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Aus für den Messenger: Allo wird nach nur zwei Jahren eingestellt

Google stellt Allo ein. (Foto: charnsitr / Shutterstock.com)

Bei Google herrscht ein gewisser Wildwuchs, was die Anzahl der angebotenen Messenger anbelangt. Mit Allo wird einer davon jetzt eingestellt.

Allo, Duo, Hangouts, Hangouts Chat, Hangouts Meet und natürlich die schlicht Messages getaufte SMS-App des Konzerns: Googles Messaging-Angebot ist einigermaßen schwer zu überblicken. Und dabei hatte der Konzern mit Google Talk erst 2017 eine andere Messaging-Lösung eingestellt. Dieses Schicksal ereilt jetzt auch das vor zwei Jahren vorgestellte Allo, wie das Unternehmen in einem Blog-Beitrag mitteilt.

Schon vor einigen Monaten hatte Google die Weiterentwicklung an Allo eingestellt. Das endgültige Aus für die App soll im März 2019 folgen. Wer die App tatsächlich verwendet, der kann bis dahin noch seine Gesprächsverläufe sichern. Danach wird das nicht mehr möglich sein.

Googles Messaging-Pläne nach dem Allo-Aus

Google hatte bereits im Juni 2018 einige Funktion von Allo in Messages integriert. Dazu gehörte ein Web-Interface, um Nachrichten vom Desktop aus zu versenden, und die Smart-Reply-Funktion. Messages beherrscht neben SMS und MMS auch den bislang recht erfolglosen RCS-Standard, der von hiesigen Mobilfunkanbietern oft unter dem Namen Message+ beworben wird.

Gleichzeitig wurde die Video-Messaging-App Duo auch für das iPad, Chromebooks und Android Tablets verfügbar gemacht. Hangouts Meet und Hangouts Chat, die bislang nur Googles Unternehmenskunden zur Verfügung stehen, sollen langfristig auch allen bisherigen Nutzern des klassischen Hangouts zur Verfügung gestellt werden. Wann es so weit ist, lässt Google zwar offen, verspricht aber, dass klassische Hangouts bis dahin weiterhin vom Unternehmen unterstützt werden.

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