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Googles Waymo will autonomen Trucks zum Erfolg verhelfen

Waymo Truck und Waymo Chrysler Pacifica. (Foto: Waymo)

Waymo-CEO Krafcik hat seine Rede zur Eröffnung der IAA in Frankfurt genutzt, um sein Unternehmen auch als Spezialisten für autonom gefahrene Frachtfahrzeuge darzustellen.

Das Alphabet-Unternehmen Waymo gilt als absoluter Experte für die Entwicklung von Software für selbstfahrende Autos. Bislang wurde Waymo öffentlich hauptsächlich im Zusammenhang mit dem Konzept der Robotaxis wahrgenommen.

Waymo Driver kann auch Lkw steuern

Seine Eröffnungsrede zur IAA in Frankfurt nutzte Waymo-CEO John Krafcik dazu, dieser Wahrnehmung eine weitere Facette hinzuzufügen. Danach will Waymo sich stärker in den Aufbau des Marktsegments für selbstfahrende Trucks einbringen.

Laut Krafcik ist die Kerntechnologie des Unternehmens, der sogenannte Waymo Driver, nicht auf Personenkraftwagen limitiert, sondern mächtig genug, auch in Lkw verschiedener Größenklassen eingesetzt zu werden. Das hätten etliche Tests quer durch die Vereinigten Staaten ergeben, die mit Lkw bis zu einem Gesamtgewicht von 15 Tonnen durchgeführt wurden.

Personalmangel mache autonomes Fahren nötig

Krafcik sieht dabei nicht nur Sicherheitsaspekte im Vordergrund. Vielmehr sei der autonome Truck eine Lösung des sich stetig vergrößernden Personalproblems in der Logistikbranche. So könnten die Transportunternehmen den steigenden Transportbedarfen nicht mit ausreichend Personal begegnen. Autonome Lkw könnten da eine Lücke füllen.

Waymo will Software liefern, keine Autos bauen

Dabei ist es Krafcik wichtig, Waymo nicht als Wettbewerber bestehender Autohersteller zu positionieren. Vielmehr will er sein Unternehmen quasi als Dienstleister für die traditionellen Autobauer verstanden wissen, der ein Stück Hardware mit einer intelligenten Software ausstatten kann.

Dass Waymo in diesem Bereich eine Koryphäe ist, ist vollkommen unbestritten. Die Investmentbank Morgan Stanley bewertet das Unternehmen mit rund 175 Milliarden US-Dollar und hält das Unternehmen damit für wertvoller als Daimler und Volkswagen zusammen.

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2 Kommentare
Obraxis
Obraxis

Alles in allem wirklich eine grandiose Nebelgranate. Warum auch Konkurrenz machen, wenn man deren Business Modell + Marke kaputt machen kann. Warum noch ein eigenes Fahrzeug kaufen, wenn man per Waymo, Uber ect. wenige cent per km bezahlt? Die alten Dinos werden zu Tier 1 Zulieferern.

Wenn Waymo wirklich Interesse hätte, wäre schon längt VW, Dailmer oder BMW übernommen worden, das nötige Kleingeld hat ja Google. Da dies aber nicht passiert, muss man davon aussehen, dass es für die Autobranche keine Zukunft gibt.

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Titus von Unhold
Titus von Unhold

Warum sollte sich Google einen Hersteller kaufen wenn man statt dessen zwanzig beliefern könnte? Schon die Annahme ist unlogisch.

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