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Hohe Verluste, geringes Wachstum: Uber schwächelt vor Börsengang

Uber nimmt Kurs auf die Börse. (Grafik: Uber)

Uber hat mit steigenden Verlusten und weiterhin abflachendem Wachstum zu kämpfen. Für 2019 plant der Ridesharing-Dienst den Gang an die Börse.

Im dritten Quartal 2018 fuhr Uber Verluste in Höhe von 1,07 Milliarden US-Dollar ein. Das entspricht einer Steigerung von 20 Prozent im Vergleich zum zweiten Quartal. Immerhin fallen die Verluste aber um 27 Prozent geringer aus als noch im Vorjahresquartal, als Uber den bislang größten Quartalsverlust nach dem Abgang des umstrittenen Firmengründers Travis Kalanick hinnehmen musste.

Immerhin kann das Unternehmen weiterhin Wachstum verzeichnen. Die Umsätze stiegen um 38 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf 2,95 Milliarden US-Dollar. Im Vergleich zum zweiten Quartal 2018 lag die Umsatzsteigerung jedoch bei nur fünf Prozent. Nicht unbedingt die besten Voraussetzungen für die Firma, die 2019 an die Börse will.

Uber: Was wir über den geplanten Börsengang wissen

Sollte Uber nicht bis 30. September 2019 an die Börse gehen, drohen bestehende Restriktionen über den Verkauf von Firmenanteilen auszulaufen, wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet. Das würde die Besitzerstruktur beeinflussen und könnte auch negative Folgen auf die Bewertung des Unternehmens haben und schlimmstenfalls sogar regulatorische Probleme mit sich bringen.

Insider gehen derzeit sogar von einem Börsengang zu Beginn des Jahres 2019 aus. Damit könnte Uber auch einem möglichen Börsengang des Erzrivalen Lyft zuvorkommen. Neben dem klassischen Ridesharing ist Uber mittlerweile auch in der Essensauslieferung, der Roller-Vermietung und der Logistik aktiv. Außerdem arbeitet das Unternehmen nach wie vor an selbstfahrenden Autos.

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