ergebnisse der Studie findet ihr im Blog vom Searchmetrics.

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