Software & Infrastruktur

HelloSign: Dokumente direkt in Gmail unterschreiben

Mit HelloSign für Gmail können Webworker per E-Mail eingehende Dokumente per Mausklick unterschreiben. Das lästige Ausdrucken und Einscannen von Angeboten oder Verträgen gehört damit der Vergangenheit an, versprechen die Entwickler.

Mit der Gmail-Applikation HelloSign können Nutzer digitale Dokumente aus dem Anhang einer E-Mail per Mausklick unterschreiben und zurücksenden. Wer Verträge bislang ausdrucken musste, um sie zu unterschreiben, wird HelloSign lieben lernen. Die Erweiterung überzeugt durch gute Usability, sichert die eigenen Unterschriften verschlüsselt und unterstützt alle gängigen Dateiformate – darunter PDF, DOC(X) und JPG.

HelloSign: Gute Usability, viele Dateiformate

Sobald ein digitales Abbild der Unterschrift im Nutzerkonto hinterlegt und die Chrome-Erweiterung installiert wurde, können eingehende Dokumente direkt im Browser unterschrieben werden. Die Option „Sign“ unterhalb eines E-Mail-Anhangs öffnet die entsprechende Datei und ermöglicht Nutzern ihre Unterschriften einzubinden. Den genauen Ablauf veranschaulicht auch das folgende Video.

Nutzer können Unterschriften auf verschiedene Art und Weise in ihrem HelloSign-Account hinterlegen: Sie können die Signatur als Bilddatei hochladen, mit der Maus zeichnen oder mit dem Smartphone abfotografieren. Alternativ können sie ihren Namen auch abtippen und mit einer Reihe von Schriftarten individualisieren. Einmal gesichert, kann die Unterschrift beliebig oft verwendet werden.

HelloSign bietet auch Team-Funktionen

Auch Teams können von HelloSign profitieren. Müssen mehrere Personen ein Dokument unterschreiben, kann es über die Gmail-Applikation in zuvor definierter Reihenfolge an alle Team-Mitglieder verschickt werden. Laut der Unternehmenswebsite entspricht HelloSign den rechtlichen Voraussetzungen der Europäischen Union. Ob die Software auch die spezifisch deutschen Voraussetzungen erfüllt, konnten wir noch nicht klären.

via Stadt-Bremerhaven.de

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3 Kommentare
Alex

Es wäre gut, wenn ihr bei solchen Themen auch auf rechtliche und nicht nur auf technische Aspekte eingehen würdet. Eine solche elektronisch vervielfältigte Unterschrift nennt sich Faksimile, und die ist bei Verträgen, die Schriftformerfordernis haben, rechtsunwirksam, weil dort wirklich jedesmal aktiv handschriftlich unterschrieben werden muss. Bei Verträgen, die also von Rechts wegen handschriftlich unterschrieben werden müssen, sollte man von dieser Anwendung die Finger lassen.

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