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Hologramme aus dem Tintenstrahldrucker – und das mit farbloser Tinte

(Foto: Shutterstock)

Hologramme aus dem Drucker? Ein von russischen Forschern entwickelter Prozess soll das möglich machen. Grundlage ist eine neuartige farblose Tinte, die in einen ganz normalen Tintenstrahldrucker gefüllt wird.

Hologramme für Euronoten aus dem Drucker?

Die in den Farben des Regenbogens schillernden Hologramme, die wir von Geldscheinen oder Kreditkarten kennen, sind gar nicht so leicht herzustellen. Forscher der russischen ITMO-Universität in Sankt Petersburg haben jetzt aber ein Verfahren entwickelt, mit dem diese Hologramme einfach mit einem Tintenstrahldrucker ausgedruckt werden können.

So könnten die neuartigen Hologramme aus dem Tintendrucker aussehen. (Bild: ITMO University)
So könnten die neuartigen Hologramme aus dem Tintenstrahldrucker aussehen. (Bild: ITMO University)

Das Prozedere dauere nur wenige Minuten, eine deutliche Beschleunigung gegenüber dem bisherigen Verfahren, das in mehreren Schritten durchgeführt werden muss und mehrere Tage dauern kann. Die Hologramme könnten zudem in verschiedenen Größen angefertigt werden, kleine Änderungen könnten jederzeit erfolgen. Bisher wird bei der Erstellung eines solchen Hologramms auf ein Master gesetzt. Der Trick ist die von den russischen Forschern entwickelte farblose Tinte.

Hologramme: Erst die Tinte, dann klarer Lack

Die Tinte besteht aus sogenanntem nanokristallinen Titandioxid – wird sie auf entsprechend geprägtes Papier aufgedruckt, entstehen die gewünschten einzigartig gemusterten Bilder. Anschließend müsste das Papier noch mit einem durchsichtigen Polymer oder klarem Lack überzogen werden, und fertig wäre das Hologramm aus dem Tintenstrahldrucker.

als herkömmliche Druckertinte. Inwieweit die neue Technologie dann fälschungssicher wäre, dazu haben die Forscher allerdings bisher nichts gesagt.

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via www.geek.com

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3 Reaktionen
oX Triangle

Kann es sein das diese hier keine Hologramme sind,
Sie mögen paralaxische Regenbögen-Effekte zurückwerfen.
Aber sind mit den echten Hologrammen in die ein 3-dimensionales TIEFENBILD geprägt ist nicht vergleichbar..
und rainbow-glanz kriegt man auch einfach hin...

Antworten
Hologramme sind spannend

google: titan oxid desinfektion

TitanDiOxid kann man wohl auch anders nutzen.
Oberflächen welche die Luft reinigen (Bakterien, Viren, Pollen, Feinstaub, Staub,...) klingen nicht uninteressant.

Bei den kleinen Hologrammen (Bargeld, M$-Lizenz-Aufkleber, Eintritts-Karten,...) muss man ja mit der Lupe drauf schauen. Interessant wären große Hologramme z.b. als DIN-A4 oder Poster.
Habt Ihr die Poster-Produzenten schon angefragt ? Und auch die Alternativen Drucker-Patronen-Hersteller ? Weil man sowas nicht täglich nutzt müssten die Patronen extra lang halten und nicht wie normalerweise nach 3 Wochen Urlaub schon eingetrocknet sein.

Im Prinzip braucht man ja auch eine Basis-Software um auszurechnen was man drucken muss oder reichen die 3D-Druckertreiber-APIs von M$-Windows die ja wohl für die 3D-Drucker waren ?
Oder ist es nur Layered wie die Beispiele bei realorfake3d.com ? Auch dafür braucht man Editier-Software oder reichen Photoshop-Plugins oder Ebenen-Basierte Bild-Editoren ? Welchen davon gibts fürs iPad-Pro ?

Antworten
Markus

Dass man Hologramme nun auch mit einem Tintenstrahler drucken kann, ist allenfalls eine Neuerung - ein Sicherheitsleck jedoch keinesfalls, schließlich war die Druckung von Hologrammen ja bisher auch nicht der Bundesdruckerei vorbehalten.

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