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Große Kritik an neuer Elektroauto-Studie des Ifo-Instituts

(Foto: Tesla)

Laut einer Studie des Ifo-Instituts verursacht ein Elektroauto deutlich mehr CO2 als ein Diesel. Mit diesem Befund steht die Untersuchung ziemlich allein da. Entsprechend gibt es scharfe Kritik.

Der Ökonom Hans-Werner Sinn, langjähriger Leiter des renommierten Münchner Ifo-Instituts, hat gemeinsam mit den Wissenschaftlern Christoph Buchal und Hans-Dieter Karl die CO2-Bilanz im Verkehrssektor unter die Lupe genommen. Konkret wurde untersucht, wie sich Mercedes C 220d und der neue Tesla Model 3 in Sachen CO2-Ausstoß schlagen. Das für die meisten Experten verblüffende Ergebnis: Der CO2-Ausstoß des Elektromotors liege „im günstigen Fall um etwa ein Zehntel und im ungünstigen Fall um ein gutes Viertel über dem Ausstoß des Dieselmotors“.

Elektroauto: Andere Studien bescheinigen weniger CO2-Ausstoß

Interessanterweise war das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI vor etwa einem Monat zu einem genau entgegengesetzten Ergebnis gekommen. Die Studie „Die aktuelle Treibhausgasemissionsbilanz von Elektrofahrzeugen in Deutschland“ ergab, dass ein batteriebetriebenes Elektroauto in Deutschland deutlich weniger CO2-Emissionen verursacht als Diesel und Benziner. Die Studie bescheinigte dem Elektroauto konkret „bis zu 28 Prozent weniger Treibhausgasemissionen als ein Oberklasse-Diesel, bis zu 42 Prozent weniger als ein Kleinwagen-Benziner“.

Kein Wunder, dass sich umgehend teils scharfe Kritik an den Studienergebnissen von Sinn und seinen Mitautoren regt. Hauptkritik, etwa des Schweizer Ökonomen und Beraters Roger Rusch von CEO-Plus: Sinn und das Ifo-Institut hätten ihren Berechnungen die Verbrauchswerte nach dem NEFZ-Modell zugrundegelegt. Diese Werte hätten mit der Realität nicht viel zu tun. Zudem würden sie das E-Auto viel schlechter dastehen lassen als Diesel oder Benziner. Moderne Studien würden mit den Standards WLTP oder EPA rechnen. Zudem habe das Ifo-Institut die Daten der mittlerweile widerlegten sogenannten „Schweden-Studie“ aufgewärmt.

Auch die in der Ifo-Studie angenommenen Werte der Batterie-Lebensdauer halten einer genaueren Betrachtung der Experten nicht stand. Die angebliche Lebensdauer eines Tesla-Akkus sei um den Faktor 10 zu niedrig angesetzt. Außerdem werde in der Studie nicht erwähnt, dass die Batterien danach noch als Stromspeicher eingesetzt werden könne, wie auch der Wirtschaftswoche-Redakteur Stefan Hajek betont, der die Studie seziert und kritisiert hat. Sein Fazit: „Im Kern hat Sinn beim Diesel stets Best-Case-Szenarien, beim E-Auto aber Worst-Case-Szenarien angesetzt“.

Diese Elektroautos gibt es schon – oder erscheinen bald
Klein und flink ist der Cityhopper E-Up. Mit seinem Preis von über 25.000 Euro ist das Modell aber um einiges teurer als der Einstiegspreis des normalen Up. Mit einem 82-PS-Motor ist der Wagen jedoch auch stärker ausgerüstet – aber für einen Kleinstwagen bleibt der Preis äußerst happig. (Foto: VW)

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Nicht erwähnt wurde laut den Branchenkennern in der Ifo-Studie der deutlich geringere Material- und Wartungsaufwand eines Elektroautos. Ein weiterer Kritikpunkt ist, dass die Ifo-Studie die Themen Stickoxide und Feinstaub, die ja insbesondere für Dieselfahrzeuge ein Problem sind, komplett außer Acht gelassen haben soll. Das abschließende Urteil zu der Studie des Automotive-Experten Don Dahlmann lautet entsprechend: „Zum einen stimmen die Daten nicht, zum anderen will die Studie so den Eindruck vermitteln, ein Diesel sei in Sachen Umweltbelastung besser, als ein E-Auto.“

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18 Kommentare
Falk D.
Falk D.

