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Googles Github-Alternative bekommt jetzt eine semantische Suchfunktion

Google. (Foto: achinthamb / Shutterstock.com)

Google bohrt die konzerneigene Github-Alternative Cloud Source Repositories mit einer mächtigen Suchfunktion auf. Die basiert auf derselben Technologie wie die Google-Suche.

Googles cloud-basierte Versionsverwaltungslösung Cloud Source Repositories bekommt eine deutlich überarbeitete Suchfunktion. Die soll so bereits seit Längerem intern zum Einsatz kommen und basiert auf derselben Indexierungs- und Abruftechnologie, die auch bei der Google-Suche verwendet wird. Das wohl wichtigste Feature: Die Code-Suche verfügt über ein semantisches Verständnis der durchsuchten Codebasis.

Im Fall von Java, Javascript, Go, C++, Python, Typescript und Proto zeigen die Suchergebnisse direkt an, ob es sich bei dem Ergebnis um eine Klasse, Methode, Aufzählungen oder Feld handelt. Anhand dieser Informationen können die Suchergebnisse auch gezielt gefiltert oder sortiert werden. Die neue Suche unterstützt reguläre Ausdrücke nach Googles RE2-Syntax und soll so auch komplexe Suchanfragen ermöglichen.

Cloud Source Repositories: Googles Cloud-basierte Versionsverwaltungslösung bekommt eine semantische Suche. (Screenshot: Google)
Cloud Source Repositories: Googles cloud-basierte Versionsverwaltungslösung bekommt eine semantische Suche. (Screenshot: Google)

Cloud Source Repositories soll immer den aktuellen Codebestand durchsuchen

Google nennt zwar keine genauen Zahlen zur Performance, erklärt aber, dass die Indexierung von neuem Code extrem schnell vonstattengehen soll. So soll jede Suchanfrage den jeweils aktuellen Code zurückliefern. Nutzer von Github oder Bitbucket können ihre Repositorys bei Bedarf auf Cloud Source Repositories spiegeln.

Cloud Source Repositories kann mit maximal fünf Nutzern, 50 Gigabyte an Speichervolumen und 50 Gigabyte an ausgehenden Daten kostenfrei genutzt werden. Ab dem sechsten Nutzer müssen Unternehmen einen US-Dollar pro Anwender zahlen. Weiterer Speicher schlägt mit 0,10 Dollar pro Gigabyte zu Buche. Für jedes weitere Gigabyte an ausgehenden Daten fallen ebenfalls zehn Dollar-Cent an.

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