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Here: Bosch und Continental beteiligen sich am Kartendienst von Daimler, BMW und Audi

(Foto: dpa)

Die deutschen Automobilzulieferer Continental und Bosch beteiligen sich zu je fünf Prozent an Here. Der Kartendienst befindet sich mehrheitlich im Besitz von Audi, BMW und Daimler.

Continental und Bosch erwerben Here-Anteile

Mit Bosch und Continental haben zwei der wichtigsten deutschen Automobilzulieferer Anteile an Here erworben. Beide Unternehmen steigen mit je fünf Prozent bei dem Kartendienst ein, der sich seit Dezember 2015 mehrheitlich im Besitz der drei deutschen Autohersteller Audi, BMW und Daimler befindet. Wie viel Geld Bosch und Continental den drei Herstellern für die Anteile bezahlt haben, wurde nicht öffentlich gemacht.

Bosch und Continental beteiligen sich zu je fünf Prozent beim Kartendienst Here. (Foto: mezzotint / Shutterstock.com)

„Digitale Karten und standortbasierte Dienste sind Schlüsselinnovationen für die vernetzte Mobilität der Zukunft“, sagt Continental-Vorstandschef Elmar Degenhart über den Kauf. Bosch wiederum erklärt in einer Pressemitteilung, dass die Zusammenarbeit mit Here nicht nur auf den Automobilbereich beschränkt bleiben solle. Als Beispiel für weitere Einsatzgebiete nennt das Unternehmen den Bereich Internet of Things.

Here: Der Kartendienst der deutschen Autobauer

Die einstige Nokia-Tochter Here ging 2015 zu gleichen Teilen in den Besitz von Audi, BMW und Daimler über. Der Kaufpreis lag bei 2,8 Milliarden Euro. 2017 verkauften die drei Autobauer zehn Prozent von Here an die asiatischen Unternehmen Navinfo, Tencent und GIC. Außerdem übernahm der Chiphersteller Intel weitere 15 Prozent des Kartendienstes.

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