Genau wie Sinn, der sein eigenes Auto als Positiv-Beispiel anführt, dürfte Stefan Hajek nicht als neutraler Beobachter gezählt werden. Seine Artikel https://muckrack.com/stefan-hajek/articles sind eher die eines Evangelisten.

Die Sinn-Buchal-„Studie“ ist immerhin frei verfügbar und auch wenn die Spanne der Prognosen darin recht weit ist, ergibt sie Fragen, z.B. wie sich ein Elektroauto in Zukunft verhält, wenn die Batterie nach 8 bis 10 Jahren das zeitliche segnet. Während die Hälfte der Verbrenner mehr als 10 Jahre hält, dürfte ein E-Auto mit toter Batterie ein wirtschaftlicher Totalschaden sein und noch sind keine Erfahrungswerte über die Recycling-Quote bei E-Autos verfügbar, die aber für die größe des CO2-Rucksacks entscheidend ist.

Der geringere Material- und Wartungsaufwand hat sich zumindest bei Tesla nicht bewahrheitet. Was an beweglichen Teilen im Motor gespart wird, geht im Bereich Elektrik und Fahrwerk wieder hoch. Wer ein realistisches Bild sehen möchte, kann „Tesla Spare Part Disaster“ oder „Rich Rebuilds“ in eine Suchmaschine seiner Wahl eingeben und das in den Artikel vorhandene Zahlenmaterial extrahieren. Traggelenke und Schubstange an Tesla P75 halten z.B. unter 32.000 km (20k miles). Das ist der Wert, den konventionelle Fahrzeuge in den 80ern erreichten.

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Fortitu
Fortitu

„Der geringere Material- und Wartungsaufwand hat sich zumindest bei Tesla nicht bewahrheitet………“

.Also das kann ich nicht bestätigen.
Wieso sollen Fahrwerksteile an E Autos schneller kaputt gehen wie an Verbrennern?
mag sein das es hier und da schon mal Qualitätsprobleme gibt, die habe ich bislang aber nur an Verbrennern gehabt, wo dann auch die Zulieferindustrie verstärkte Varianten geliefert hat. (z.B. Renault Koppelstangen bei 40tkm, oder 4 Federbrüche beim SLK auf 85tkm usw.)
Unsere beiden Teslas haben bisher im Firmenbetrieb 130tkm und 150tkm gelaufen und bislang war an beiden Fahrzeugen nichts, noch nicht mal Bremsbeläge! Was Wartung und Unterhalt angeht sind die beiden Fahrzeuge bei uns im Betrieb absolute Spitzenreiter. Deshalb werden jetzt die letzten 4 deutschen „Premiumautos“ durch Model 3 ersetzt.

Einen Tesla P75 gibt es im übrigen gar nicht.

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Hel
Hel

Wie kommen Sie nur auf den Blödsinn, dass „ein E-Auto mit toter Batterie ein wirtschaftlicher Totalschaden“ sein soll?
Eine Batterie hält heutzutage genauso lang, wie die Lebensdauer eines Verbrenners, ganz abgesehen davon, dass eine Batterie sehr gut zu recyclen (oder erstmal als stationärer Zwischenspeicher einsetzbar) ist, ganz im Gegenteil zu Ihrem Treibstoff: der ist dann verbrannt und existiert nur noch als Gift.
Eine neue Batterie kostet auch nicht mehr als die Verschleissteile eines Verbrenners:
Katalysator, Getriebe, Motor mit den laufend anfallenden Ölwechseln dazu, etc. …
„Traggelenke und Schubstangen“ und Spurstangen und Gelenke halten bei vergleichbaren Verbrennern auch nicht länger.
Den „geringeren Material- und Wartungsaufwand“ kann jeder eAuto-Besitzer bestätigen und sollte auch jedem einleuchten, der mehr IQ als ein Toastbrot hat, bzw. nicht von der ErdölMafia gesponsert wird.

