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Was macht eigentlich ein
Growth-Team?

(Foto: Shutterstock)

Um das Wachstum gezielt voranzutreiben, setzen einige Unternehmen auf dedizierte Growth-Teams. Unter den großen Playern zählen zum Beispiel Airbnb, Facebook oder Uber auf eine solche Taskforce. Aber wie sind solche Teams aufgestellt und was leisten sie eigentlich?

Was sind denn jetzt schon wieder Growth-Teams? Ist das nicht alter Wein in neuen Schläuchen, mag manch einer denken. Denn schließlich arbeitet jedes Team in seiner Weise am Wachstum eines Unternehmens mit. Der entscheidende Punkt ist allerdings der Hauptfokus und das gegebene Framework.

Welche Aufgabe hat ein Growth-Team?

Der Kerngedanke dieses speziellen Teams ist, dass sich eine interdisziplinäre Gruppe gezielt mit dem Wachstum des Unternehmens auseinandersetzt und es vorantreibt. Die anderen Teams sind meist auf ihre Disziplin beschränkt und arbeiten neben dem Wachstum an weiteren Zielen. Growth-Teams sollen hier eine Lücke schließen mit einem ganz klaren Ziel  und vier wichtigen Merkmalen: Sie arbeiten interdisziplinär, datengetrieben, schnell und experimentell.

Wie arbeitet ein Growth-Team?

Wachstumsteams helfen dabei, den Umsatz zu erhöhen und die Kundengewinnung sowie -bindung voranzutreiben. Sie finden dafür neue Kanäle und führen Experimente jeglicher Art durch. Das heißt, sie arbeiten nicht Top-down. Dadurch sind sie agiler als andere Teams und zudem gehen sie höhere Risiken ein, um ihre Ziele zu erreichen. Diese Ziele sind in der Regel sehr ambitioniert und orientieren sich zum Beispiel am 10x-Ansatz. Die Grundidee hinter diesem Ansatz ist, das Ziel statt zehn Prozent zehn Mal höher zu stecken. Dafür müssen die Teams in der Regel ganz neue Dinge versuchen. Adam Berke beschreibt den Unterschied zu anderen Teams in einem Artikel wie folgt: Während beispielsweise das Kundendienst-Team an der Lösung auftretender Probleme arbeitet, denkt das Wachstumsteam darüber nach, wie man ein Supporterlebnis schafft und Tools und Technologien implementiert, die potenzielle Kunden zur Registrierung ermutigen.

Vorher müssen klare Vereinbarungen darüber getroffen werden, wie viel Verantwortung ein Wachstumsteam bekommt und für welche Kennzahlen es konkret verantwortlich ist. Dafür ist im Vorfeld natürlich eine sehr genaue Analyse des Wachstumsstadiums und der Kennzahlen des Unternehmens nötig. Denn das Growth-Team arbeitet vor allem datengetrieben.


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Wie sollte ein Growth-Team aufgestellt sein?

Da die Stärke eines Growth-Teams in seiner interdisziplinären Arbeit liegt, ist es wichtig, eine einigermaßen große Auswahl an Skills abzubilden. Die genaue Zusammensetzung hängt dann zum einen von der Art und natürlich auch von der Größe des Unternehmens ab. Die Growth Academy definiert vier Rollen als einen guten Grundstock:

  • Head of Growth: Diese Rolle ist der Kopf des Teams, er sollte in seinen Fähigkeiten breit aufgestellt sein (T-shaped), eine starke Persönlichkeit haben und über die entsprechenden Softskills verfügen, ein Team zu leiten. Als weitere Eigenschaften sind Prozessorientiertheit und gute analytische Fähigkeiten von Vorteil.
  • Developer: Der Entwickler, der Teil des Growth-Teams ist, sollte vor allem eine gewisse Schnelligkeit innehaben und eher nach dem Motto „build fast, fix later“ arbeiten. Er sollte wachstumsorientiert und kreativ sein.
  • UX/UI-Designer: Auch der UX-Designer sollte sehr experimentierfreudig sein und Empathie für die Zielgruppe mitbringen. Auch er sollte nicht allzu zimperlich sein, neue Landingpages, Buttons und Co. live zu schieben und auszuprobieren.
  • Data-Analyst: Absolut unerlässlich für das Growth-Team ist der Data-Analyst, denn das Team arbeitet sehr datengetrieben. Er analysiert die Daten und findet die Nadel im Heuhaufen. Durch ihn werden die gesammelten Daten erst zu wertvollen Insights, auf die sich die Arbeit der anderen stützt.

Besser zusammen arbeiten

Ein Growth-Team ist ein mutiger, aber auch wichtiger und erfolgsversprechender Schritt, um das Wachstum in deinem Unternehmen anzukurbeln. Eine solche Task-Force muss nicht nur schnell und flexibel handeln, sondern auch genauso kommunizieren können. Mit Quip hat das in San Francisco ansässige Unternehmen Salesforce ein Echtzeit-Kollaborations-Plattform speziell für die Arbeit in Teams entworfen – ohne dabei auf gängige Kommunikationsmittel wie E-Mails zurückgreifen zu müssen. Das spart Zeit und legt den Fokus auf das Wesentliche – egal, wie viele Köpfe zusammen auf ein Ziel hinarbeiten.

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