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Russischer Milliardär, Hawking und Zuckerberg wollen Mini-Raumflotte nach Alpha Centauri schicken

(Screenshot: YouTube/Breakthrough)

100 Millionen US-Dollar will der russische Milliardär Yuri Milner ausgeben, damit das gemeinsam mit Stephen Hawking entwickelte und von Mark Zuckerberg unterstützte Projekt Wirklichkeit wird: eine Mini-Raumflotte, die nach Alpha Centauri fliegt.

Mini-Raumflotte: Zuckerberg unterstützt Projekt von Hawking und Milner

Vor ziemlich genau 55 Jahren flog Juri Gagarin als erster Mensch in den Weltraum. Jetzt will der russische Milliardär Yuri Milner, dessen Mutter ihn nach dem sowjetischen Kosmonauten benannt hat, die Grenzen unseres Sonnensystems überwinden. Eine Flotte von winzig kleinen Raumschiffen soll das nächste Sonnensystem Alpha Centauri erreichen. Insgesamt 100 Millionen US-Dollar will Milner in das Projekt „Breakthrough Starshot“ investieren. Mitentwickler Stephen Hawking und Facebook-Chef Mark Zuckerberg sind ebenfalls mit an Bord.

Mark Zuckerberg: Auf zum Nachbarsonnensystem. (Foto: Bangkokhappiness / Shutterstock.com)
Mark Zuckerberg: Auf in neue Sphären. (Foto: Bangkokhappiness / Shutterstock.com)

In nur 20 Jahren sollen Mini-Raumschiffe den immerhin 4,37 Lichtjahre entfernten Stern Proxima Centauri erreichen. Dafür, dass auch wirklich eines dort ankommt, soll die schiere Zahl der losgeschickten Mini-Flugobjekte sorgen. Mehrere Tausend Winzlinge sollen auf den Weg in das Nachbarsonnensystem gebracht werden. Eines der „Starchips“ statt „Starships“ genannten Geräte soll kaum größer als eine Briefmarke sein, aber Energieversorgung, Sensoren und Kommunikationsmöglichkeiten an Bord haben.

Der Antrieb erfolgt über Sonnensegel, die das Mini-Raumschiff über den Rückstoß auftreffender Lichtteilchen antreiben sollen. Für die Initialzündung soll ein von der Erde ausgesendeter Laserstrahl sorgen, der die Raumflotte auf ein Fünftel der Lichtgeschwindigkeit bringen soll – innerhalb nur weniger Minuten. Damit wären die Flug-Chips Tausendmal schneller als das schnellste Raumfahrzeug bisher.

Raumfahrtprojekt: Illustre Ratgeberrunde inklusive Mark Zuckerberg

Kein Wunder, dass trotz aller vollmundigen Ankündigungen und der illustren Unterstützerrunde – ein ganzes Team, darunter Mark Zuckerberg, steht der Mission beratend zur Seite – Zweifel an der baldigen Machbarkeit des Vorhabens gibt. Experten sehen Herausforderungen vor allem in der benötigten Lasertechnik. Um das System zu demonstrieren und zu testen, wollen Milner und Co. zunächst einmal eine Mondfahrt machen. In ein bis zwei Jahren sollen ein paar Hundert kleine Raumschiffe zum Mond geschickt werden und dort Fotos aufnehmen.

via www.tagesspiegel.de

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2 Reaktionen
Max32

Wieso denken die Leute immer dass das Geld verbrannt wird? Das Geld wird in Hochtechnologie investiert und landet im Wirtschaftskreislauf... Aber soweit denken wohl nur noch die wenigsten :-(

JenZzz

Ja genau, verballert Euer Vermögen lieber ins Weltall, wo es niemandem hilft, statt hier auf der guten alten Erde mal wohltätig zu werden (jaaaaa es mag ja sicher auch Wohltätiges geben, was die Jungs hier schon machen ... aber was könnte man mit 100 Mios nicht noch alles Gescheites hier anfangen statt im Weltraum ...)

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