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Ernst Viehweger

Man muss sich mal die Studien genau ansehen. Der ADAC hat zum Bleistift bei E-Mobilen nur vom Tank, also ab Akku, gerechnet. Tatsache ist aber dass der Strom ja auch hergestellt werden muß. Meist (derzeit noch) durch einen Carnotprozeß, also wie beim Verbrennungsmotor auch. Dann muss der Strom transportiert werden,schließlich muss der Akku geladen werden, dann hat der Controller im Auto ein Wirkungsgrad und der Motor auch. Aufgedröselt zu lesen u.a. bei https://polpro.de/mm18.php#emob aber auch anderswo. letztlich entsteht doppelt soviel CO2. Falls CO2 das Maß aller Dinge sein soll. Immerhin ist CO2 zu 0,039 % in der Luft enthalten. Immerhin entsteht fast 10 % davon, also 0,0039 % durch Industrie und Mobilität weltweit. Immerhin liefert Deutschland 10% des weltweiten, menschen verursachten CO2 (mal als Größenordnung). Also einen Anteil in der Luft von 0,00039 %. Was nach Meinungen aus der Parteizentrale der Grünen das Klima (was sich sonst nicht ändern würde?) erwärmt und eine Katastrophe bedeutet die politisch verursacht ist. Die KlimaexpertInnen Greta Thunberg und Langstrecken-Luisa sagen es. Außerdem verkauft sich seitdem das Klimabuch von Gretas Mutter weit besser. Aber zurück zur E-Mobilität. Sie hat natürlich in Nischen ihre Vorteile, – wenn ich an elektrische Rollstühle denke.

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Jens
Jens

Zum Glück kommt der Kraftstoff ja aus dem Zapfhahn. Öl muss nicht gefördert, transportiert und gelagert werden. Es entstehen natürlich keine Umwelschäden, weder durch Bohrinseln, noch durch Havarien oder gar lecke Pipelines. Und der Energieaufwand zur Raffinierung ist natürlich auch für umme.
Einmal Volltanken meines Diesels kostet mich um die einhundert Euro bei einer realistischen Reichweite von ca 800 km – und ich bin kein Raser. Mein Freund muss seinen Tesla dafür zweimal laden. Das kostet ihn, wenn er nicht über seine PV Anlage läd, 15 Euro je Ladung.
Ach ja, der Wirkungsgrad des Diesels ist auch nur dann einigermaßen gut, wenn er unter Last fährt und nicht mit niedriger Drehzahl. Dementsprechend mehr Sprit braucht er dann auch. Wenn man schon vergleicht, sollte man mal auch den ganzen Dreck mit einrechnen, den ein Verbrenner sonst noch so über die Zeit produziert. Nur mal das Motoröl, das so im Laufe der Jahre verbraucht und tweilweise in die Luft verblasen wird. Beziehungsweise die Fertigiung der vielen Autoteile, die ein EAuto nicht mehr benötigt.
Ein Verbrenner ist für mich sowas von tot und ich bin froh, wenn ich meinen los bin.

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Hel
Hel

Vollkommen richtig, vielen Dank für den Beitrag eines Mitdenkers!
Man darf nicht vergessen, dass Verbrenner eigentlich nur rollende Heizungen sind, 2/3 der Energie gehen als Wärme verlustig.
Und nein, das ist so gar nicht lustig…

David Potato
David Potato

Ich halte es trotzdem für witzlos, einen Tesla aus Umweltgründen zu kaufen.
Wer die Umwelt schonen will, fährt Bus oder kauft ein KLEINES Elektroauto.
Was auch häufig ignoriert wird, ist dass Neuanschaffungen von Gegenständen, die noch funktionieren in seltenen Fällen umwelttechnisch sinnvoll sind.
Ich fahre einen 10 Jahre alten Bluemotion Diesel und ich verbrauche real 4l / 100km. Es gibt für mich keinen Grund auf ein anderes Auto umzusteigen, so lange mein Auto noch fährt. Wenn mein Auto schlapp macht, kaufe ich mir ein kleines Elektroauto.

