News

Here: KI soll Gefahren im Straßenverkehr frühzeitig erkennen

Here. (Foto: dpa)

EKI-Technologie von Here soll Autofahrer frühzeitig über Hindernisse und andere Gefahrenquellen informieren. Die Lösung bedarf keiner aktiven Internetverbindung und benötigt lediglich Zugriff auf eine auf die Straße gerichtete Kamera.

Mit Live Sense hat Here ein neues Software-Development-Kit vorgestellt (SDK), das auf künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen setzt, um Autofahrer frühzeitig vor Hindernissen, Straßenschäden oder anderen potenziellen Gefahrenquellen zu warnen. Dazu benötigt die Software lediglich Zugriff auf eine Kamera. Die könnte, so Here, direkt im Fahrzeug verbaut sein, möglich wäre aber auch der Einsatz einer Smartphone-Kamera oder einer Dashcam. Die Daten sollen lokal verarbeitet werden, sodass eine Internetverbindung nicht notwendig ist.

Live Sense SDK: KI soll Gefahren im Straßenverkehr erkennen. (Foto: Here)

Live Sense SDK: KI soll Gefahren im Straßenverkehr erkennen. (Foto: Here)

Das System soll auch in der Lage sein, etwaige Abweichungen zwischen der realen Strecke und den Informationen des Kartenmaterials zu erkennen. So könnte Live Sense erkennen, wenn die in der Navigationslösung hinterlegte Geschwindigkeitsbeschränkung von den realen Vorgaben abweicht und den Fahrer dementsprechend informieren. Die KI soll überdies Verhaltensänderungen von anderen Verkehrsteilnehmern erkennen können, die potenziell eine Gefahr darstellen.

KI-Warnungen im Straßenverkehr: Live-Sense-SDK befindet sich in der Beta-Phase

Das Live-Sense-SDK steht derzeit in einer Beta-Version für Android bereit. Bald soll auch eine iOS-Version folgen. Das Softwareangebot richtet sich an Automobilhersteller, Flottenbetreiber, Ride-Hailing-Anbieter und App-Entwickler. Die ersten kommerziellen Implementierungen des SDK befinden sich nach Angaben von Here bereits in der Entwicklung.

Ebenfalls interessant:

Bitte beachte unsere Community-Richtlinien

Wir freuen uns über kontroverse Diskussionen, die gerne auch mal hitzig geführt werden dürfen. Beleidigende, grob anstößige, rassistische und strafrechtlich relevante Äußerungen und Beiträge tolerieren wir nicht. Bitte achte darauf, dass du keine Texte veröffentlichst, für die du keine ausdrückliche Erlaubnis des Urhebers hast. Ebenfalls nicht erlaubt ist der Missbrauch der Webangebote unter t3n.de als Werbeplattform. Die Nennung von Produktnamen, Herstellern, Dienstleistern und Websites ist nur dann zulässig, wenn damit nicht vorrangig der Zweck der Werbung verfolgt wird. Wir behalten uns vor, Beiträge, die diese Regeln verletzen, zu löschen und Accounts zeitweilig oder auf Dauer zu sperren.

Trotz all dieser notwendigen Regeln: Diskutiere kontrovers, sage anderen deine Meinung, trage mit weiterführenden Informationen zum Wissensaustausch bei, aber bleibe dabei fair und respektiere die Meinung anderer. Wir wünschen Dir viel Spaß mit den Webangeboten von t3n und freuen uns auf spannende Beiträge.

Dein t3n-Team

2 Kommentare
Der Surfer
Der Surfer

In der HERE SDK Beschreibung steht „Contains extra heuristics for alerting the user of possible hazards in their path, such as time-to-collision warnings for impact with the leading vehicle, and alerts for pedestrians and bicycles entering the vehicle’s direct path.“

Heuristik ist keine KI. Die Aussage, dass KI Gefahren erkennen soll ist somit nicht korrekt und sollte korrigiert werden. Es reicht schon wenn die Industrie 1000fach aus Marketinggründen fälschlich von KI redet, die Presse muss da nicht auch noch drauf einsteigen ;)

Antworten
Der Surfer
Der Surfer

Ich muss mich selber korrigieren, nachdem ich mich tiefer eingelesen habe. Zwar werden hier keine selbstlernenden Methoden angewendet, die Heuristik löst aber Probleme, die durchaus den KI Bereich streifen. Entsprechend mea culpa, sorry. Könnt gern beide Kommentare löschen oder diesen hier online stellen.

Antworten

Melde dich mit deinem t3n Account an oder fülle die unteren Felder aus.

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus!

Hey du! Schön, dass du hier bist. 😊

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus, um diesen Artikel zu lesen.

Wir sind ein unabhängiger Publisher mit einem Team bestehend aus 65 fantastischen Menschen, aber ohne riesigen Konzern im Rücken. Banner und ähnliche Werbemittel sind für unsere Finanzierung sehr wichtig.

Danke für deine Unterstützung.

Digitales High Five,
Stephan Dörner (Chefredakteur t3n.de) & das gesamte t3n-Team

Anleitung zur Deaktivierung