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Digitale Wirtschaft

Von Diabetes bis Unsterblichkeit: Wie Alphabet mit Google X, Verily und Calico die Forschung aufmischt

(Bild: Shutterstock)

Google hat seine Lifescience-Sparte umbenannt, unter dem Namen „Verily“ will der Konzern zukünftig aber weiter in den Forschungsbereich vordringen – wie auch mit anderen Projekten. Wir stellen euch die spannendsten Ideen der Alphabet-Töchter vor.

Aus Google Lifesciences wird Verily: Ein neuer Name im Forschungsbereich

„How can we use technology to create a true picture of human health?”

Der neue Name ist – wie sollte es für ein Unternehmen wie Alphabet anders sein – nicht zufällig gewählt worden. Schlägt man in einem englischen Wörterbuch unter „verily“ nach, findet sich dort die Bedeutung „in truth, really, indeed“ – also: „in Wahrheit, wirklich, tatsächlich“. Mit dem neuen Namen erhebt Alphabet also durchaus einen Anspruch, den der Konzern auch auf der neu geschaffenen Internetseite verily.com noch mal deutlich macht: „How can we use technology to create a true picture of human health?” In einem Statement für TechCrunch sagte ein Unternehmenssprecher: „Verily ist ein neues Unternehmen, das darauf ausgerichtet ist, Technologie, Wissenschaft und Medizin zusammenzubringen – und zwar da, wo es unserer Meinung nach den größten Einfluss in der Erkennung, der Behandlung und der Vorbeugung von Krankheiten haben kann.“

Längst ist Alphabet über die klassischen Geschäftsfelder von Google hinausgewachsen. Mit Google Inc., Calico, Verily, Nest Labs, Google X, Google Fiber, Google Capital und Google Ventures betreibt der Konzern ganze sieben Tochterfirmen, die in den Bereichen Internetdienste, Biotechnologie, Automatisierung, Forschung, Infrastruktur oder Investitionen unterwegs sind. Alleine drei davon sind zumindest grob dem Forschungssektor zuzuordnen: Verily im Gesundheitsbereich, Google X mit sogenannten Moonshot-Projekten, also Projekten, die technologische Grenzen erforschen sollen und Calico als Unternehmen, das Methoden gegen das Altern entwickelt. Und das sind die spannendsten Projekte aus diesen Unternehmen:

Schmerzfreie Analyse: Blut abnehmen ohne Nadeln

Es gibt Krankheiten wie Diabetes, für die sich Patienten regelmäßig Blut abnehmen (lassen) müssen – aber auch im Sportbereich sind laufende Analysen durchaus wichtig. Zwar ist das seit langem schon auch zu Hause möglich, die Prozedur ist aber nach wie vor mindestens unangenehm. Google will das ändern und hat ein Patent für eine Blutentnahmemethode ganz ohne Nadeln eingereicht.

Ein Google-Patent will Blutabnahmen ohne Nadel möglich machen.
Ein Google-Patent will Blutabnahmen ohne Nadel möglich machen.

Bei der Methode soll ein Mikropartikel mit hohem Druck unter die Haut geschossen werden. Durch den Unterdruck, den das Gerät währenddessen erzeugt, soll es durch die minimale Wunde in diesem Moment kleinste Mengen Blut entnehmen können – schmerzfrei und ohne bleibende Spuren.

Die smarte Kontaktlinse: Wird sie bald Wirklichkeit?

Während die Blutabnahme-Methode zu den neuesten Google-Patenten gehört und noch nicht klar ist, ob sie überhaupt jemals in die Realität umgesetzt werden wird, ist ein anderes Projekt schon deutlich älter – und eine Realisierung deutlich wahrscheinlicher: die smarte Kontaktlinse.

