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Google startet Startup-Accelerator für nachhaltige Gründer

Googles Nachhaltigkeitschefin Kate Brandt auf dem Web Summit 2019. (Foto: Vaughn Ridley/Web Summit via Sportsfile)

Google startet ein Accelerator-Programm für Startups, die sich den UN-Zielen für nachhaltige Entwicklung verpflichtet sehen und sucht dafür Bewerber.

Auf dem Web Summit 2019 in Lissabon hat Googles Nachhaltigkeits-Chefin Kate Brandt ein neues Förderprogramm vorgestellt, mit dem der Suchmaschinenriese besonders soziale und nachhaltige Unternehmenskonzepte fördern will. Damit sind Gründer gemeint, die sich mit einem der UN-Zielbereiche für nachhaltige Entwicklung, etwa der Armutsbekämpfung, dem Klimawandel oder Themen sozialer Gerechtigkeit, beschäftigen.

Soziale Startups tun sich schwer bei der Investorensuche

Gerade Gründer in diesen Bereichen tun sich traditionell schwer mit der Akquise von Investoren oder dem Aufbau von Netzwerken mit anderen Unternehmen gleicher oder ähnlicher Stoßrichtung. Im Rahmen des neuen Accelerator-Programms verspricht Google dabei zu helfen.

Zwar will das Unternehmen nicht selbst investieren, wird jedoch Kontakte zu geeigneten Investoren herstellen. Überdies verspricht der Suchmaschinenriese den Startups Zugang zu den Google-Ingenieuren, sowie Hilfen bei der Entwicklung tragfähiger Geschäftspläne.

8 bis 10 Startups können am Programm teilnehmen

In einem ersten Schritt sucht Google nun acht bis zehn Startups aus Europa, dem Mittleren Osten und Afrika, die in den Genuss des Programms kommen wollen. Interessierte sollen sich in Kürze bewerben können.

Das Programm soll zu Beginn des kommenden Jahres starten und im Laufe des Jahres dann noch einmal um weitere Startups aufgestockt werden. Das neue Accelerator-Programm wird in die Initiative Google for Startups eingebettet.

Google nennt Beispiele geeigneter Bewerber

Um potenziellen Bewerbern eine Einschätzung zu ermöglichen, ob sie mit ihrer Geschäftsidee passend sein könnten, stellt Brandt in einem Blogbeitrag einige beispielhafte Startups vor, darunter Skillab BV, ein niederländisches Unternehmen, das Flüchtlingen bei der Integration in den Arbeitsmarkt hilft oder Limbic aus dem Vereinigten Königreich, die versuchen, mit Hilfe Künstlicher Intelligenz Gesundheitsdaten psychisch Kranker zu interpretieren.

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