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Grumpy Cat gewinnt Copyright-Rechtsstreit

(Foto: JStone / Shutterstock.com)

Grumpy Cat beziehungsweise die zuständige Firma hinter der weltberühmten Katze hat von einem kalifornischen Gericht 710.000 US-Dollar zugesprochen bekommen. In dem Fall ging es um Copyright- und Trademark-Verletzungen.

Merchandise, mehrere Bücher, ein Film und ein Videospiel: Grumpy Cat ist der wohl größte Star im katzenverrückten Teil des Internets. Sogar eine Nachbildung im Wachmuseum Madame Tussauds gibt es. Hinter dem Millionengeschäft mit der grummelig dreinblickenden Katze steckt die Firma Grumpy Cat Limited. Die erstritt sich jetzt vor einem kalifornischen Gericht 710.000 Dollar von einem Getränkehersteller.

Der Hersteller Grenade Beverage schloss 2013 einen Deal mit der Grumpy-Cat-Besitzerin Tabatha Bundesen. Die Firma zahlte damals 150.000 Dollar für das Recht, ein Kaffeekaltgetränk nach der Katze zu benennen. Zwei Jahre später verklagte Grumpy Cat Limited den Hersteller jedoch wegen Vertragsbruch. Der Vorwurf: Grenade Beverage nutzte das Konterfei des grimmigen Vierbeiners nicht wie abgesprochen nur für das Kaltgetränk, sondern auch für die Verpackung von Kaffeebohnen und auf T-Shirts.

Daraufhin reichte Grenade Beverage eine Gegenklage ein, da sich auch Grumpy Cat Limited nicht an den Vertrag gehalten und das Kaltgetränk nicht im vereinbarten Maße auf dem Social-Media-Auftritt der Star-Katze beworben habe. Außerdem sei dem Getränkehersteller versprochen worden, Grumpy Cat werde in einem Hollywood-Film mit Will Ferrell und Jack Black mitspielen, was nie passiert ist.

Das kalifornische Gericht, vor dem der Fall verhandelt wurde, stellte sich jedoch auf die Seite der an genetisch bedingtem felinen Kleinwuchs leidenden Katze. Grenade Beverage muss daher 710.000 Dollar wegen Copyright- und Trademark-Verletzungen an die Grumpy Cat Limited bezahlen. Darüber hinaus verhängte das Gericht eine symbolische Strafzahlung wegen Vertragsbruch in Höhe von einem Dollar.

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