News

Hacker bringt 50.000 Drucker dazu, Werbung für den Youtuber Pewdiepie auszudrucken

(Bild: Pewdiepie/Youtube)

Ein Hacker hat nach eigenen Angaben 50.000 Drucker gekapert. Die Geräte sollen dann eine Aufforderung ausgedruckt haben, den Channel des umstrittenen Youtube-Stars Pewdiepie zu abonnieren.

Der Schwede Felix Kjellberg alias Pewdiepie hat aktuell rund 73 Millionen Abonnenten und führt damit die Liste der meistabonnierten Youtube-Channel weltweit an. Allerdings ist ihm die Konkurrenz in Form der indischen Musikproduktionsfirma T-Series dicht auf den Fersen. Um Pewdiepie bei der Verteidigung des Youtube-Throns zu unterstützen, hat ein technisch versierter Fan jetzt zu einer ungewöhnlichen Methode gegriffen, wie The Verge berichtet.

Hacker kapert 50.000 Drucker, um Pewdiepie zu unterstützen

Der unter dem Pseudonym Thehackergiraffe auftretende Hacker soll weltweit rund 50.000 Drucker gekapert und für Pewdiepie geworben haben. In der vergangenen Woche sind unter anderem bei Twitter eine ganze Reihe von Fotos von Ausdrucken aufgetaucht, auf denen dafür geworben wird, den Youtube-Channel des nicht unumstrittenen Pewdiepie zu abonnieren – und den von T-Series dafür nicht mehr.

Die meisten der gehackten Drucker stehen in den USA, Kanada und Großbritannien. Betroffen gewesen sein sollen sowohl IT-Firmen wie private Nutzer. Laut Bild soll der Ausdruck aber auch aus dem Drucker einer nicht namentlich genannten deutschen Behörde gekommen sein, obwohl deren Netzwerk gut abgesichert sein soll.

Thehackergiraffe hat gegenüber Engadget angegeben, dass er die Drucker in der berüchtigten IOT-Suchmaschine Shodan gefunden habe, wo sich ungesicherte ans Internet angebundene Geräte aufspüren lassen. Den Angaben des Hackers nach sollen dort rund 800.000 gefährdete Drucker zu finden sein. Die Nachricht inklusive Druckbefehl verschickte er mithilfe eines Toolkits für das Kapern von Druckern.

Thehackergiraffe: Wollte eigentlich auf ungesicherte Drucker aufmerksam machen

Eigentlich habe er auf die Gefährdung durch ungesicherte Drucker aufmerksam machen wollen, erklärte Thehackergiraffe bei Twitter. Allerdings sei ihm eine schnöde Nachricht wie „Sie wurden gehackt“ weniger menschlich vorgekommen. Da er seit Jahren ein großer Fan von Pewdiepie sei und ihn in seinem Ringen um die Spitze der Youtube-Channel-Charts unterstützen wolle, habe er die Unterstützernachricht gewählt, sagte er Engadget.

Ebenfalls interessant: Diese Youtube-Stars haben 2017 am besten verdient

Bitte beachte unsere Community-Richtlinien

Wir freuen uns über kontroverse Diskussionen, die gerne auch mal hitzig geführt werden dürfen. Beleidigende, grob anstößige, rassistische und strafrechtlich relevante Äußerungen und Beiträge tolerieren wir nicht. Bitte achte darauf, dass du keine Texte veröffentlichst, für die du keine ausdrückliche Erlaubnis des Urhebers hast. Ebenfalls nicht erlaubt ist der Missbrauch der Webangebote unter t3n.de als Werbeplattform. Die Nennung von Produktnamen, Herstellern, Dienstleistern und Websites ist nur dann zulässig, wenn damit nicht vorrangig der Zweck der Werbung verfolgt wird. Wir behalten uns vor, Beiträge, die diese Regeln verletzen, zu löschen und Accounts zeitweilig oder auf Dauer zu sperren.

Trotz all dieser notwendigen Regeln: Diskutiere kontrovers, sage anderen deine Meinung, trage mit weiterführenden Informationen zum Wissensaustausch bei, aber bleibe dabei fair und respektiere die Meinung anderer. Wir wünschen Dir viel Spaß mit den Webangeboten von t3n und freuen uns auf spannende Beiträge.

Dein t3n-Team

Schreib den ersten Kommentar!

Melde dich mit deinem t3n Account an oder fülle die unteren Felder aus.

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus!

Hey du! Schön, dass du hier bist. 😊

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus, um diesen Artikel zu lesen.

Wir sind ein unabhängiger Publisher mit einem Team bestehend aus 65 fantastischen Menschen, aber ohne riesigen Konzern im Rücken. Banner und ähnliche Werbemittel sind für unsere Finanzierung sehr wichtig.

Danke für deine Unterstützung.

Digitales High Five,
Stephan Dörner (Chefredakteur t3n.de) & das gesamte t3n-Team

Anleitung zur Deaktivierung