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Günstiger als das Oneplus 6: Xiaomis High-End-Smartphone Poco F1 kostet in Europa 329 Euro

Pocophone F1. (Screenshot: t3n.de)

Mit dem Poco F1 will die Xiaomi-Untermarke Poco Oneplus direkt angreifen. Das erschwingliche High-End-Smartphone ist am Montag für Europa angekündigt worden und wird weltweit erhältlich sein.

Xiaomi will mit seiner neuen Untermarke Poco Unruhe in die Welt der erschwinglichen Smartphones mit Top-Ausstattung bringen. Vor allem auf Oneplus scheint Poco es abgesehen zu haben, dessen Oneplus 6 (Test) im Zuge des Produktlaunches oftmals zum Vergleich herangezogen wurde. Auch beim Motto des Poco 1 sind Parallelen zu erkennen: Oneplus verkauft sein „6“ mit dem Slogan „The Speed you need.“ – Pocos Slogan für das F1 lautet „Master of Speed“.

Pocophone F1: Xiaomis Subbrand setz auf High-End-Ausstattung

Damit das Pocophone seinem Titel „Master of Speed“ auch gerecht wird, verbaut Xiaomi einen schnellen Snapdragon-845-Prozessor, der je nach Ausführung von sechs oder acht Gigabyte DDR4-RAM und 64, 128 oder 256 Gigabyte schnellem UFS-2.1-Speicher unterstützt wird. Bei Bedarf kann der Speicher per Hybrid-SIM-Slot um bis zu 256 Gigabyte per Micro-SD-Karte erweitert werden.

Pocophone F1. (Screenshot: t3n.de)
Die Farben des Pocophone F1. (Screenshot: t3n.de)

Beim Display setzt Poco auf einen 6,18-Zoll-IPS-Bildschim mit Full-HD+-Auflösung und Notch, die bei Bedarf softwareseitig ausgeblendet werden kann. Damit das Smartphone lange genutzt werden kann, ohne die Steckdose aufsuchen zu müssen, hat das Unternehmen einen 4.000-Milliamperestunde-Akku verbaut, der bei Bedarf per Quick-Charge 3.0 aufgeladen werden kann.

Nicht nur in puncto Leistung soll das Gerät glänzen, sondern auch bei der Kamera: Poco hat die gleichen Sensoren verbaut, die beim Xiaomi Mi8 an Bord sind. Die Dualkamera besitzt zwölf und fünf Megapixel mit f/1,75-Blende, bei der der Hauptsensor von Sony stammt. Der sekundäre Sensor dient in erster Linie für bessere Porträt-Aufnahmen. Da es mittlerweile zum guten Ton gehört, liefert eine KI Assistenz beim Schießen von Fotos: Sie erkennt eigenen Angaben zufolge 206 Szenen aus 25 Kategorien. Die Frontkamera besitzt einen 20-Megapixel-Sensor mit f/2.0-Blende.

Pocophone F1 in rot. (Screenshot: t3n.de)

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Pocophone F1: High-End-Smartphone kostet weit weniger als Oneplus 6

Neben der Frontkamera ist außerdem ein Infrarotsensor integriert, der die Sicherheit bei der Gesichtserkennung verbessere und auch bei Dunkelheit nutzbar ist. Zur weiteren Ausstattung gehören Stereo-Lautsprecher und eine Kopfhörerbuchse.

Pocophone F1. (Screenshot: t3n.de)
Pocophone F1 komt mit IR-Gesichtserkennung. (Screenshot: t3n.de)

Softwareseitig ist zum Launch noch Android 8.1 Oreo vorinstalliert, das Update auf Android 9 Pie wurde versprochen und soll spätestens im vierten Quartal 2018 erscheinen. Das Unternehmen verspricht zudem, Updates schnell zu liefern, monatliche Sicherheitspatches gibt es zunächst nicht – sie sollen vorerst quartalsweise erscheinen.

Die Android-Version besitzt Xiaomi-typisch den hauseigenen MIUI-Überzug, allerdings hat das Unternehmen speziell für die Poco-Marke einen neuen Launcher mit App-Drawer und eine neue Engine für bessere Performance integriert. Der Launcher soll im Play-Store auch für andere Geräte angeboten werden. Für Bastler interessant: Durch einen offenen Kernel will Poco sein F1 auch für die Custom-ROM-Community interessant machen.

Pocophone F1. (Screenshot: t3n.de)
Das Pocophone F1 kommt mit Xiaomis Nutzeroberfläche MIUI und App-Drawer. (Screenshot: t3n.de)

Pocophone in Europa ab 329 Euro

Im Unterschied zum Oneplus 6 besitzt das Poco F1 ein Polycarbonat-Gehäuse, eine Sonderedition aus robustem Kevlar wurde auch angekündigt. Die Preise des F1 können sich absolut sehen lassen und stellen die des eigentlich schon verhältnismäßig preiswerten Oneplus 6 in den Schatten:

In Europa wird das Poco F1 ab 329 Euro kosten. (Bild: Pocophone)
In Europa wird das Poco F1 ab 329 Euro kosten. (Bild: Pocophone)

Für das Modell mit sechs Gigabyte RAM und 64 Gigabyte Speicher will Poco in Europa 329 Euro haben. Die Variante mit sechs Gigabyte RAM und 128 Gigabyte Speicher soll 369 Euro kosten. Für die Kevlar-Edition mit acht Gigabyte Arbeitsspeicher und 256 Gigabyte UFS-2.1-Speicher hat das Unternehmen für den europäischen Markt noch keine Preise genannt. In Indien ist es mit 29.000 Rupien, etwa 360 Euro,  bepreist – wir tippen auf etwa 429 Euro für den hiesigen Markt. Damit würde Xiaomi den Mitbewerber Oneplus um 200 Euro unterbieten, der für sein „6“ ab 519 Euro verlangt.

Bislang hat Xiaomi Landingpanges für das Pocophone F1 in Spanien und Frankreich  freigegeben. Da Xiaomi noch nicht offiziell in Deutschland operiert, müssten die Geräte aus den angrenzenden EU-Ländern importiert werden. Das ist bekanntlich kein Problem mehr. Wie bei Xiaomi-Geräten können wir zudem damit rechnen, dass deutsche Händler das Poco F1 bei Zeiten als EU-Import ins Angebot aufnehmen werden.

Die Präsentation des Pocopohone F1 im Video:

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Der Artikel wurde zuletzt am 27. August 2018 aktualisiert.

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