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Hightech-Startups: So gehst du mit hohen Einstiegshürden um

Hightech-Startups

Wer ein Hightech-Startup gründet, steht vor anderen Herausforderungen als jemand, der ein neues Restaurant eröffnet. (Foto: Adobe Stock/satura_)

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Hightech-Startups sind ein wichtiger Motor für Innovation und wirtschaftliches Wachstum. Trotzdem ist die Zahl der Gründungen eher rückläufig. Das mag an den Einstiegshürden liegen – die sind aber keineswegs unüberwindbar. Wie du sie meisterst, liest du hier!

Innovative Gründungen

An Hightech-Startups werden hohe Erwartungen gestellt: Als Antriebskraft für technologischen Fortschritt fördern sie strukturellen Wandel durch die Erneuerung etablierter und die Erschließung gänzlich neuer Märkte. Sie lösen Probleme und schaffen mit ihren Technologien neue Möglichkeiten. Sie gestalten die Zukunft und bieten viel Potenzial für Wachstum. Kurzum: Hightech-Startups sind wichtig für die Wettbewerbsfähigkeit von Volkswirtschaften und können wertvolle Beiträge zum gesellschaftlichen Leben liefern.

Worauf du achten musst

Gleichzeitig stehen Hightech-Startups auch vor einigen Hürden, die es zu überwinden gilt. Die meisten davon sind mit guter Planung und etwas Durchhaltevermögen gut zu managen. Hol dir daher am besten frühzeitig Unterstützung, zum Beispiel über die Gründerplattform! Einen kleinen Überblick über die Hightech-spezifischen Herausforderungen liest du hier:

Time-to-market und Alleinstellungsmerkmal

Die Konzeption und Entwicklung der Produkte ist bei Hightech-Startups in der Regel deutlich komplexer und zeitintensiver als bei anderen Gründungen. Bis zur Marktreife und damit dem ersten verdienten Euro kann es also ein wenig dauern. Das schafft Unsicherheit – bei Gründern wie Investoren gleichermaßen. Um diesen misslichen Umstand etwas abzumildern, macht es Sinn, sich besonders intensiv mit der eigenen Positionierung am Markt auseinanderzusetzen. Insbesondere die sorgfältige, detaillierte Identifizierung eines Alleinstellungsmerkmals schafft Sicherheit, dass das Produkt nicht direkt floppt, wenn es auf den Markt kommt. Doch wie findest du dein Alleinstellungsmerkmal? Indem du die folgenden Fragen für dich und deine potenziellen Unterstützer beantwortest:

  • Welches Problem wird gelöst?
  • Welchen Mehrwert bietet dein Produkt?
  • Was macht es einzigartig?

Zusätzlich solltest du sehr regelmäßig zu den jeweiligen Iterationsstufen deines Produkts Feedback einholen – zum Beispiel von potenziellen Kunden –  und möglichst früh an zumindest teilweise funktionsfähigen Prototypen arbeiten.

Patentsituation

In Sachen Patentschutz gibt es mehrere Szenarien, die für Hightech-Gründer relevant sein können. Wenn du dein Produkt „from scratch“ entwickelst, möchtest du deine Ergebnisse ggf. als Patent schützen lassen. Auch für mögliche Investoren kann das wichtig sein. Übrigens: Falls dein Produkt eine Software ist, gelten noch mal ganz andere Regelungen.

Vielleicht baust du daher auch auf bestehenden Technologien auf und erweiterst und modifizierst diese oder setzt sie einfach in einem anderen Kontext ein. Dann solltest du entweder darauf achten, keine Patente zu verletzen, oder prüfen, ob die relevanten Patente ggf. vom Inhaber gar nicht selbst genutzt werden und dieser bereit ist, sie zu verkaufen oder dich für die Nutzung zu lizensieren. Bist du gut vernetzt und kennst Experten aus deinem Bereich, kannst du dich bei der Suche nach einer geeigneten Lösung natürlich gut unterstützen lassen.

Recruiting

Ein Hightech-Startup zieht man selten allein hoch. Doch die Suche nach geeigneten Mitstreitern kann sich schwierig gestalten: Denn meist werden hoch qualifizierte Arbeitnehmer aus zum Teil nischigen Bereichen gesucht, die gar nicht so einfach zu finden sind. Am einfachsten ist es natürlich, wenn das Team organisch gewachsen und von vornherein quasi vollständig ist, weil ihr vielleicht zusammen studiert habt oder euch von der Arbeit kennt und gemeinsam auf die Produktidee gekommen seid. Ist das nicht der Fall, gesellt sich noch eine weitere Herausforderung dazu: Deine potenziellen Mitarbeiter kommen ggf. aus Umfeldern, in denen sie aufgrund ihrer Expertise gut verdienen und eine sichere Zukunftsperspektive geboten bekommen. Je nachdem, wie es um die Finanzierung des Projekts und die sonstigen Kosten steht, kannst du mit einem Konzerngehalt vermutlich nicht mithalten, und Risiken sind bei Gründungen eigentlich kaum zu vermeiden. Umso wichtiger ist es, dass du potenziellen Mitarbeitern andere Anreize bietest: Zum Beispiel eine packende, klare, sinnstiftende Mission; umfassende Mitgestaltungsmöglichkeiten und eventuell auch Beteiligungen am Unternehmen. Kommuniziere transparent, wo du mit deiner Unternehmung hin willst und wie du die Rolle deiner Mitarbeiter darin siehst. Bei der Suche solltest du nicht nach dem Gießkannen-Prinzip, sondern sehr gezielt vorgehen. Platziere deine Job-Angebote primär in Umfeldern, die für tech- und startup-affine Menschen attraktiv sind. Überlege, ob Berufseinsteiger für die jeweiligen Tätigkeiten infrage kommen, und rekrutiere gegebenenfalls direkt aus Universitäten heraus.

