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Hacker dringen bei Conrad Electronic ein

(Foto: Conrad)

Hacker sind durch eine Sicherheitslücke in das IT-System des Versandhändlers Conrad Electronic eingedrungen. Noch ist nicht sicher, ob Daten entwendet wurden.

Durch einen Angriff auf die Systeme von Conrad Electronic hatten Hacker Zugriff auf fast 14 Millionen Kundendatensätze. Es gebe aber keine Hinweise darauf, dass die Hacker die Daten tatsächlich abgegriffen hätten, teilte die Conrad Electronic SE am Dienstag in Hirschau (Landkreis Amberg-Sulzbach) mit. Bei den Daten handelt es sich um IBAN-Nummern, Postadressen, E-Mailadressen, Telefon- und Faxnummern. Kreditkartennummern oder Kundenpasswörter seien nicht betroffen.

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Die Conrad-Gruppe hat eigenen Angaben nach Strafanzeige beim Landeskriminalamt gestellt. „Wegen des unerlaubten Eindringens in unsere IT haben wir unverzüglich Strafanzeige beim Landeskriminalamt gestellt und sofort das Bayerische Landesamt für Datenschutzaufsicht über den Vorfall informiert. Wir arbeiten eng mit den Behörden zusammen, um den Vorgang aufzuklären und erforderlichenfalls weitere notwendige Konsequenzen zu ziehen“, erklärt Tilman Scherer, der für die Unternehmenssicherheit bei Conrad Electronic verantwortlich ist.

Die Sicherheitslücke wurde von Conrad mittlerweile identifiziert und auch geschlossen. Das Oberpfälzer Familienunternehmen rät Kunden trotzdem zu Vorsicht – vor allem, wenn diese E-Mails mit Anhängen erhielten. Anhänge sollten unter keinen Umständen geöffnet werden. Außerdem wurde eine Internetseite eingerichtet, wo Kunden sich informieren und Fragen stellen können.

Nicht sicher, ob Daten gestohlen wurden

Aktuell haben weder das Unternehmen noch die ermittelnden Behörden Hinweise darauf, dass wirklich Daten gestohlen und eventuell auch missbräuchlich verwendet wurden. Dennoch entschied sich das Unternehmen dazu, seine Kunden über das vorhandene Datenleck zu informieren. „Die Sicherheit unserer Kunden und ihrer Daten ist uns sehr wichtig. Wir bedauern sehr, dass es zu dieser Datenpanne gekommen ist und bitten unsere Kunden aufrichtig um Entschuldigung“, wird CEO Werner Conrad in der herausgegebenen Pressemitteilung zitiert. dpa/brr

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