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Abstrafung wegen nerviger Pop-ups durch Google: Ranking-Verluste halten sich noch in Grenzen

(Foto: dpa)

Seit dem 10. Januar 2017 straft Google Mobile-Websites mit nervigen Pop-ups ab. Noch halten sich die Auswirkungen dieser Änderung jedoch in Grenzen.

Google-Ranking: Auswirkungen der neuen Mobile-Regelung halten sich in Grenzen

Schon im August 2016 hatte Google angekündigt, Mobile-Websites abzustrafen, bei denen Pop-ups oder ähnliche Formate die eigentlichen Inhalte überdecken. Diese Änderung ist am 10. Januar 2017 in Kraft getreten. Und tatsächlich haben einige Websites merkliche Ranking-Verluste dadurch erlitten. Im Großen und Ganzen scheinen sich die Auswirkungen derzeit aber noch in engen Grenzen zu halten.

Der SEO-Profi Glenn Gabe, der auch als Kolumnist für Search Engine Land tätig ist, beobachtet seit Inkraftretten der Änderung das Ranking von etwa 60 Sites, die noch immer die bei Google verpönten Störelemente einsetzen. Während einige deutliche Ranking-Verluste hinnehmen mussten, sind viele überhaupt nicht von Änderungen betroffen. „Zum jetzigen Zeitpunkt hat der Algorithmus keine Zähne“, erklärt Gabe dazu auf dem Kurznachrichtendienst Twitter.

Diese Pop-up-Formate beeinflussen das Google-Ranking bald negativ. (Bild: Google)

Diese Pop-up-Formate beeinflussen das Google-Ranking bald negativ. (Bild: Google)

Google: Kommt der große Schlag gegen Mobile-Pop-ups noch?

Auch die Nutzer im Online-Forum Webmaster Central berichten von recht unterschiedlichen Ergebnissen, wenn es um die Abstrafungen nach der neuen Regelung geht. Es wäre allerdings möglich, dass Google erst noch die Mechanismen verfeinern muss, die zur Erkennung von überdeckenden Elementen auf Mobile-Websites zum Einsatz kommen. Wenn dem so ist, dann könnte der wahre Hammer noch kommen.

Google wäre gut beraten, konsequent mit den Abstrafungen zu sein. Anderenfalls hätten Betreiber mobiler Websites nur bedingt einen Anreiz, die nervigen Elemente abzuschaffen. Das wiederum wäre für Nutzer ärgerlich, aber auch unfair den Seitenbetreibern gegenüber, die sich an die neuen Vorgaben halten.

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4 Kommentare
Timm
Timm

Gilt die Benachrichtigung über Cookies und Facebook-Pixel in dem Fall auch als Pop-Up?
Diese erscheinen bei den meisten ja direkt auf der Startseite, aber wie werden diese von Google bewertet?

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grep

@Timm

Irgendwann könnte Google einen Staat, eine Polizei, ein Gericht und Gefängnisse errichten … und … dann kommen die bösen Webmaster in den Strafvollzug … ! ;)

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MwN
MwN

Das hoffe ich doch sehr!
Diese cookiemeldungen sind ja lästiger als Werbung!

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MT
MT

Wie sieht das bei Modual/Lightboxen aus, insbesondere bei denen mit Textinhalt, die per Klick vom Website User getriggert werden müssen. Das wird vermutlich weiterhin OK sein, oder?

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