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Google-Warnung: Zahl der gehackten Websites um 32 Prozent gestiegen

Google hat im vergangenen Jahr eine deutliche Zunahme der gehackten Websites festgestellt. Der Trend könnte sich 2017 noch verstärken, Google gibt Webmastern daher Tipps für die Sicherung der Seiten.

Google: Deutlich mehr gehackte Websites

Genaue Zahlen verrät Google nicht. Aber laut dem Suchmaschinenriesen soll die Zahl der gehackten Websites im vergangenen Jahr gegenüber 2015 um 32 Prozent gestiegen sein. Weil Hacker immer aggressiver und mehr Seiten veraltete Software nutzen würden, würden künftig noch mehr Seiten infiziert werden, schreibt Google im Webmaster-Central-Blog.

Google-Website-Hacks

Die Zahl der gehackten Websites ist laut Google deutlich gestiegen. (Bild: Google)

Positiv vermerkt Google, dass 84 Prozent der Webmaster, die Google um eine Überprüfung angefragt haben, ihre Seiten mittlerweile gesäubert haben. Fast zwei Drittel aller Websitebetreiber habe Google aber nicht über eine Infektion informieren können, da sie nicht über die Search Console verifiziert worden seien. Vor dem Hintergrund möglicher Infektionen rührt Google hier also noch einmal die Werbetrommel für seinen Dienst, auf dem entsprechende Bedrohungen angezeigt werden.

Um Webmaster künftig besser dabei zu unterstützen, eine gehackte Seite wieder in Ordnung zu bringen, hat Google seine Dokumentation über Hackerangriffe erneuert. Damit sollen Seitenbetreiber mehr Kontext über die Art der Gefahren und mögliche Hackerangriffe erhalten. Darüber hinaus hat Google eine Liste der populärsten Angriffsszenarien aufgestellt und zeigt, wie Admins die Hinterlassenschaften der entsprechenden Hacks beseitigen können.

Google erklärt Hacks und gibt Tipps zur Lösung

So würden Hacker auf fremden Websites viele scheinbar nutzlose Seiten mit einer ganzen Reihe von Keywords anlegen, um dafür zu sorgen, dass diese oben in den Google-Suchergebnissen auftauchen. Google nennt das „Kauderwelsch-Hack“. Wenn Leute dann versuchen, diese Seiten zu besuchen, werden sie oft sie zu einer Seite weitergeleitet, die eigentlich nichts damit zu tun hat – zum Beispiel eine Pornoseite.

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via www.heise.de

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