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Entwicklung & Design

Hazel: Dein Automator auf Steroiden

Hazel: Dein zuverlässiger Helfer.

Mit Tools wie Apples Automator könnt ihr lästige manuelle Arbeiten auf eurem Betriebssystem automatisieren, Hazel geht aber noch einen Schritt weiter. Denn selbst wenn ihr Automator nicht kennt, könnt ihr Hazel für euch arbeiten lassen. Im Artikel erfährt ihr wie.

Egal, ob ihr jeden Tag eure Projekte auf einem Server sichern oder euren Desktop von anfallenden Dateien befreien wollt: Mit Automator geht das. Aber: Mit Hazel geht es noch einfacher. Beide Tools nutzen eine einfache Oberfläche, mit der ihr euch kleine Makros zusammenbauen könnt, die für euch anschließend diverse Aufgaben erledigen. Dabei entscheidet ihr, wie welche Aufgabe erledigt werden soll. Ihr wollt 20 Dateien umbennen und diese dann in einen Ordner verschieben? Mit dem Automator oder Hazel kein Problem.

Hazel: Der automatische Helfer

Hazel existiert nicht als eigenständige App, sondern ist ein „Preference Pane“, das ihr euch installieren könnt. Das Tools exisitiert somit nur innerhalb der Programmleiste unter Mac OS X. Hinter dem Staubwedel-Icon verbirgt sich eine GUI, in der ihr Rulesets – also Regeln – festlegen könnt, die einem einfachen Muster folgen, nämlich: „If then, do that“. Dabei überwacht Hazel andauernd von euch vorher definierte Ordner und prüft, ob eine oder mehrere Regeln zutreffen – und führt dann den von euch definierten Prozess aus, der auch aus Unterprozessen bestehen kann.

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Anweisungen in Hazel können durchaus komplex werden. (Screenshot: t3n)

Innerhalb von Hazel könnt ihr also zu überwachende Ordner festlegen und diese dann mit einer oder mehreren Regeln belegen. Wer Automator kennt, wird mit der Oberfläche von Hazel sofort zurechtkommen, wer Automator nicht kennt, wird das einfache Interface schätzen.

Hazel: Eine Software, hunderte Funktionen

Nebem dem Definieren von Rulesets kann das Tool aber noch mehr: So könnt ihr automatisiert mehrfach existierende Dateien löschen lassen. Und: Hazel fungiert auch als Deinstallationsprogramm für Apps. In einem direkten Vergleich zu AppZapper funktioniert die Deinstallation mit Hazel genauso problemlos und zuverlässig wie beim beliebten Deinstallations-Assistenten. Desweiteren besitzt Hazel eine Funktion, um den Papierkorb automatisch leeren zu lassen – ob nach einem gewissen Zeitraum oder beim Erreichen einer gewissen Größe, ist frei wählbar.

Mit Hazel kannst du zum Beispiel:

  • deinen Desktop aufräumen lassen
  • alle Dokumente aus einem Ordner automatisch in Evernote archivieren
  • Dateien innerhalb eines Zeitintervalls auf deinen Server hochladen
  • Dateien automatisch bestimmten Projektordnern zuordnen lassen
  • Dateien von einer bestimmten Domain taggen
  • Die zuletzt abgespielten Videos in einem Ordner anzeigen lassen
  • Nicht benutzte Dateien automatisch komprimieren
  • beim Anstecken eines Smarpthones automatisch einen Ordner erstellen, der die Fotos des Gerätes sichert
  • Dateien zwischen mehreren Ordnern synchronisieren
  • abängig von der Tageszeit, Apple Scripts ablaufen lassen

Wenn ihr also Dateien, die ihr ein Jahr nicht mehr benutzt habt und die darüber hinaus auch noch in einem bestimmten Ordner liegen, auf euren Webserver archivieren wollt – völlig automatisiert –, dann ist Hazel genau das richtige Tool.

Hazel kostet nach einer 14-tägigen Testphase 28 US-Dollar. Diese Liste mit wertvollen Hazel-Regeln erleichtert euch den Einstieg. Hazel könnt ihr euch auf der offiziellen Website runterladen.

Welche Regeln erleichtern euch den Alltag?

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