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Axel Köberle
Axel Köberle

Was soll die ganze Kritik am E-Auto? Einige Tiefflieger denken immer nur im Hier und Jetzt. Verbrenner sind in Serienproduktion mehr als 100 Jahre am Markt und doch bei Weitem nicht perfekt. Vor 20 Jahren wurde schon das Dreiliter-Auto angekündigt, wo ist es? Niemand fährt im Alltag mit so niedrigem Verbrauch von A nach B.
Im Moment findet eine Erprobung statt, mehr nicht. Jeder der jetzt schon eins fährt ist eben ein Pionier.
Das E-Auto benötigt noch mal 10 Jahre Entwicklungszeit, dann sind die Kinderkrankheiten ausgestanden, die Akkus leistungsfähiger, haltbarer, gut zu recyceln und nachhaltiger produziert.

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Werner
Werner

Im ifo Schnelldienst wird am 17.04.2019 auf die Studie verwiesen die vom 25.04.2019 stammen soll.
https://www.cesifo-group.de/de/ifoHome/presse/Pressemitteilungen/Pressemitteilungen-Archiv/2019/Q2/pm_20190417_sd08-Elektroautos.html

Vom 25.04.2019 soll das stammen.
https://www.cesifo-group.de/DocDL/sd-2019-08-sinn-karl-buchal-motoren-2019-04-25.pdf

Nur heute ist der erst der 20.04.2019 und man findet bereits das FORSCHUNGSERGEBNISS vom 25.04.2019.

Wenn Professoren selbst nicht mal das Datum kennen sollte man nichts veröffentlichen.

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Hel
Hel

Naja, bei einer Studie, die von vorne bis hinten gefaked ist, kommt es ja wohl auf das Datum auch nicht mehr an.
Das ist doch sowieso nur blödsinniges Geschreibsel, bezahlt von der ErdölMafia.

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Werner
Werner

„Mehr CO2 als ein Diesel: E-Autos belasten das Klima um 11 bis 28 Prozent mehr, sagt ifo-Studie“

https://www.epochtimes.de/umwelt/e-autos-belasten-das-klima-um-11-bis-28-prozent-mehr-als-ein-dieselauto-hans-werner-sinn-koelner-physiker-christoph-buchal-a2859204.html

In der Studie ist der Physikprofessors Christoph Buchal Hans-Dieter Karl und Hans-Werner Sinn der Meinung das Benzin und auch Diesel vom Himmel fällt und der Strom für den Tesla erst im Strommix erzeugt werden muss.
Nun für einen Liter Kraftstoff wird bereits ca. 1,6 kWh Strom eingesetzt bis der Kraftstoff im Tank vom Vergleichbares Fahrzeug ist und der braucht ca. 8 Liter/100km.

Also steckt da im Kraftstoff bereits um die 13kWh an Strom in der Herstellungskette.

Mit 13 kWh fährt ein Tesla Model 3 bereits 72 km. Durchschnittsverbrauch Tesla Model 3 ca. 18 kWh/100km, nach spritmonitor.de aus der Praxis.

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Dieselfahrer

„Nicht erwähnt wurde laut den Branchenkennern in der Ifo-Studie der deutlich geringere Material- und Wartungsaufwand eines Elektroautos“ – hat man etwa 10-jähriges E-Auto mit dem 10-jährigen Diesel verglichen?

Woher kommen solche laute Adjektive wie „deutlich gering“?

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Hel
Hel

Ganz einfach:
Getriebe und Motor mit den laufend anfallenden Ölwechseln dazu, Katalysator, weit höherer Bremsverschleiss etc. …

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Jochen Wintzer
Jochen Wintzer

Womöglich ist die Akkuvariante des Elektroautos nur eine Zwischenlösung, denn nachhaltig ist sie nicht. Die schweren Lithiumakkus verschlechtern den Wirkungsgrad, die langen Aufladezeiten die Ergonomie, und natürlich kann es nicht egal sein, womit der Strom produziert wird, der diese Umweltschädlinge solange auflädt, bis die Lebensdauer erschöpft ist. Und dann – wohin damit? Entsorgen kann man diesen Problemabfall nicht, auch nicht recyceln, nur endlagern. Die einzig nachhaltige Elektromobilität kann nur die Brennstoffzelle sein, sofern die Produzenten des Wasserstoffs diesen nachhaltig herstellen. Für die Wüstensöhne, die uns heute das Öl liefern, wäre dies eine Ertragsquelle der Zukunft, wenn eines Tages die Nachfrage nach Rohöl versiegt. Die endlosen Wüsten garantieren Sonneneinstrahlung vom Feinsten, um zuverlässig und wirtschaftlich Solarkraftwerke für die Elektrolyse zu betreiben. Wasserstoff statt Benzin senkt die Schadstoffemissionen auf identisch Null, ermöglicht kurze Tankzeiten und akzeptable Reichweiten.

