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Dieses Haus aus dem 3D-Drucker kostet nur 4.000 US-Dollar

(Foto: New Story)

Die Non-Profit-Organisation New Story will mit Häusern aus dem 3D-Drucker die Wohnungsnot in den ärmsten Regionen der Welt lindern. Ein so erstelltes Bauwerk soll nur 4.000 US-Dollar kosten.

Knapp die Hälfte der Bevölkerung von El Salvador lebt unterhalb der Armutsgrenze. Das schlägt sich auch auf die Wohnsituation vieler Bürger des zentralamerikanischen Staates nieder, die teilweise in selbstgezimmerten Hütten ohne Zugang zu sauberem Wasser hausen. New Story, eine gemeinnützige Organisation aus dem Silicon Valley, will sich diesem Problem jetzt annehmen – mit einem riesigen 3D-Drucker.

Der 3D-Drucker wurde gemeinsam mit dem Technologie-Startup Icon entwickelt und kann ein einstöckiges Haus innerhalb von 24 Stunden herstellen. Als Material kommt Zement zum Einsatz. Fenster und Dächer müssen demnach weiterhin manuell installiert werden. Das gleiche gilt für das auf herkömmliche Weise gegossene Fundament. Der eigentliche Clou liegt im Preis: Nur 4.000 US-Dollar soll ein auf diese Art und Weise erstelltes Gebäude kosten.

New Story: Häuser und Technologie sollen über Spenden finanziert werden

Wenn alles nach Plan verläuft, dann will New Story ab dem 31. Mai 2018 damit beginnen, die ersten 100 Häuser in El Salvador zu drucken. Die Kosten sollen durch Spenden abgedeckt werden. Wer 4.000 US-Dollar für ein Haus aufbringt, soll anschließend über eine Profil-Website die Familie kennenlernen können, die in dem Gebäude leben wird.

Gleichzeitig will New Story nochmal 600.000 US-Dollar an Spendengeldern für die Weiterentwicklung, den Transport des Druckers und ausgiebige Tests der Häuser einsammeln. Diese Kosten, so die Hoffnung der Organisation, sollen durch Großspenden abgedeckt werden.

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