Google-Verily forscht auch an der smarten Kontaktlinse. (Foto: Google)

Wie auch das aktuelle Patent hat Google bei diesem Projekt vor allem Diabetiker im Visier: Einmal eingesetzt, soll die Linse bis zu einem Mal pro Sekunde den aktuellen Glukosespiegel über die Tränenflüssigkeit messen. Dafür hat Google mikroskopisch kleine Sensoren und Chips sowie eine Antenne zwischen zwei Schichten der Linse gepresst. Allerdings weiß Google offenbar auch, dass viele Patienten bei der regelmäßigen Messung schludern und Folgekrankheiten riskieren. Deshalb arbeitet Google nach eigenen Angaben an gleich mehreren Prototypen. Einer davon beinhaltet zum Beispiel ein LED-gestütztes „Frühwarnsystem“, das Patienten rechtzeitig über zu hohe oder tiefe Zuckerwerte informiert.

Dass diese Linse bald Realität werden könnte, wird durch ein weiteres Patent gestützt, das im Juni eingereicht worden ist: Darin geht es um das Verpackungsmaterial für ein Produkt, das der smarten Linse schon sehr nahe kommt. Vielleicht müssen Diabetiker gar nicht mehr so viel Geduld haben.

Smarte Bandagen: Noch ein Produkt für Diabetiker

Überhaupt scheint sich Alphabet in seiner Gesundheitsforschung vermehrt der Zivilisationskrankheit Diabetes zu widmen. Wie The Verge im August berichtet hat, soll das Unternehmen an einem weiteren Sensor arbeiten, der den Blutzuckerspiegel messen kann – einem in Bandagenform. Das Produkt soll in Kooperation mit dem Unternehmen DexCom entwickelt werden, das in diesem Bereich weitreichende Expertise besitzt.

Die Bandage soll dabei an die Cloud angebunden sein, aber dennoch klein, handlich und vor allem bezahlbar sein. Wie auch die Kontaktlinse soll sie die Ergebnisse ihrer Messung in Echtzeit liefern können und sowohl für Patienten mit Typ-1- als auch mit Typ-2-Diabetes geeignet sein.

Krebsdetektor in Pillenform

Als Andrew Conrad dieses Projekt 2014 auf der WSJ Digital Conference in Kalifornien vorgestellt hat, war er noch Chef von Google Lifesciences. Die Idee: eine Pille, die unzählige mikroskopisch kleine Magnete in die Blutbahn schleust, um Krebs, Herzinfarkte und andere Krankheiten frühzeitig erkennen zu können. Laut Conrad ganz simpel: „Du schluckst eine Pille mit Millionen dieser Nanopartikel, von denen jedes einzelne mit Proteinen dekoriert wurde. Die reisen durch den Körper und kleben sich an Krebszellen.“

Mit Tabletten will Google Krankheiten erkennen. (Bild: Shutterstock)
Mit Tabletten will Google Krankheiten erkennen. (Bild: Shutterstock)

Die Partikel machen sich dabei den Umstand zunutze, dass sie eine superglatte Oberfläche haben, die beispielsweise mit Proteinen oder Antikörpern beschichtet werden kann, die wiederum an andere Moleküle im Körper andocken können. „Wir wollen die Magnete an einem zentralen Ort versammeln und fragen: ‚Hey, was hast du gesehen? Hast du Krebs gesehen? Hast du Plaque entdeckt, das auf einen Schlaganfall hinweisen könnte, ist da zuviel Sodium im Körper?‘ Denn, so Theresa Locker auf Motherboard: „Nanopartikel, die sich an andere Elemente im Körper haften, verhalten sich anders als lose Partikel und können so gezählt werden.“

Ausgelesen werden sollen die Partikel später mit einem Wearable, das die Ergebnisse beispielsweise via Cloud-Dienst direkt an den behandelnden Arzt schicken könnte. Bis zur Marktreife dürfte es bei diesem Projekt allerdings noch einige Zeit dauern.

