Entwicklung & Design

Google stellt VR-View vor: Ganz einfach Virtual-Reality-Elemente in Apps und Websites einbinden

Virtual Reality. (Foto: Shutterstock)

Mit VR-View will Google es Entwicklern so einfach wie nie machen, Virtual-Reality-Inhalte in Form 360-Grad-Fotos oder -Videos in Apps und Websites einzubinden. Wir verraten euch, wie das funktioniert.

VR-View bringt 360-Grad-Inhalte in eure App oder auf eure Website. (Screenshot: Google)

Virtual Reality: VR-View bringt 360-Grad-Inhalte in eure App oder auf eure Website. (Screenshot: Google)

VR-View: Virtual-Reality-Inhalte in eure App oder Website einbinden

Virtual Reality ist einer der größten technologischen Trends der letzten Zeit. Während die Googles Cardboard schon seit geraumer Zeit auch eine extrem günstige VR-Brille. Was bislang aber fehlte, war eine einfache Möglichkeit um Virtual-Reality-Inhalte in Form von 360-Grad-Fotos oder -Videos samt Unterstützung für VR-Brillen in Webseiten oder Mobile-Apps zu integrieren. Genau hier will euch Google jetzt mit VR-View helfen.

VR-View erlaubt das Einbinden solcher Inhalte in Android- und iOS-Apps. Letzteres wird durch die ebenfalls neu vorgestellte Cardboard-SDK für iOS ermöglicht. Für das Web reicht ein entsprechender Embed-Code. Google hat den entsprechenden HTML- und JavaScript-Code dazu auf GitHub veröffentlicht. Entsprechende Inhalte lassen sich aber natürlich auch ohne VR-Brille betrachten. Wie das aussehen kann, seht ihr hier:

360-Grad-Inhalte für das Web oder eure App: Hier finden Entwickler die notwendigen Ressourcen

Eine Erläuterung zur Funktionsweise findet ihr auf der offiziellen Google-Entwickler-Seite zu VR-View. Hier erfahrt ihr auch, wie ihr entsprechende Inhalte produzieren könnt. Android-Entwickler benötigen außerdem die aktuelle Version des Cardboard-SDK. Das Cardboard-SDK für iOS findet hier. Web-Entwickler wiederum können den entsprechenden Code auf GitHub finden.

Ebenfalls interessant in diesem Zusammenhang ist unser Artikel „Überteuertes Spielzeug oder Next Big Thing? Welche Virtual-Reality-Brillen wir 2016 kaufen können und was sie kosten

Google Cardboard

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via developers.googleblog.com

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Ein Kommentar
Nicht viel erwarten...
Nicht viel erwarten...

Es wäre ganz nett wenn das OS (CyanoModGen z.B.) schlau wäre und einfach die PixelZahl halbiert und zwei gleiche Bilder nebeneinander anzeigt. Macht ja keine Arbeit.
Denn wegen einem Bild in einer Kauf-Zeitung oder Paywall wird man nicht extra die Brille anziehen und danach wieder ausziehen bzw. das Handy reinstecken, justieren und wieder rausholen und dann den Artikel weiter lesen usw.

Ich habe ja schon vor Monaten gefordert, das die Android-Launcher endlich stereoskopisch sein sollten und Apps zwangsweise dual-view (zwei mal dasselbe Bild) haben sollten. Aber wer es unnötig kompliziert macht, eine SD-Karte oder USB-Stick zu wechseln oder gar Betriebs-Systeme so updatebar wie Win95 hinzubekommen, von dem ist leider oft wohl nicht viel zu erwarten…

Unter iPad liefen die iPhone-Apps wahlweise (vom User ausgewählt und nicht von Boni-Managern in der Konzern-Zentrale) hochskaliert oder halt in original-Pixel-Breite/Höhe des iPhones mit schwarzem Rand. Interessant wären jetzt auf den iPad_Pros wenn man mehrere iPhone-Apps oder iPad+iPhone-Apps in kleineren Größen bzw. deren original-Breite/Höhe laufen lässt und mehrere davon gleichzeitig auf dem iPadPro-Screen anordnet.

Inhalte teilen geht ja überall, interessant wäre jetzt also, VR-Content an alte Zweithandies „senden“ zu können wie mit AirPlay oder ChromeCast und es dann damit angucken zu können während man den teuren Qualitäts-Leistungs-Paywall-Content oder Ebay-Auktions-Beschreibung oder Amazon-Produkt-Details auf dem Tablett liest.

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