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Marketing

Google erweitert Tag-Manager: Alle Neuerungen im Überblick

Großes Update für Googles Tag Manager. (Screenshot: google.com/tagmanager)

Google hat  ein großes Update des Google-Tag-Managers angekündigt. Es liefert Nutzern neben einem frischen Interface und vielen strukturelle Änderungen erstmals auch API-Zugriff.

Google-Tag-Manager erhält neues Interface

Google-Mitarbeiter Lukas Bergstrom hat im Unternehmensblog zahlreiche Neuerungen des Google-Tag-Managers präsentiert. Dazu zählt auch eine API, die beispielsweise das massenhafte Verändern von Nutzerrechten erleichtert und deshalb vor allem Agenturen die Verwaltung großer Accounts erleichtert. Sie könnten in Zukunft verschiedene Nutzerrollen in einer Google-Drive-Tabelle definieren und an den Google-Tag-Manager übergeben, schreibt Bergstrom. Auch einzelne Tags lassen sich somit verändern und in die entsprechenden Container ausrollen.

Obwohl Google den besonders aktiven Nutzern durch eine API die Arbeit außerhalb des Interface vereinfacht, wurde dieses gründlich aufpoliert. Es ähnelt jetzt stärker der bereits bekannten Oberfläche von Google Analytics, ist deutlich farbenfroher und aufgeräumter. Von dem Redesign ist vor allem die Navigation betroffen, hinzu kommen allerdings auch zusätzliche Suchfunktionen und Shortcuts.

Das neue Interface des Google Tag Managers. (Screenshot: analytics.blogspot.de)
Das neue Interface des Google Tag Managers. (Screenshot: analytics.blogspot.de)

Das neue Interface ist vorerst nur für neue Accounts verfügbar. Schon aktive Nutzer können sich unter „tagmanager.google.com“ nur einen ersten Eindruck verschaffen, wenn sie einen neuen Container anlegen. Laut Google sei der Wechsel auf das neue Interface für ältere Konten nach Ende der aktuell laufenden Beta-Phase geplant.

Was kam Neues hinzu?

Damit auch technisch weniger versierte Nutzer ihre Container ohne Probleme befüllen können, hat Google weitere Tag-Templates für folgende Webdienste angekündigt:

  • AdRoll
  • Marin
  • ComScore
  • Bizo
  • Clicktale
  • Neustar
  • Distillery
  • Turn
  • Mediaplex
  • VisualDNA
  • Quantcast
  • Criteo

Sie sollen laut Aussagen von Google in den nächsten Wochen ausgerollt werden, sind aktuell also nicht verfügbar.

Neue Bezeichnungen für alte Elemente des Google-Tag-Managers

Neben den oben genannten Neuerungen hat Bergstrom auch einige strukturelle Änderungen vorgestellt: So hat das Google-Team einigen Elementen neue Namen verpasst, andere vollständig entfernt.

  1. Die ehemals als „Rules“ (deutsch.: Regeln) bezeichneten Elemente des Tag-Manager heißen jetzt „Trigger“. Die bislang als „Macros“ (deutsch.: Makros) bezeichneten Elemente wurden in „Variables“ umbenannt. Wie die beiden Begriffe in der deutschen Version heißen, lässt sich aktuell nur vermuten, da bislang keine offizielle Übersetzung vorliegt.
  2. Die von Beginn an verfügbaren Makros (jetzt: „Variables“) lassen sich in der neuen Version des Google-Tag-Managers nach Bedarf aus- und einblenden, um das Interface von unnötigen Elementen zu befreien.
  3. Darüber hinaus entfallen die sogenannten „Listener“ komplett. Bislang handelte sich dabei um Tags, die bestimmte Aktionen der Besucher registrierten, darunter beispielsweise Linkklicks. In der alten Version mussten Marketer stets passende Listener erstellen, bevor sie die von ihnen erfassten Aktionen beispielsweise in Events weiter verarbeiten konnten. Da Listener in Zukunft automatisch in die entsprechenden Tags integriert werden, entfällt dieser Schritt.

Alle genannten Änderungen sind erst in der neuen Version verfügbar, die bei bereits aktiven Accounts noch nicht im Einsatz ist.

via www.lunametrics.com

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