Unsterblichkeit: Google forscht am scheinbar Unmöglichen

„Die kleineren Firmen haben das Geld dafür nicht, den größeren fehlt das Rückgrat.“

Während Alphabet mit Verily an durchaus praktischen und realitätsnahen Projekten arbeitet, hat sich das Tochterunternehmen Calico (California Life Company) einer scheinbaren Utopie verschrieben: der Unsterblichkeit. Mehrere hundert Millionen Dollar steckt Alphabet in diesen Forschungsbereich, in dem „nach dem Algorithmus der Unsterblichkeit“ gesucht wird.

Auch in diesem Bereich setzt Alphabet erstens auf Big Data und zweitens auf renommierte Wissenschaftler. Mit Art Levinson hat Alphabet den Ex-Chef des Biotechnologiekonzerns Genentech gewinnen können und versucht, beispielsweise in der Krebsforschung, der Frage auf die Spur zu kommen, warum Zellen überhaupt altern – und was die Wissenschaft dagegen tun kann. Mit schnellen Ergebnissen rechnet man im Silicon Valley allerdings nicht, zehn bis 20 Jahre sollen die ersten Resultate auf sich warten lassen. Ein Geduldsspiel, das durchaus einiges an finanziellen Ressourcen verschlingen könnte. Und so schrieb das Time-Magazine auch zurecht, kein anderes Unternehmen im Silicon Valley habe ein solches Unterfangen starten können: „Die kleineren Firmen haben das Geld dafür nicht, den größeren fehlt das Rückgrat.“

Moonshots: Google X forscht an den Grenzen der Forschung

Zunächst klingt es gar nicht so verrückt, was Alphabet mit seiner Tochterfirma Google X bis jetzt getan hat: Da wäre die Google Glass, die smarte Kontaktlinse, die Entwicklung autonomer Fahrzeuge, das Project Loon, das Project Wing oder Forschungen im Bereich des Internets der Dinge. Erstaunlich, wie schnell wir uns an solche Ideen gewöhnt zu haben scheinen, waren Projekte wie die Google Glass doch vor ein oder zwei Jahrzehnten noch pure Science-Fiction.

„Der Fortschritt basiert auf einer radikalen Idee: dass die menschliche Intelligenz auf einen einzigen Algorithmus zurückgeht.“

Doch bei Google X denkt man heute schon weiter. Mit Google Brain arbeiten die Forscher in Alphabets Moonshot-Abteilung an einer Nachahmung der Neuronenverbindungen des menschlichen Gehirns, ein Projekt, für das das Unternehmen erstens den Informatiker Geoffrey Hinton angeworben hat, der mit seiner Deep-Learning-Theorie versucht, Computer- und Neurowissenschaft zu verschmelzen, und zweitens vor knapp zwei Jahren für 450 Millionen Dollar das britische Labor „Deep Mind“ für künstliche Intelligenz aufgekauft hat. 2014 schrieb Thomas Schulz im Spiegel: „Eine Million Neuronen und eine Milliarde Verbindungen simulierte das Google-Gehirn bereits; Tendenz rasant steigend.“ Es braucht nicht viel Fantasie, um sich auszumalen, wo das Projekt heute stehen könnte. Schulz schreibt weiter: „Der Fortschritt basiert dabei auf einer radikalen Idee: dass die menschliche Intelligenz auf einen einzigen Algorithmus zurückgeht. Lange glaubte man das Gegenteil, dass es Tausende Quellen geben müsse und dass, um künstliche Intelligenz zu schaffen, entsprechend unzählige komplexe Computersysteme gebaut werden müssten für jede Eigenschaft: Sprache, Logik, Sehen.“ Heute sehen Forscher das anders – und Leute wie Hinton glaubt, es sei tatsächlich schon zeitnah möglich, intelligente, selbstlernende Systeme zu programmieren.

