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Händler zurück aus der Weihnachtspause – Bitcoin durchbricht 8.000-Dollar-Marke

Münze mit Bitcoin-Logo. (Foto: dpa)

Erstmals seit November hat der Bitcoin-Kurs am Dienstag die Marke von 8.000 US-Dollar durchbrochen. Von den Höchstwerten des Sommers ist die Kryptowährung aber noch weit entfernt.

In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch hat der Kurs der Kryptowährung Bitcoin erstmals seit Ende November wieder die Marke von 8.000 Dollar durchbrochen. In den vergangenen Stunden kratzte der Bitcoin-Kurs laut der Plattform Coinmarketcap einige Male an der 8.400-Dollar-Marke. Am Mittwochabend pendelte der Bitcoin wieder um die Marke von 8.200 Dollar herum.

Iran-Krise und Januar-Effekt treiben Bitcoin-Kurs

Als Gründe für den plötzlichen Anstieg um fast 1.000 Dollar in 24 Stunden gelten sowohl die sich verschärfende Krise zwischen Iran und den USA als auch die Rückkehr der professionellen Händler aus der Weihnachtspause, wie Bloomberg berichtet. Die Investoren würden Anfang Januar wieder Geld in die Märkte pumpen. An den Aktienmärkten ist das Phänomen als Januar-Effekt bekannt.

An der Börse hatte der Vergeltungsangriff Irans auf US-Stellungen im Irak für eine zwischenzeitliche Kursdelle gesorgt. Mittlerweile hat aber die Zuversicht auf eine friedliche Einigung wieder die Oberhand gewonnen – offenbar ist dies auch für die leichten Rückgänge beim Bitcoin-Kurs verantwortlich. Als die Sorge vor einer Ausweitung des Konflikts am größten war, hatten die Preise für Gold und Bitcoin zugelegt.

Bitcoin: Volatilität sinkt laut Analyst weiter

Für das laufende Jahr rechnet Bloomberg-Analyst Mike McGlone mit weiter steigenden Bitcoin-Preisen. Zumindest soll es nicht mehr zu solch drastischen Kurskorrekturen nach unten kommen. Die Volatilität werde weiter sinken, meint McGlone. Als wichtiges Unterstützungslevel sieht der Analyst die Marke von 6.000 Dollar. Nach oben bildet demnach die 10.000er-Marke einen Widerstand. Zum Vergleich: Im Sommer 2019 war der Bitcoin zwischenzeitlich bis zu knapp 14.000 Dollar wert.

Stützend wirke demnach die Begrenzung des Bitcoins auf 21 Millionen Einheiten sowie die steigende Verbreitung der Kryptowährung. Die Ausgabe neuer Bitcoin-Einheiten bewege sich 2020 auf einem Niveau von gerade einmal 2,5 Prozent – und damit so niedrig wie noch nie. Außerdem wirke der wohl weiter steigende Goldpreis als Antrieb für den Bitcoin-Kurs, so McGlone. Schließlich sei Bitcoin die vielversprechendste digitale Version des Edelmetalls.

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