Produktionsanlagen/Technologie

Ein Hightech-Startup, das komplett aus der heimischen Garage heraus agiert, dürfte wohl eher die Ausnahme als die Regel sein. Wenn du nicht gerade an Software oder anderen rein virtuellen Produkte arbeitest, wirst du in aller Regel umfassendere Produktions- und ggf. auch Laboranlagen und die entsprechenden Räumlichkeiten benötigen. Auch hier sind die Aspekte Verfügbarkeit und Kosten die größten Herausforderungen. Manchmal kommt noch hinzu, dass die Technologien, die du zur Entwicklung und Herstellung deines Produkts brauchst, auch noch nicht als Standardlösung am Markt zu haben sind. Entwickelst du diese ebenfalls selbst oder lässt das erledigen, steigen Kosten- und Zeitaufwand nochmals. Eine mögliche Lösung: Kooperation mit Universitäten, außeruniversiäteren Forschungseinrichtungen sowie anderen Unternehmen, sofern diese über die jeweiligen Ressourcen und Anlagen verfügen. Überlege dir genau, worin die Synergien liegen könnten und wie du diese möglichen Kooperationspartnern überzeugend vermitteln kannst.

Hightech Startups Produktion

Robotics, Bio-Engineering oder Mobilität der Zukunft – wer an Spitzentechnologie arbeiten will, braucht die entsprechenden Ressourcen. (Foto: Adobe Stock/Gorodenkoff)

Finanzierung

Wie durch die vorangegangenen Punkte schon deutlich geworden ist: Hightech-Gründungen sind meist hinsichtlich der initialen Investitionen kapitalintensiv und die Zeit, bis diese Kosten wieder eingespielt werden können, ist lang. Dafür sind die Umsatzerwartungen nach dem Marktstart in der Regel hoch. Wie also an das zu Beginn so dringend benötigte Kapital kommen?

Fokus Finanzierungsproblematik: So löst du sie

Um ausreichend Gelder zur Weiterentwicklung von Projekten zu gewinnen, müssen viele Hightech-Startups auf die Unterstützung von Investoren setzen. Doch Banken gewähren aufgrund des hohen Risikos in der Entwicklungsphase häufig keine Kredite.

Zur Lösung dieser Problematik setzen die meisten Startups auf eine Seed- und Venture-Finanzierung, eine Frühfinanzierung von Beteiligungsgesellschaften oder externen Investoren, um frisch gegründeten Startups auf die Beine zu helfen. Attraktiv ist diese Art der Finanzierung vor allem, weil sich die verhältnismäßig hohen Entwicklungskosten vor der Gründung stemmen lassen und die Investoren andererseits im positiven Entwicklungsfall hohe Gewinne erzielen können. Quasi eine Win-win-Situation.

Meilenstein-Finanzierung

Gab es eine Early-Stage-Finanzierungsspritze, ist für die meisten Hightechies noch nicht Schluss mit der Drittmittelsuche. Oftmals benötigen Startups nach zwei bis drei Jahren weitere Fördergelder, da das Projekt vorangeschritten und logischerweise auch teurer geworden ist. Deshalb kann es sinnvoll sein, Drittmittel über eine ergebnisorientierte Meilenstein-Finanzierung zu generieren. Diese setzt du individuell für dein Projekt und suchst nach Intervallfinanzierungen. Sprich: Es gibt immer dann neues Fördergeld, wenn ein Ziel erreicht ist. Damit sinkt das Risiko, das Investoren bei einer Pauschalfinanzierung tragen müssen, und sorgt gleichzeitig dafür, dass das Projektvorhaben stets gut durchgeplant und systematisiert ist.

Businessplan- und Ideenwettbewerbe

Eine weitere Möglichkeit zur Überbrückung von Finanzierungshürden ist die Teilnahme an kostenlosen Gründerwettbewerben, durch die du dir vier- bis fünfstellige Summen sichern kannst. Das Gute: Du brauchst nicht immer ein ausgefeiltes Geschäftskonzept! Oft reicht eine Skizze deiner Innovation, Zielmärkte, Kunden und die Kompetenzen deines Teams. Außerdem bekommst du wertvolles Feedback und inspirierende Networking-Möglichkeiten on top.

Für alle Fälle: Expertenwissen von der Gründerplattform

Du stehst noch am Anfang der Planung, bist gerade mittendrin oder schon kurz vor dem Start? Egal, zu welchem Zeitpunkt: Gerade bei Hightech-Gründungen ist es besonders hilfreich, sich frühzeitig bei der Planung der eigenen Unternehmung unterstützen zu lassen. Unterstützung, die du bei Plattformen wie der Gründerplattform erhältst. Exklusive Tipps, Blog-Einträge sowie individuelle Beratung sind Teil des umfangreichen Wissens der Gründerplattform. Zusätzlich kannst du von branchennahen Praxisbeispielen profitieren und Case-Studies anschauen.

Zur Gründerplattform!

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