Kritik an den Google-Projekten: Am Ende geht es um Daten

Neben diesen und weiteren Projekten, die Google vorrangig mit privaten Unternehmen lanciert hat, gibt es auch eine 50 Millionen US-Dollar schwere Kooperation mit der American Heart Association, mit der Google Herzkrankheiten bekämpfen will. Doch bei allen Projekten geht es im Hintergrund vor allem um eins: um große Datenmengen und den Umgang damit. Für viele Projekte ist eine dauerhafte Überwachung von Patienten nötig, bei manchen Projekte wäre sie – zumindest aus Sicht von Google – nützlich.

Und natürlich ruft Alphabet damit auch die Kritiker auf den Plan. Bislang waren die meisten Gesundheitsdaten in der Hand einiger weniger Parteien wie Ärzten oder Krankenkassen. Mit Alphabet aber steigt in diesen Markt (neben anderen Unternehmen wir Apple oder IBM übrigens) ein privater Player mit knallharten Gewinnabsichten ein. Nicht nur etablierte Player in diesem Markt, auch Datenschützer beäugen das mehr als argwöhnisch.

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2 Reaktionen
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Wäre ich Google würde ich schnell sehen wonach die Leute suchen. Das US-Gesundheits-System ist teuer und man hat oft gigantischen Eigenanteile selber zu bezahlen ! Man merkt also sofort das alle billige Blutzucker-Test-Streifen suchen.
Also würde ich als Google sowas auch anbieten damit die Firmen mehr Werbung bei mir schalten. So wie wenn man einen einzigen Erotik-Versender mit Media-4-Equity und TV-Spots versorgt und vollautomatisch alle anderen Erotik-Versender auch TV-Werbung schalten müssen so das man pro TV-Spot für das eigene Startup quasio noch 2-5 Spots von der Konkurrenz gebucht bekommt. Oder wenn man einen Wahltermin mit einem Top-Kandidaten organisiert und folglich im gleichen Dorf alle anderen Top-Kandidaten der Konkurrenz auch auftreten müssen.
Wenn ich sehen würde, das Leute viel danach suchen wie sie billig Autos kriegen und die Auto-hersteller nicht genug Werbung bei mir buchen würde ich Robo-Cars und E-Cars entwickeln und die Hersteller motivieren, Auto-Werbung bei mir zu schalten... Denn wo die Menschheits-Gelder hinfliessen (Gesundheits-Kosten in einer alternden Bevölkerung oder Kosten für Autos) sollten auch anteilig gerecht natürlich meine Werbe-Einnahmen herkommen. Ich glaube der Chef eines US-Kabelsenders meinte mal das die Werbe-TV-Systeme auf den Auto-Werbe-Budgets basieren welche im Sommer aussetzten und danach im Jahr wenn die Werbegelder flossen dann alle TV-Serien begannen was bis heute durchwirkt. Autowerbung war also der strukturelle Datums-Rahmen für TV-Serien. Also war Autowerbung die Haupt-Einnahme-Quelle der TV-Sender und somit vermutlich auch für Google.

Es gibt vielleicht nur ein Google-Eigen-Projekt was funktioniert: Google-Mail.
Es gibt vielleicht nur einen Google-Aufkauf der funktioniert: Youtube.
Alle Andere (maps, Streetview, Local,...) gehört zum Kerngeschäft oder wurde eingestellt. Oder es stagniert und wurde nur nicht offiziell eingestellt. Cyanomodgen bringt Android voran. Google nicht so sehr...
Nützliche Software-Projekte wurden bei der Abschaltung von Google-Code gelöscht wie die Bibliothek von Alexandria. Ein paar Wochen später kommt Google Github oder sowas auf.
Projekt ARA wird gedroppt. Ein paar Wochen später kommt Projekt AURA auf...

