Software & Infrastruktur

IBM z13: Über 1 Milliarde Dollar für neue Großrechner-Generation

Die neue Großrechner-Generation z13. (Foto: IBM)

Das US-Unternehmen IBM präsentierte am gestrigen Mittwoch die neue Großrechner-Generation z13. Sie verfügt über den schnellsten Prozessor der Welt, 300 Prozent mehr Arbeitsspeicher und 100 Prozent mehr Bandbreite als ihre Vorgänger. Alle Details zu „Big Blue“ liefert unser Artikel.

Fünf Jahre hat IBM an z13 gearbeitet und insgesamt über 1 Milliarde US-Dollar investiert. Das Ergebnis ist eines der fortschrittlichsten Computersysteme „mit hoch skalierbarer Leistung zu wirtschaftlichen Kosten“, erklärt das US-Unternehmen. 2,5 Milliarden Transaktionen können die neuen Großrechner pro Tag verarbeiten, das entspricht der 100-fachen Menge eines „Cyber Monday“.

z13-Generation integriert mehr offene Software

Neben neuer Hardware konzentrierten sich die Entwickler auch auf die Integration von Open Source. Die Plattform unterstützt Linux, OpenStack und weitere offene Softwareansätze, heißt es.

Spannend ist außerdem die Tatsache, dass z13 als erster Großrechner eine integrierte Analytik aufweist – ideal für den Umgang mit Big Data. Sie arbeitet nicht nur schneller und günstiger als andere Methoden, sondern liefert außerdem alle Datensätze in Echtzeit.

„Für Unternehmen bedeutet das die Schaffung einer sicheren und leistungsstarken Infrastruktur mit fortschrittlichen Analyse-Möglichkeiten“, erklärt Andreas Thomasch, „Platform Leader System z“ bei IBM DACH.

Die neue Großrechner-Generation z13. (Foto: IBM)

Die neue Großrechner-Generation z13. (Foto: IBM)

Die neuen Großrechner sollen bei Kunden auf der ganzen Welt zum Einsatz kommen, unter anderem auch bei der deutschen Heliox GmbH. Sie nutzt die Generation z13 für den Betrieb ihrer Multi-Channel-Commerce-Lösung.

„Big Blue“ bietet mehr Leistung trotz langsamer Taktung

Im Unterschied zum Vorgänger sind die CPUs der z13 mit 5 Gigahertz statt 5,5 Gigahertz getaktet. Die Leistungssteigerung resultiere unter anderem aus einem doppelt so großen Cache sowie schnellerem „Multithreading“, also der parallelen Abarbeit von Befehlen.

10 Terabyte Hauptspeicher ermöglichen den z13 bis zu 8.000 virtuelle Server auf einer Plattform zu betreiben. Das ist dreimal so viel wie die 12-Serie. Die z13-Generation kommt in vier Varianten unter den Bezeichnungen N30, N63, N96 und NE1.

via www.tecchannel.de

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2 Kommentare
Janne
Janne

Alle Welt wartet auf die obligatorische Crysis Frage…

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Ben
Ben

Hat der auch USB 3.0?

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