In eigener Sache

#HeyEuropa: Was die t3n-Community über unser digitales Manifest denkt

#HeyEuropa: Das dynamische t3n-Manifest für ein digitales Europa. (Foto: t3n)

Damit die Vision für eine digitale Welt nicht nur aus den USA oder China kommt, haben wir die Aktion #HeyEuropa gestartet. Hier sind die Tweets, Bilder und Kommentare von euch – der t3n-Community.

Vor der Europawahl haben wir bei t3n die Köpfe zusammengesteckt und überlegt: Wie könnte ein digitales Europa aussehen? Wie wollen wir, dass es aussieht? Herausgekommen ist dabei ein digitales Manifest in fünf Punkten, das wir direkt auf die Titelseite der t3n-Ausgabe Nummer 56 gepackt haben.

Ein Manifest der t3n-Community

Mitten in der Digitalisierung kämen wir nicht auf die Idee, euch ein starres Manifest um die Ohren zu hauen. Unser Manifest ist natürlich dynamisch. Es lebt davon, dass ihr mitdiskutiert und es mit euren Ideen zu einem Manifest der t3n-Community macht.

Erstmal ist das natürlich auf der Landingpage des Manifests selbst passiert. Der Artikel 1 des Manifests lautet:

„Die Datenhoheit ist ein Grundrecht des Menschen. Wir müssen die persönlichen Daten aus der Kontrolle der großen Plattformen befreien.“

„Öffnet den Zugang zu den Plattformen“

Der digitale Pionier Bert Hofmänner hatte da noch etwas hinzuzufügen: „Es würde viel Sinn machen, wenn marktdominierende Plattformen gezwungen würden, den Standard und den Zugang zur Plattform zu öffnen. Sprich: dass ich eine Plattform wie Facebook nutzen könnte, ohne aber die Dienstleistung bei Facebook beziehen zu müssen“, ergänzte Hofmänner unseren ersten Artikel.

„We don’t break, we change“

Auch in den sozialen Netzwerken ist unter dem Hashtag #HeyEuropa viel passiert. „We don’t break, we change“ schrieb t3n-Leser Vladimir Alexeev auf Twitter. Den Account Merzmensch Kosmopol legte er gleich nach.

„Wie können wir eine Community bauen?“

t3n-Leser und digitaler Pionier Jan Foelsing hingegen fragte gleich: „Wie können wir eine #community hierum bauen?“ Und war damit schon bei Artikel 5 unseres Manifests:

„Europa braucht ein stärkeres Gemeinschaftsgefühl. Digitalisierung ist der Schlüssel zu mehr Dialog.“

Man könnte sagen, Jan Foelsing hat damit direkt angefangen.

Teil der Aktion #HeyEuropa waren auch Plakate und Flyer rund um die Republica. Um die Digitalmesse herum haben wir unser Manifest plakatiert – als Inspiration für die, die gerade auf dem Weg zum Gelände waren.

 

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Plakate! #HeyEuropa #Manifest #DigitalesEuropa

Ein Beitrag geteilt von Luca Caracciolo (@papierjunge) am

„Föderale Republik Europa“

Auf der Republica selbst haben wir dazu unsere Flyer verteilt. Auch hier: ein dynamischer Ansatz, der die Ideen der Community in den Mittelpunkt stellt. Die Flyer waren nämlich nicht nur Flyer, sondern eher Rahmen für die Ideen der Community. Die blieb allerdings nicht beim Digitalen: Roland Panter forderte gleich via Instagram auf, über eine föderale Republik Europa nachzudenken. Damit griff er nur ein paar Wochen vor der Europawahl eine Forderung der Grünen auf: Annalena Baerbock und Robert Habeck hatten die föderale Republik Europa in einem Interview mit der FAZ wieder ins Gespräch gebracht.

 

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Sehr coole Aktion! #heyeuropa #t3n

Ein Beitrag geteilt von Roland Panter (@rolandpanter) am

Open-Source-AI-Daten?

User „Supernju“ fragt sich währenddessen, was wäre, wenn alle europäischen AI-Daten Open Source wären. Eine Idee, die so auch in unserem Manifest angesprochen wurde: „Künstliche Intelligenz und IT-Sicherheit erfordern maximale Transparenz. Deshalb muss die EU freies Wissen und Open Source fördern“, heißt es dort unter Artikel 4. „Algorithmen brauchen, neben Transparenz, auch den gesellschaftlichen Diskurs, denn was sie steuern und regeln, hat nicht nur private, sondern auch soziale Auswirkungen. Umso wichtiger ist ein gemeinsames Verständnis und Akzeptanz“, kommentierte Nutzer Andeckes den Manifest-Punkt.

 

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@t3n_magazin starts the discussion for a digital #europe and here is what I think: What if all European AI-Data 🤖 would be open source? What if we as the EU 🇪🇺 would build a common open source data hub where all AI contributors could upload their research data and mix it with all the data of all the other contributors? And what if all this data would be open and could of course be reused by all the AI contributers? What if all this data would lead to: better AI could be achieved much much faster? Wouldn‘t this be a great idea of community, openness and transparency? 🤗 What do you think? 💡 . #heyeuropa #welchedigitalisierungwollenwir #europa #eu #AI #KI #RP19

Ein Beitrag geteilt von supernju° (@supernju) am

Die Diskussion um ein digitales Europa hat gerade erst begonnen

Mittlerweile hat Europa gewählt. Und man kann das Ergebnis so interpretieren, dass viele Europäer sich eher mehr Europa wünschen als weniger. Das dynamische Manifest von t3n hat dabei vor allem eins gezeigt: Die Diskussion, wie ein digitales Europa aussehen soll, hat gerade erst so richtig begonnen.

Artikel aus dem Heft:

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(Grafik: t3n)

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Dein t3n-Team

Ein Kommentar
Juergen Koch
Juergen Koch

Das digitale Manifest ist ein gesellschaftspolitisches Instrument, das in allen Parteien und insbesondere im europäischen Parlament disskutiert werden sollte, mit dem Ziel Verändeungen im Sinne des Manifestes herbeizuführen.
Allerdings reicht dies nicht aus, um einen grundsätzlichen Wandel, im Sinne eines Paradigmenwechsels herbeizuführen.
Ein Projekt, das einen Paradigmenwechsel anstrebt, ist „Paradigmenwechsel in Zeiten des Wandels“.
In Zeiten des Wandels (nicht nur des digitalen) treten eine Vielzahl von Problemfeldern auf (neben dem durch das Manifest verdeutlichtes Problemfeld), die nach derzeitigem Verständnis einer ganzheitlichen (integrativen) Lösung zugeführt werden sollten. Ein philosophischer, kultureller und wissenschaftlicher Ansatz, der als Paradigmenwechsel angesehen werden kann, und der interdisziplinären Erkenntnisse, die dem aktuellen Stand der Wissenschaft entsprechen, zu berücksichtigen versucht, kann einen Lösungsweg aufzeigen. Das Lösungsmodell „Paradigmenwechsel“ orientiert sich nicht nur am Mainstream, sondern verknüpft evolutionäre Phänomene und revolutionäre Mechanismen miteinander.
Das Projekt umfasst derzeit drei Websites (kochmgmt.com/paradigma, kochmgmt.com/paradigmenwechsel, kochmgmt.com/Lebens-Prozessmodell) und mehre Manuskripte (als Argumentationshilfen).
Geplant ist eine Online- Informationsplattform mit Serviceleistungen für Gesellschaft, Unternehmen und Institutionen. Das Geschäftsmodell und seine Finanzierung sind noch offen!

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