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Hellofresh legt stärker zu als erwartet – weiter Verluste

Dominik Richter ist Gründer und Geschäftsführer von Hellofresh. (Foto: Hellofresh)

Hellofresh wächst schneller als erwartet. Der Berliner Kochboxenversender macht aber nach wie vor Verlust.

Der Berliner Kochboxenversender Hellofresh ist 2018 schneller gewachsen als zuletzt erwartet. Zudem ist der operative Verlust geringer ausgefallen als befürchtet. Der Umsatz stieg bereinigt um Währungseffekte im vergangenen Jahr auf Basis erster Berechnungen um etwa 41 Prozent auf knapp 1,28 Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Freitag in Berlin mitteilte. Damit wurde das in Aussicht gestellte Wachstum von 27 bis 32 Prozent überschritten.

Der um Sondereffekte bereinigte Verlust vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen habe sich auf 54 bis 58 Millionen Euro belaufen – das sei deutlich weniger, als der Markt erwartet hatte. Der Kochboxenversender war im November 2017 von Rocket Internet an die Börse gebracht worden. Der Startup-Inkubator hatte erst vor kurzem seinen Anteil auf jetzt knapp unter 30 Prozent gesenkt.

Hellofresh: So funktioniert das Geschäft mit den Kochboxen

Hellofresh vertreibt Essenboxen, in denen sich jeweils ein Rezept sowie alle für die Zubereitung der Speise notwendigen Zutaten befinden. Kunden zahlen etwa 43 Euro für ein solches Paket. Hellofresh wurde 2011 in Berlin gegründet. 2018 übernahm die Firma mit Green Chef und Chef’s Plate zwei nordamerikanische Kochboxenanbieter.

Hellofresh-Aktie steigt um 15 Prozent

An der Börse wurden die Nachrichten mit einem Kursplus von rund 15 Prozent auf 8,30 Euro belohnt. Die Aktie setzte damit ihren jüngsten Erholungskurs fort, notiert aber weiter deutlich unter dem Ausgabepreis von 10,25 Euro.

Mit Material von dpa.

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