Google kaufte vor vielen Jahren für vermutlich Zillionen eine Solar-Flug-Firma für das seit dem neuen markt schon versprochene Internet4All aber wer realisiert es wirklich: Natürlich Facebook-Internet-Solar-Flugzeuge und nicht Google mit seinem Aufkauf. Wäre ich Google würde ich am Luftraum neben Dikaturen das mobile Internet verbreiten. Aber ich würde auch Luftballons an Seilen die von Google vor vielen Jahren gekauften mobilen Mini-Router für Ampeln die Diktatur aus dem Nachbar-Land WiFi-Mäßig versorgen lassen.

Wer hat mobile Werbung zur (Haupt?)einnahme-Quelle gemacht und wer hat sein Radio-Werbe-Projekt beendet ? na also. Hint: Facebook und Google stehen zur Auswahl.

Wer redet und wer liefert ? Na also.
Leider ist Zuckerberg in Babypause so das die Videobrillen die Fernseher und extrateuren Monitore die viel Platz wegnehmen erst in vielen Jahren ersetzen werden wenn Oculus nicht wirklich seine Versprechen liefert. Aber wie man an Musk sieht, der sich ständig mit Produkt-Design beschäftigt während TV-Hersteller/BluRay-Player-Hersteller/...-Boni-Manager wohl lieber auf dem Golfplatz sind und die Kunden froh sind wenn sie eine Sendung komplett programmiert bekommen. Wenn man Oculus1 oder iWatch-1 vorstellt muss man schon für Oculus2 und iWatch-2 planen und entwickeln. Das sind wie Mainstream-Handies Produkte die zwei mal pro Jahr upgedatet werden weil die Entwicklung so schnell geht. Nur Apple muss dabei nicht mitmachen aber updated auch regelmäßig 1mal pro Jahr.
Viele Updates von Paypal hätten auch schon 1999 stattfinden können weil es pure Software-Updates sind. Bei Fintech gehts um 1:1-Transaktionen wofür Rechenleistung locker ausreicht. Keiner kriegt es gebacken und wir zahlen weiter 3% an die Kreditkarten-Firmen und die schon in der Bibel von Jesus bekämpften Geldwechsler.
Welche Startups wurden nach der Übernahme besser dank Milliarden vom Großkonzern im Rücken ? Na also... Einzig und Allein Youtube fällt mir ein.
Wäre Netflix für 50 Mio $ damals von Videobuster oder wem auch immer übernommen worden, würde es vielleicht nicht mehr existieren und Mediatheken hätten 24-Monats-25-Euro-pro-Monat-Abos.

Macht doch eine Liste der Google-Fails. Die wird jeden Monat länger...
Die Übernahme von IMDB durch ich glaube Amazon hat es auch nicht verbessert (siehe Wikipedia-Artikel) oder auf Sumly (gekauft von Yahoo) warten wir immer noch...

Vielleicht sollte man mal Steuerberater fragen wieso und ob Cashburning und Mis-Investments in Holland und China erlaubt sind oder wieso diese beiden Länder profitable Firmen produzieren während woanders Cashburner-Startups oder ein alter Begriff aus der Pre-Internet-Ära "Abschreibungs-Objekte" die Zukunft schon ewig nicht voran bringen und gute Ideen dem Volke vorenthalten.

Kickstarter war schlau damit sie nicht verkauft werden und von der Großfirma deaktiviert werden wie die meisten guten disruptiven Volksverbessernden Startups:
https://t3n.de/news/startup-news-36-641805/

Projekt ARA Werbung für Handies die komplett ersetzt werden müssen
Projekt Google Glass TV-Hersteller-Werbung
RoboCars Auto-Werbung
Teststreifen Gesundheits-Werbung
Wenn Euch mal aufgefallen sein sollte, wird Canadian Pharma Spam und noch ein-zwei andere Spam-Sorten vom durch jeden ausser mir ständig gelobten und eigentlich mit am besten Google-Spam-Detektor oft nicht erkannt. Ich vermute einfach mal, das die Amerikaner auf diese Werbung draufklicken um günstig an legale Medikamente zu kommen und daher die Werbung nicht als Spam eingestuft wird.
Keines dieser Projekte wurde nach Prototypen-Vorstellung bis zur Kunden-Verfügbarkeit weiterentwickelt. So wie Skype und Paypal nach dem Aufkauf durch Ebay wurden sie kaum weiterentwickelt...

