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Pixel-Phones, Chromebooks und mehr: Google soll erstes eigenes Geschäft in Chicago planen

In einem Ladengeschäft könnten Kunden das Google Pixel 2 vor dem Kauf ausprobieren. (Bild: Google)

Pixel-Smartphones, Home-Smartspeaker und Chromebooks – das könnte Google in seinem ersten eigenen Store in Chicago anbieten. An dem Laden arbeitet der Konzern einem Medienbericht nach.

Dass Google einen eigenen großen Flagshipstore aufmachen will, darüber wird seit Jahren immer wieder spekuliert. Zuletzt hatte der Suchmaschinenriese Millionen in die Renovierung eines Kaufhauses im schicken New Yorker Viertel Soho gesteckt, mögliche Pläne eines eigenen Stores aber gecancelt. Die Verkaufsfläche wurde stattdessen vermietet. Bisher beschränken sich die Google-Aktivitäten in puncto eigener Store auf Pop-up-Läden und gemietete Flächen in anderen Geschäften. Das soll sich jetzt ändern, wie die Chicago Tribune berichtet.

Verkauf von Pixel-Phones, Chromebooks und mehr: Google soll Geschäft in Chicago planen

Demnach hat Google derzeit eine rund 1.300 Quadratmeter große Verkaufsfläche auf zwei Ebenen im Fulton-Market in Chicago im Visier. Das Ladengeschäft wäre damit nur wenige Blocks von Googles Hauptquartier im Mittleren Westen entfernt, wie The Verge berichtet. Auf der Verkaufsfläche könnte Google seine zunehmende Auswahl an eigener Hardware präsentieren – etwa die Pixel-Smartphone, die smarten Home-Lautsprecher, die Chromebooks oder mögliche neue Geräte. Bislang vertreibt Google seine Hardware über andere Händler sowie in einem eigenen Online-Shop.

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Google hat den Bericht der Chicago Tribune nicht kommentiert. Allerdings würde es durchaus Sinn ergeben, potenziellen Neukunden die Möglichkeit zu geben, die Hardware in die Hand nehmen und ausprobieren zu können. Auch der Werbewert eines eigenen Flagship-Stores ist nicht zu unterschätzen. Microsoft, Xiaomi und Apple machen es vor und auch Amazon wagt sich zunehmend in die physische Handelswelt. Tatsächlich könnte ein Ladengeschäft wohl sogar den Umsatz ankurbeln. Apple etwa verkauft schon zehn Prozent seiner iPhones in den Apple-Stores, wie der Standard schreibt.

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