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Google Street View in der Arktis: Inuit kartografieren ihr eigenes Dorf

Die Bewohner eines kleinen, abgeschiedenen Dorfes mitten in der kanadischen Arktis haben, mit medienwirksamer Hilfe von Google, ihr Dorf selbst kartografiert und bei Street View zugänglich gemacht. Google möchte damit seine Funktionen zum Editieren und Erstellen von Karten besser promoten.

Karten sollen mehr und mehr von der Community erstellt werden

Dass Google auch abgeschiedene und ungewöhnliche Orte in Street View integriert, ist längst nichts Neues mehr. Neu ist allerdings die Tatsache, dass Google diese Anstrengungen nicht mehr ausschließlich unter eigener Flagge durchführt, sondern auch mehr und mehr die Community hinzuzieht – Stichwort Crowdsourcing.


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Medienwirksamer Nachhilfe-Unterricht

Cambridge Bay liegt weit abgeschieden von der restlichen kanadischen Zivilisation inmitten der Arktis und zählt ganze 1500 Einwohner. Bisher war das Dorf nur mehr ein „Fleck auf der Landkarte“, auch bei Google Maps. Im August hat Google allerdings ein paar Mitarbeiter und ein Street-View-Dreirad entsandt um den Einwohnern von Cambridge Bay in Sachen Internet auf die Sprünge zu helfen.

Mit dem Map-Maker-Tool haben die Einwohner ihren Ort selbstständig digital kartografiert, so dass dieser nun in Sachen Detailgrad und Aktualität sehr vorbildlich dasteht. Via Map Maker können Kartendaten von Usern verfeinert und verbessert werden. Diese Funktion ist allerdings nur in Ländern verfügbar, deren Kartenmaterial qualitativ nicht besonders hochwertig ist – Deutschland gehört nicht dazu.


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Erstmalig auch österreichische Skigebiete bei Street View

Gleichzeitig hat Google passend zum Winter noch ein paar neue Skigebiete zum Street-View-Fundus hinzugefügt. Darunter erstmalig auch Skigebiete in Österreich (Sölden und Ischgl).


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Weiterführende Links:

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6 Kommentare
Onie Horst Dorsten

Jetzt müssen nur noch die aus dem kleinen Dorf in Gallien ihr Dorf kartieren ;-))

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