Du hast deinen AdBlocker an?

Es wäre ein Traum, wenn du ihn für t3n.de deaktivierst. Wir zeigen dir gerne, wie das geht. Und natürlich erklären wir dir auch, warum uns das so wichtig ist. Digitales High-five, deine t3n-Redaktion

Fundstück

Dieses Tool ist wie Google Trends – bloß für Memes

Me.me ist eine Trend-Suchmaschine für Memes. (Grafik: t3n.de)

Es gibt jetzt ein Google Trends für Memes. Das Tool zeigt, wann welches Meme zum Hype wurde und verrät, welches das nächste große Ding sein könnte.

Noch bis vor wenigen Jahren waren Memes noch Nerd-Kultur, doch inzwischen gehören Grumpy Cat, Doge, Bad Luck Brian oder Nyan Cat zum Internet-Mainstream. Es verwundert also kaum, dass das Wort „Meme“ im vergangenen Jahr sogar populärer war als „Jesus“ – zumindest, was die Häufigkeit der Suchanfrage in Google Trends angeht. Und somit haben wir die Brücke auch schon geschlagen. Denn so etwas wie Google Trends für Memes gibt es seit einigen Tagen. Und das dürfte nicht nur die Redakteure von Buzzfeed, sondern auch zahlenaffine Fans der kleinen Virals freuen.

Me.me-Tool zeigt, wann welche Memes zum Hype wurden

Trump, Clinton, Obama, Putin: Memes dieser Politiker sind sehr gefragt, Me.me zeigt. (Screenshot: t3n.de)

Mit Me.me, so der Name der Memes-Trend-Suchmaschine, können Interessierte sich anschauen, wann ein bestimmtes Meme berühmt geworden ist und wie es sich von dem Zeitpunkt an entwickelt hat. Das Tool ist somit auch ein Seismograph für aufkommende Hypes. Mitverantwortlich dafür ist übrigens der ehemalige NASA-Forscher Evan Freitag, der den Algorithmus dahinter entwickelt hat. Wer sich jetzt allerdings Raketenwissenschaft erhofft, erwartet dann doch etwas zu viel. Das Tool ist ein simpler kleiner Helfer, um Inhalte aufzuspüren – nicht mehr und nicht weniger.

Spannend könnte beispielsweise sein, zu sehen, wie sich das Suchvolumen bezüglich witziger Putin-Memes in den kommenden Wochen verändern wird. Eine Nachricht der vergangenen Tage war, dass die russische Regierung das Gay-Clown-Meme, das Präsident Putin als schwulen Clown zeigt, im lokalen Internet zensiert hat. Die Netzbürger könnte das dazu bewegen, verstärkt nach alternativen Putin-Memes zu suchen – vielleicht, um sich über die fehlende Fähigkeit zur Selbstironie des Präsidenten im Social Web lächerlich zu machen. Mit Me.me könnt ihr die Geschichte jetzt jedenfalls tracken.

Auch dieser Beitrag könnte dich interessieren: Gif-Suchmaschinen – 5 Seiten für Memes und andere Animationen

Bitte beachte unsere Community-Richtlinien

Schreib den ersten Kommentar!

Melde dich mit deinem t3n Account an oder fülle die unteren Felder aus.