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Hel
Hel

Schon klar.
Und die Wasserstofftankstelle bauen wir dann auf Ihrem Nachbargrundstück…
Oder dann etwa doch nicht?

Übrigens:
Den durch „die schweren Lithiumakkus“ „verschlechterten“ Wirkungsgrad eines eAutos werden Sie mit Ihrer rollenden Heizung niemals erreichen. 2/3 der bei einem Verbrenner zugeführten Energie wird in WÄRME umgewandelt!
Genauso ist auch die Umwandlung von Solarenergie in Wasserstoff ähnlich verlustreich. Solarenergie in Elektrizität dagegen geht sehr viel effizienter.

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ICU
ICU

Ich finde interessant, dass Contra-Elektroauto Studien immer gerne vollständig auseinander genommen werden und möglichst viele Fehler gesucht werden. Bei Pro-Elektroauto Studien scheint es mir nicht so der Fall zu sein.
Ist wohl in den Medien so gewollt.
Hier werden immer wieder Bananen mit Gurken verglichen (oder wie war der Spruch mit den Früchten).
Egal, solange die Studien nicht objektiv und mit vergleichbaren Methoden und Betrachtungen geführt werden, wird es so bleiben. Hilft halt nur den Webseiten zu mehr Traffic.
Schade eigentlich.
Wieso müssen solche Diskussionen immer schwarz/weiß oder gut/böse geführt werden?
Die Mischung macht es. Es ist nicht die Frage, ob nur Verbrenner oder nur Elektro. Die Frage ist, wie bekommt man Mobilität, die gewüscht, gewollt, vorgeschrieben, notwendig ist, möglichst umweltschonend hin. Und dann ist die Art der Umsetzung am Ende egal. Und wieviel Mobilität braucht die Menschheit? Müssen wir Erdbeeren von Spanien nach Polen fahren um Jogurt herzustellen und diesen wieder nach Spanien transportieren?

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Hel
Hel

Typisch: eine Studie, die von vorne bis hinten gefaked ist, bei der nicht einmal das Datum stimmt…
Das ist doch sowieso nur blödsinniges Geschreibsel, bezahlt von der ErdölMafia.
Die müssen ja echt Angst haben, dass die Menschen endlich begreifen, dass es keinen Sinn macht, die Umwelt mit giftigen Abgasen zu zerstören.

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Michael
Michael

Der Anzahl an Beträgen nach zu urteilen hat hier aber jemand viele Aktien im Bereich E-Mobilität…
Haben Sie denn die Studie von Sinn et. al überhaupt einmal vollständig gelesen? Ich stimme zu, dass es einige diskutable Punkte gibt. Und die lokale Emissionsfreiheit und der vergleichbar hohe Wirkungsgrad machen das E-Auto vor allem in Städten zu einer sinnvollen Alternative zum Verbrenner.
Aber die Elektromobilität als alleinige Lösung darzustellen, ist schon aus volkswirtschaftlicher Sicht nicht richtig. Dazu gibt es einige Studien z.B. vom BDI (Klimapfade) oder acatech (Sektorkupplung).
Der einzig sinnvolle Kommentar hier auf den (auch sehr einseitigen Artikel) ist der von David Potato („Wer die Umwelt schonen will, fährt Bus oder kauft ein KLEINES Elektroauto“).
Hier ist übrigens die Stellungnahme von Sinn et. al auf die Kritik:
https://www.wiwo.de/technologie/mobilitaet/ist-das-e-auto-ein-rueckschritt-so-verteidigen-die-autoren-ihre-umstrittene-studie-zur-klimabilanz-von-e-autos/24261004.html

ich empfehle eine genaue Lektüre und dann das ganze mal kritisch zu hinterfragen…

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