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Hellofresh kratzt an der Umsatzmilliarde – doch eine Frage bleibt offen

Dominik Richter ist Gründer und Geschäftsführer von Hellofresh. (Foto: Hellofresh)

Der Berliner Kochboxenversender Hellofresh vermeldet ein beachtliches Umsatzplus von gut 50 Prozent. Fraglich ist allerdings, wie teuer die Rocket-Firma die neuen Kunden eingekauft hat.

Eine deutlich gestiegene Kundenzahl hat dem Kochboxenversender Hellofresh im vierten Quartal kräftigen Auftrieb gegeben. Der Umsatz kletterte von Oktober bis Dezember nach vorläufigen Berechnungen auf 250 bis 253 Millionen Euro, wie das erst seit kurzem an der Börse gelistete Unternehmen am Dienstag in Berlin mitteilte. Das ist ein Zuwachs von fast 60 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Hellofresh-Aktie steigt deutlich

Im Gesamtjahr legte der Umsatz um gut 50 Prozent auf 902 bis 905 Millionen Euro zu. Zudem bestätigte Hellofresh das Ziel, beim bereinigten operativen Ergebnis (Ebitda) im vierten Quartal 2018 die Gewinnschwelle zu erreichen. An der Börse kamen die Zahlen gut an: Die Aktie stieg im frühen Handel deutlich.

Wie hoch sind die Marketing-Kosten?

Unklar ist bislang, wie teuer der Umsatzsprung für Hellofresh tatsächlich gewesen ist. In der Vergangenheit neigte das Unternehmen dazu, neue Kunden mit kostspieligen Gutscheinaktionen einzukaufen. In der Bilanz würde sich dies anhand gestiegener Marketing-Kosten bemerkbar machen. Seine vollständigen Jahreszahlen will Hellofresh jedoch erst am 31. März veröffentlichen.

Hellofresh, an dem die Berliner Startup-Schmiede Rocket Internet beteiligt ist, wurde 2011 gegründet und lieferte im vierten Quartal insgesamt 39,5 Millionen Mahlzeiten an knapp 1,5 Millionen Kunden aus. Seit Anfang November 2017 ist die Gesellschaft an der Deutschen Börse in Frankfurt notiert. dpa/dhr

Mehr zum Thema: Top oder Flop? Was für die Hellofresh-Aktie spricht

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