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Hacker nehmen Sportorganisationen ins Visier

Weniger als ein Jahr vor den Olympischen Sommerspielen haben Hacker verschiedene Organisationen aus dem Sport attackiert. (Foto: Shutterstock)

Mit russischen Geheimdiensten offenbar in Verbindung stehende Hacker waren wieder aktiv. Ziel der Angriffe: mehrere Organisationen aus dem Sportbereich.


Im kommenden Jahr stehen die Olympischen Sommerspiele in Tokio an – und im Vorfeld dieses Großereignisses gab es nun mehrere Hackerangriffe auf Sportorganisationen.

Wie n-tv.de mit dem Hinweis auf Meldungen des Softwarekonzerns Microsoft berichtet, habe es seit Mitte September mindestens 16 Cyberattacken gegeben. Ziel seien Sporteinrichtungen sowie Antidopingorganisationen aus dem nationalen und internationalen Umfeld gewesen.

Einige Angriffe erfolgreich

Einige Angriffe seien zwar erfolgreich gewesen, das Gros laut n-tv.de aber nicht. Verantwortlich für die Aktionen sei eine Gruppe von Hackern, die als verlängerter Arm von russischen Geheimdiensten gelte. Die Codenamen dieser Hacker könnten demnach Fancy Bear, APT28 und Strontium sein. Grund für diese Annahme: Wie n-tv.de berichtet, hätten die Hacker laut Microsofts Cybersicherheitsexperten genau die für diese Gruppe bis dato charakteristischen Methoden eingesetzt. Die US-Regierung ist demnach auch überzeugt davon, dass genau diese Hacker bereits 2016 Datendiebstahl bei Sportverbänden und der Welt-Anti-Doping-Agentur (Wada) begangen hätten.

Passend dazu: Wie das Bot-Business bei Instagram funktioniert – ein Hacker berichtet

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