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Riesen-Coworkingspace Hafven eröffnet in Hannover: Latte-Macchiato-Coder trifft Schweißgerät

Coworkingspace Hafven in Hannover (Foto: Jessy Kösterke)

Hannover hat seinen ersten großen Coworkingspace – mit angeschlossenem Maker-Areal: Im Hafven wird nicht nur gecodet und Kaffee getrunken, hier kommt auch die Maker-Szene zusammen.

Am Samstag eröffnet der Hafven, laut Betreiber mit 2.000 Quadratmetern einer der größten Coworking- und Makerspaces in Deutschland. Am Freitagmittag waren Presse und Politik geladen. Der Hafven will Meetups und Workshops abhalten, die nicht nur den über 300 Mitgliedern, sondern auch Besuchern offenstehen. Im Hafven findet man allerdings nicht nur das typische Bild der Gründer und Kreativen, die mit Apple-Laptop und Latte Macchiato ausgestattet sind – im Makerspace wird auch geschweißt, gehobelt und gewerkelt.

Siebdruck und Repair Café

So zeigen bei der Eröffnung am Samstag beispielsweise die Gründer des Studio Akkords wie Siebdrucken funktioniert. In einem offenen Goldschmiedeworkshop können Besucher das Herstellen von Silberschmuck lernen. Ins Repair Café sind Besucher eingeladen, defekte Toaster, Föhne, Lampen, Fahrräder oder Spielzeuge mitzubringen und diese dann gemeinsam mit dem Team vor Ort zu reparieren.

Im Zentrum soll laut Betreiber das Teilen von Wissen stehen. Mitglied der Community zu werden, soll bereits ab zehn Euro möglich sein. Das angeschlossene Hafven-Café ist auch für Besucher von außen geöffnet. Alle Möbel im Hafven kommen aus der hauseigenen Werkstatt, erklärten die Betreiber am Freitag.

Bildergalerie: Coworking- und Makerspace Hafven in Hannover

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„Die Zeiten, in denen eine Firma ein eigenes Büro brauchte sind vorbei“

Das futuristisch anmutende würfelförmige Gebäude ganz in schwarz in Hannover-Nordstadt ist der Zusammenschluss des Coworking-Spaces „Edelstall“ aus dem Stadtteil Linden und des Makerspaces „Die Werke“ aus der Nordstadt.

„Die Zeiten, in denen eine Firma ein eigenes Büro brauchte sind vorbei“, werden die Macher des Projekts in einer Pressemitteilung zitiert. „In den letzten Jahren haben wir beobachtet, wie Coworking vom Trend zum Alltag für Wissensarbeiter geworden ist. Unsere These ist, dass es dieselbe Entwicklung durch Maker-Spaces jetzt auch für die produzierenden Berufe geben wird.“

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