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Google Trends: Das sind die Antworten auf die häufigsten Fragen zur Bundestagswahl 2017

Zur Bundestagswahl treten 48 Parteien an. (Screenshot: Google)

Welche Fragen zur Bundestagswahl 2017 interessieren die Deutschen am meisten? Das verrät Google Trends. Wir beantworten einige der Anfragen.

Die Bundestagswahl 2017 steht kurz bevor, und die Deutschen nutzen in Vorbereitung etliche digitale Tools, um sich einen Eindruck über Parteien und ihre Wahlversprechen zu machen. Vor allem die Google-Suche öffnet Tür und Tor für Antworten. Die Deutschen googeln nach Fragen wie „Wann ist die Bundestagswahl?“ oder „Welche Parteien treten zur Bundestagswahl an?“ – die Häufigkeit lässt sich in Google Trends verfolgen. Wir haben uns für diesen Artikel einige drängende Fragen geschnappt und sie für euch beantwortet.

Bundestagswahl 2017: 9 drängende Fragen der Deutschen – laut Google Trends

Bundestagswahl 2017: Nach diesen Fragen googeln die Deutschen am häufigsten. (Screenshot: Google Trends)

1. Wann ist die Bundestagswahl?

Die Bundestagswahl findet am Sonntag, den 24. September, statt.

2. Wer darf wählen?

Wahlberechtigt sind alle deutschen Staatsbürger, die das 18. Lebensjahr vollendet haben. Sie müssen zudem seit mindestens drei Monaten in der Bundesrepublik wohnen und nicht explizit vom Wahlrecht ausgeschlossen sein. Nicht teilnehmen dürfen Ausländer, die in Deutschland leben und arbeiten. Auch dann nicht, wenn sie EU-Bürger sind. Letztere sind nur bei Kommunalwahlen wahlberechtigt. Laut dem Bundeswahlleiter sind zur Bundestagswahl 2017 rund 61,5 Millionen Menschen wahlberechtigt.

3. Wann kommt die Wahlbenachrichtigung?

Etwa vier bis sechs Wochen vor der Bundestagswahl kommt die Wahlbenachrichtigung – je nachdem, wann die endgültige Zulassung der Wahlvorschläge und der Druck der Stimmzettel erfolgt ist. Festgelegt ist jedoch, dass sie spätestens am 21. Tag vor der Wahl zugestellt sein muss. Das wäre der 3. September 2017.

4. Ab wann ist Briefwahl möglich?

Es ist nicht notwendig, persönlich zur Wahl zu erscheinen. Wahlberechtigte, die in ein Wählerverzeichnis eingetragen sind, können sich auch für die Briefwahl entscheiden. Sie ist frühestens sechs Wochen vor der Wahl möglich. Für die Briefwahl müssen Wahlberechtigte bei der Gemeinde ihres Hauptwohnortes einen Wahlschein beantragen. Dort sind automatisch Briefwahlunterlagen beigefügt. Auf der Wahlbenachrichtigung befindet sich bereits ein Vordruck, mit dem beides beantragt werden kann.

5. Ab wann gibt es den Wahl-O-Mat?

Für die Bundestagswahl 2017 startet der Wahl-O-Mat am 30. August 2017 um die Mittagszeit. Das Tool der Bundeszentrale für Politische Bildung hilft seit 2002 vielen Wahlberechtigten bei der Information über ihre Wahlentscheidung. In diesem Jahr sind Bürger mit 38 Thesen zu aktuellen Wahlkampfthemen der Bundestagswahl 2017 konfrontiert. Je nach Antwort gibt der Wahl-O-Mat eine Partei aus, die am ehesten mit der politischen Meinung übereinstimmt.

6. Ab wann dürfen Wahlplakate aufgehängt werden?

Wahlplakate dürfen frühestens sechs bis sieben Wochen vor der Wahl erscheinen. Mit einer Sondergenehmigung können sie aber auch schon eher hängen. Das Aufhängen zählt übrigens zu den erlaubnispflichtigen Werbemaßnahmen und muss bei den zuständigen lokalen Behörden beantragt werden. Erst nachdem dem stattgegeben wurde, dürfen die Parteien loslegen mit dem Plakatieren. Jeder Partei oder jedem parteilosen Kandidaten stehen mindestens fünf Prozent der Fläche zu. Am Tag vor der Wahl tritt zudem die sogenannte „Bannmeilen“-Regelung in Kraft, die im Bundeswahlgesetz festgelegt ist. Um Beeinflussung von Wählern unmittelbar am Wahltag zu vermeiden, ist Wahlwerbung dann im direkten Umfeld der Wahllokale verboten.

7. Was sagt die Sonntagsfrage zur Bundestagswahl?

Die Frage, was die Deutschen wählen würden, wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre, wird regelmäßig im ARD-Deutschland-Trend gestellt. Zuletzt konnte die CDU mit Spitzenkandidatin Angela Merkel sich deutlich von der SPD mit Martin Schulz abheben. Beide Parteien führen das Stimm-Ranking an.

8. Welche Parteien treten zur Bundestagswahl an?

Zur Bundestagswahl treten 48 Parteien an. Neben den sogenannten Volksparteien sind auch weniger bekannte Gruppierungen dabei – beispielsweise „Bündnis C - Christen für Deutschland“, „Bündnis Grundeinkommen; Die Grundeinkommenspartei (BGE)“ und „Partei der Vernunft (PDV)“

9. Wer gewinnt die nächste Bundestagswahl?

Tja, diese Frage beantworten die Wähler dann am 24. September selbst.

Übrigens, wir haben noch weitere spannende Themen zur Bundestagswahl 2017 für euch aufbereitet. Alle Artikel dazu findet ihr hier.

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