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Gründen nach dem Studium: Studie stellt Unternehmergeist deutscher Absolventen auf den Prüfstand

(Foto: Shutterstock)

Eine aktuelle Studie beschäftigt sich mit der Gründungsbereitschaft deutscher Studenten. Wir fassen die wichtigsten Ergebnisse für euch zusammen.

Mehr als die Hälfte der Studenten können sich eine Zukunft als Gründer vorstellen

Im Wintersemester 2015/2016 waren mehr als 2.700.000 Studenten an deutschen Hochschulen immatrikuliert. Nach ihrem Abschluss werden viele von ihnen als Nachwuchstalente für hiesige Wirtschaftsunternehmen arbeiten. Aber nicht jeder sieht seine Zukunft in einem Angestelltenverhältnis. Tatsächlich schwebt 56,7 Prozent der deutschen Studenten eine Zukunft als Unternehmensgründer vor. Das geht aus einer aktuellen Studie von Campusjäger, einem Job-Portal für Studenten, hervor.

Wer ein eigenes Unternehmen gründen möchte, tut das vor allem um etwas Neues aufzubauen. Aber auch die Möglichkeit, der eigene Chef zu sein, wurde von vielen Befragten als Grund genannt. Und immerhin 54,1 Prozent der gründungsaffinen Studenten sagten, sie wollen damit etwas in der Welt bewegen. Die Studenten, die keine Ambitionen haben, ein einiges Unternehmen zu gründen, nannten am häufigsten das zu hohe Risiko als Grund dafür. Außerdem scheuen sie den Aufwand und knapp ein Drittel von ihnen fürchtet zudem, dass es ihnen am notwendigen Wissen fehle.

Studie: Mehr als die hälfte der deutschen Studenten wollen später mal ein Unternehmen gründen. (Grafik: Campusjäger)
Studie: Mehr als die hälfte der deutschen Studenten wollen nach ihrem Studium ein eigenes Unternehmen gründen. (Grafik: Campusjäger)

Vor allem Studentinnen sprechen sich gegen die Gründung eines eigenen Unternehmens aus

Laut Studie spielt vor allem das Geschlecht der Befragten eine wichtige Rolle bei der Entscheidung, ob sie später einmal ein eigenes Unternehmen gründen wollen. So gaben sich 72 Prozent der befragten Männer an, sie hätten ein Interesse daran, später eine Firma zu gründen. Bei den weiblichen Befragten planen hingegen nur 37,7 Prozent die Gründung eines Unternehmens. Das deckt sich auch mit den Ergebnissen des deutschen Startup Monitor 2015. Laut der Studie gründen Männer noch immer viel häufiger Unternehmen als Frauen.

13,5 Prozent der angehenden Gründer wollen noch während des Studiums ein Unternehmen aufbauen. Deutlich mehr, nämlich 32 Prozent, wollen das in den ersten Jahren nach ihrem Abschluss angehen. 26,2 Prozent haben hingegen noch keine genaue Idee, wann sie den Schritt wagen wollen. Immerhin acht Prozent der befragten Studenten haben schon während ihres Studiums ein eigenes Unternehmen aus der Taufe gehoben.

Ebenfalls interessant in diesem Kontext: „European Startup Monitor: Fakten und Zahlen zur europäischen Startup-Szene“.

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