Vielleicht hat Google Angst, in der kommenden Rezession billig aufgekauft zu werden. Also gibt Alphabet vielleicht seit Neuestem die Devise an jede Tochterfirma aus: Liefert oder wir verkaufen Euch an die Chinesen... Jeder Fußballverein und jedes Formel-1-Team liefert besser als die meisten Startups über die ständig jubelnd berichtet wird auch wenn klar erkennbar wird das die Fails massivst zunehmen und sogar mehrere Entlassungswellen oder Schliessungen nicht mehr monatlich sondern sogar mehrmals die Woche in Euren "STARTUP-NEWS" auftauchen weil die Rezession vermutlich kommt.
Weil Hinterher-fahren bei Formel1 oder Abstieg eine Fußball-Liga tiefer gnadenlos finanziell bestraft und im Gegensatz zu Cashburnern nicht mit Steuervorteilen auch noch unterstützt statt bestraft wird damit das Geld vernünftig investiert wird und der Bürger die Versprechen endlich mal erhält. Versager-Sport-Teams kriegen keine Subventionen.
Wie die Netbooks und iPads oder EReader oder Flach-TVs oder CD-Player sind Videobrillen (also Google-Glass oder das wegen Zuckerbergs Baby-Pause wohl nicht mehr intensiv zum Kundenvorteil entwickelte Oculus oder das hier oft genug kritisierte Whatsapp als andere Facebook-Firma) der Ersatz der Monitore: Teuer, Stromfressend (Tablett ständig aufladen, iWatch täglich aufladen,...), groß,... Videobrillen als Ersatz der TVs und Monitore sind für den Fortschritt genau so wichtig wie die E-Cars oder SD-Karten oder Smartwatches auch wenn Smart(Arm)bänder natürlich die echte Lösung sind.

Oculus war früher auch mal als cooler KUNDEN-ORIENTIERTER Disruptor gestartet:
http://www.spiegel.de/netzwelt/games/john-carmack-doom-entwickler-bastelt-an-datenbrille-a-840328.html
Der golem-Artikel schilderte es soweit ich mir erinnere kompakter und direkter. Den habe ich leider nicht mehr gefunden weil Google-News auch sehr viel besser sein könnte wenn man alte News sucht...

Bitte also demnächst erinnern das die meisten Google-Projekte und Startup-Aufkäufe eingestellt werden oder scheitern so das man besser keine 5-10 jährigen Abschreibungen dort investieren sollte sondern das etablierte AmazonWebServices=Amazon-Cloud nehmen sollte wo immer es geht.

Google Wave, Base, Froogle, Ara, Google-Code, Orkut, Wallet, Proxy, ...

Antworten
Thomas

Also die Idee mit der Pille fasziniert mich. Wie toll wäre es, wenn kleine "Männchen" durch meinen Körper fliegen und alles untersuchen. Je nach dem was die Männchen finden, könnte anders reagiert werden. Bei Herzkreislauf / Krebs (wie im Artikel) eine dringende Bitte zum Arzt zu gehen bzw. die Frage, ob die Daten an den Hausarzt gesendet werden sollen. Bei weniger dramatischen Krankheiten könnte darauf hingewiesen werden, dass eine Krankheit ins Haus steht aber nichts geschehen muss, da das natürliche Immunsystem aufgebaut werden soll. Auf Mängel könnte mit der Bitte mehr Fleisch / Gemüse / Obst zu essen hingewiesen werden.
Das Problem ist nur, wohin gehen die Daten und wer kann sie lesen.

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