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Google Workspace passt Funktionen an flexibleres Arbeiten an

Google Workspace bietet in Zukunft auch einige Auswertungsmöglichkeiten. (Screenshot: Google)

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Das New Normal in Form von mehr Flexibilität in Sachen Arbeitszeit und -ort schlägt sich auch in Google Workspace, dem Nachfolger der G-Suite, nieder. Einige Neuerungen richten sich an geändertes Arbeitsverhalten.

Im vergangenen Herbst hat Google seinen bisher als G-Suite bekannten Cloud-Dienst in Google Workspace umbenannt und in diesem Zusammenhang auch zumindest für die kleineren KMU- und Freelancer-Tarife ordentlich an der Preisschraube gedreht. Jetzt kündigt das Unternehmen einige neue Funktionen an, mit denen ein „effektiveres Zeit- und Aufmerksamkeitsmanagement“ ermöglicht werden soll. Außerdem will das Unternehmen so den Informationsfluss in Unternehmen standortunabhängig optimieren – denn laut einer aktuellen Gartner-Studie werden in Zukunft mehr als 90 Prozent der Unternehmen den Mitarbeitern zumindest teilweise mehr Flexibilität in der Wahl des Arbeitsorts erlauben.

Zu den neuen Funktionen zählt der Assistant für Google Workspace, mit dem – wie man das vom Assistant kennt – gefragt werden kann, was als nächstes im Kalender ansteht. Auch der Zugang zu Meetings oder das Senden einer Nachricht soll so schneller und leichter funktionieren. Eine neue Funktion ist dabei Google Workspace Frontline, das sich auf Mitarbeiter ohne festen PC-Arbeitsplatz konzentriert. So sollen sich Kommunikations- und Kollaborations-Tools von jedem Gerät aus zwischen Mitarbeitern ohne PC-Arbeitsplatz und der Zentrale sicher öffnen lassen. Die Zugriffsverwaltung ermöglicht den Nutzern den nach Googles Angaben sicheren und Privatsphäre-gerechten Datenzugriff.

Änderungen bei Kalender und Google Meet

Im Kalender hat sich ebenfalls einiges getan: Nutzer können Arbeitszeiten in mehreren Blöcken angeben und so den Teamkollegen Verfügbarkeiten entsprechend mitteilen. Das wird den sich ändernden Gegebenheiten (etwa Eltern, die einen Teil der Arbeitszeit abends verrichten) gerecht. In dieselbe Richtung gehen wiederkehrende Abwesenheitsereignisse, Standortanzeigen für Tage, an denen man nicht im Büro ist, sowie eine Fokuszeit, in der man Ablenkungen und Störungen minimieren möchte. Zudem soll es einige Möglichkeiten zur Auswertung des eigenen Arbeits- und Meeting-Verhaltens geben.

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Einiges getan hat sich auch bei Google Meet, das offenbar in Zukunft das Tool sein wird, das aus den mehreren ähnlichen Lösungen für Google im Fokus für Videokonferenzen stehen wird. So erhält Google Meet ein Second-Screen-Erlebnis (über die Mobil-App) für Google-Meet-Hardware und Nest-Geräte. Mit den neuen Second-Screen-Funktionen können Personen von jedem Gerät aus, egal wo sie sich befinden, präsentieren und vollumfänglich an Google Meet teilnehmen – einschließlich Chat, Umfragen und Q&As. Außerdem soll es mehrere Verbesserungen in Richtung Livestream geben, etwa Umfragen und Live-Untertitel (zum Start auch in Deutsch). Google Meet ermöglicht zukünftig Livestreaming über mehrere Google-Workspace-Domänen innerhalb derselben Organisation.

Angekündigt hat Google auch neue Sicherheits-Tools für Google Workspace. Dank Assured Controls können Nutzer entscheiden, wie sie den Providerzugriff kontrollieren wollen. Die erweiterte Data-Regions-Abdeckung hilft Kunden dabei, auszuwählen, wo sich ihre Daten geografisch gesehen im Ruhezustand befinden sollen.

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