Sponsored Post Was ist das?

Gründerinnen vor! Schluss mit veralteten Rollenbildern

Eine junge Frau mit braunen Haaren vor einer vollfarbigen Wand

Freizeit und Privatleben müssen und sollten nicht durch die Selbstständigkeit vernachlässigt werden. (Foto: Adobe Stock/oneinchpunch)

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Always on und ständig am Arbeiten: Das Bild des modernen Unternehmers verträgt ein Update. Warum eine Gründung keinem Schema folgen muss und warum vor allem Gründerinnen endlich unterstützt und in den Fokus gehören, liest du hier.

Die gute Nachricht vorweg: Es gründen mehr Frauen denn je – 2018 waren es vier Prozent mehr als noch im Vorjahr. Trotzdem stehen am Ende des Tages, statistisch gesehen, vier selbstständige Frauen sechs selbstständigen Männern gegenüber. Gerade hinter kapitalintensiven Gründungen stehen deutlich seltener Frauen als Männer, auch in Startups ist das Gefälle noch sehr groß – doch wie kommt das? Birgit Kleinhans, Teil des Vorstands des Vereins Social Business Women – einer Partnerorganisation der Gründerplattform – ist dieser Frage mit ihrem Team auf den Grund gegangen.

Von veralteten Rollenbildern

Frauen investieren insgesamt weniger Geld und starten häufiger neben- als hauptberuflich in ihre Selbstständigkeit – das ist anders als bei Männern. Warum das so ist? Studien belegen, dass Gründerinnen über weniger Eigenkapital verfügen und gleichzeitig weniger Fremdkapital für ihre Existenzgründung in Anspruch nehmen können. Es darf zurecht die Stirn gerunzelt werden.

Ein Grund dafür mag sein, dass (die vornehmlich männlichen) Investoren und Kreditgeber die Ideen und Überzeugungen von Gründerinnen nicht vollends nachvollziehen können – zum Beispiel Geschäftsmodelle von Frauen für Frauen. Ein anderer die leider immer noch schlechtere Vernetzung von Unternehmerinnen und Gründerinnen im Vergleich zu ihren männlichen Kollegen.

Ein weiterer Grund dafür könnte das noch in vielen Köpfen der Geld- und Kreditgebern schlummernde Idealbild moderner Entrepreneure sein: Workaholics, die Freunde und Familie in ihrer Priorität nach unten setzen, Nachtschichten schieben und auch am Wochenende vor ihrem Macbook sitzen. Hinzu kommt eine Menge Networking und im Idealfall ein gut geführter Twitter-Account, der neben Business-Themen auch tagesaktuelle Nachrichten und wirtschaftlich Relevantes abdeckt.

Das schreckt zu Recht ab – gerade, wenn man den Sinn des Lebens nicht ausschließlich im Wachstum und in der Profitabilität seiner Unternehmung sieht, sondern neben der eigenen Verwirklichung gern auch zwischenmenschlich erfüllt und körperlich ausgelastet sein will. Zusätzlich wird das oben beschriebene Bild in den meisten Fällen auch noch durch einen weißen, männlichen Mittdreißiger geprägt – Familienplanung, Schwangerschaft und Elternzeit haben in der öffentlichen Wahrnehmung vom Gründen somit noch weniger Platz.

„Think big“ muss nicht gleich „hustle hard“ sein

Ziel jeder Gründung sollte sein, genau das Unternehmen zu gründen, das zur eigenen Situation, den eigenen Wünschen und zur eigenen Persönlichkeit passt – sowohl hinsichtlich des Unternehmenszwecks als auch hinsichtlich der Arbeitseinteilung und -ethik. Das soll gleichzeitig aber nicht bedeuten, dass die Gründung im Zweifel „nur“ ein kleines Projekt bleiben muss.

Es geht darum Vorbilder zu finden, die mitreißen, statt einzuschüchtern. Bei denen die Lust auf den eigenen Schritt in die Selbstständigkeit befeuert wird, statt sie mit Zweifeln zu behaften. Hier sieht auch Birgit Kleinhans von Social Business Women, einer der Partnerorganisationen der Gründerplattform, Bedarf: „Wir leisten viel Aufbauarbeit, bevor es in die Gründung geht. Unser Ziel ist es, Frauen optimal zu positionieren und ihnen den Weg in die Selbstständigkeit bestmöglich zu bereiten. Wir wollen motivieren, über den Tellerrand zu blicken und eine Vision zu entwickeln.“

Inspiration und Starthilfe mit der Gründerplattform

Auf der Gründerplattform der KfW und BMWi finden sich über 20 Frauen, die ihre Idee in die Tat umgesetzt haben – mit ganz unterschiedlichen Ausgangslagen, Umsetzungen und Philosophien – und sich und ihre Unternehmungen vorstellen und dich inspirieren sollen.

Dazu stehen viele praktische Tipps und digitale Werkzeuge bereit, die die Arbeit am Geschäftsmodell vereinfachen. Mit dem digitalen Geschäftsmodell-Tool können zum Beispiel einzelne Bausteine der Idee grob skizziert und zu einer Einheit zusammengesetzt werden, ohne sich direkt in Details und Zahlen zu verlieren. So werden verschiedene moderne Gründungsmethoden vorgestellt und können direkt angewendet werden.

Von der Idee zum Zahlenspiel

Mit dem Businessplan-Tool können anschließend Geschäftsideen ausgearbeitet und Finanzen geplant werden. Dabei kann jeder Plan dupliziert und so für mehrere Szenarien durchgerechnet werden – zum Beispiel „klein versus groß gedacht“ oder „Worst versus Best Case“.

Die cleveren Zahlenassistenten der Gründerplattform vereinfachen wichtige Berechnungen, zum Beispiel die Liquiditätsplanung, die Ertragsvorschau oder die Investitionsplanung. So steht am Ende ein schlüssiger Finanzplan, der das unternehmerische Risiko realistisch einschätzt und die Finanzierung so plant, dass sie optimal zur Geschäftsidee passt.

Jetzt inspirieren lassen und loslegen

Deiner Idee sollte nichts und niemand im Weg stehen – dafür wollen wir sorgen. Das veraltete Bild vom 24/7-Entrepreneur gehört aus den Köpfen der Entscheider und Geldgeber – dafür kannst auch du sorgen. Melde dich jetzt kostenlos für die Gründerplattform an und lass dich inspirieren, unterstützen und setze deine Idee somit in die Tat um.

Zur Gründerplattform

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