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Gorilla-Glas auf der Windschutzscheibe: Wie Corning Autos leichter und sicherer machen will

(Screenshot: Corning/Youtube/t3n)

Corning will mit seinem widerstandsfähigen Schutzglas für Smartphone- und Tablet-Displays jetzt auch Autos sicherer machen. Zudem soll das Gorilla-Glas Einsparungen beim Gewicht bringen.

Gorilla-Glas: Sicherer und leichter Schutz fürs Auto

Das Gorilla-Glas des US-Glasherstellers Corning sorgt seit rund zehn Jahren dafür, dass Smartphone- und Tablet-Displays widerstandsfähig sind und etwa bei einem Sturz nicht zu leicht zerbrechen. Das im Sommer 2016 vorgestellte Gorilla Glass 5 etwa soll in 80 Prozent der Fälle Stürze aus 1,6 Metern überstehen. Warum ein so widerstandsfähiges Glas also nicht auch bei Autos einsetzen? Corning hat auf der Consumer Electronics Show (CES) 2017 den Prototyp eines vernetzten Autos vorgestellt, bei dem das Gorilla-Glas zum Einsatz kommt.

Das Gorilla-Glas kommt auch im Inneren des Corning-Prototypen zum Einsatz. (Screenshot: Corning/Youtube/t3n)

Das Gorilla-Glas kommt auch im Inneren des Corning-Prototypen zum Einsatz. (Screenshot: Corning/Youtube/t3n)

Bei dem Konzeptauto sind nicht nur die Fenster mit dem Sicherheitsglas nachgerüstet worden, sondern auch die Panels im Auto sowie das Lenkrad-Display werden durch Gorilla-Glas geschützt. Für den Einsatz bei Autofenstern wird das Gorilla-Glas einfach auf normales Glas aufgetragen. Der Prozess ist laut Hersteller vergleichsweise einfach zu realisieren. Die Windschutzscheibe soll nach der Corning-Behandlung nur noch halb so oft splittern wie sonst.

Corning: Benzin sparen dank Gorilla-Glas

Dabei soll der Einsatz von Corning-Glas zu erheblichen Einsparungen von Gewicht führen. Insgesamt soll der Corning-Prototyp dank des Gorilla-Glases 18 Kilogramm leichter sein als ein vergleichbares Auto mit herkömmlichen Glas. Dadurch, so erklärte Corning bei der Vorstellung sei nicht nur eine Verbesserung der Sicherheit möglich, sondern es könne auch noch Benzin gespart werden.

Corning will künftig die komplette Konsole in einen Gorilla-Glas-Screen verwandeln. Ebenfalls möglich wird es sein, das Glas im Autodach auf Knopfdruck zu verdunkeln. Dazu wird eine entsprechende Zwischenschicht eingebaut. Corning ist nach eigenen Angaben bereit für die Annahme von Aufträgen aus der Autoindustrie. Wann und welche Autos mit Cornings Gorilla-Glas ausgerüstet sein werden, steht aber noch nicht fest.

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Ein Kommentar
Florentin Eilers

Ich dachte, dass nur Handy Gorilla-Glas benutzt. Eine gute Entwicklung fürs Auto! Gut zu wissen, dass nicht nur Glasschaden vermieden werden kann, sondern kann man auch Benzin sparen.

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