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Hololens: Nächste Version der Mixed-Reality-Brille bekommt KI-Coprozessor

(Grafik: Microsoft)

Der SoC der nächsten Hololens-Generation wird über einen eigenen KI-Coprozessor verfügen.

Microsoft: Nächste Hololens-Generation bekommt KI-Coprozessor

Microsoft hat erste Details zur nächsten Version der Hololens bekanntgegeben. Der Software-Konzerns will in die nächste Version einen Coprozessor integrieren, der den Einsatz neuronaler Netzwerke direkt in der Mixed-Reality-Brille ermöglichen soll. Der Coprozessor soll Bestandteil der nächsten Version des speziell für die Hololens entwickelten Multiprozessors sein, der für die Verarbeitung der Sensordaten gedacht ist.

Mixed Reality: Microsofts Hololens in Bildern
Augmented-Reality: Die Hololens kommt nach Deutschland. (Foto: Microsoft)

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Microsoft folgt damit dem aktuellen Trend. Auch der Chipdesigner ARM hat bereits erste Ein-Chip-Systeme mit KI-Funktionen präsentiert. Die sollen in Smartphones zum Einsatz kommen. Auch Apple soll entsprechende Hardware für das nächste iPhone in der Pipeline haben. Bislang wurde für künstliche Intelligenz optimierte Hardware vor allem im Server-Bereich eingesetzt. Dank der neuen Chips könnten viele dieser Aufgaben künftig direkt auf den entsprechenden Geräten, ohne Umweg über die Cloud, erfüllt werden.

Hololens: Microsoft hält sich mit weiteren Details zur nächsten Version zurück

Microsofts neuer KI-Koprozessor befindet sich derzeit noch in der Entwicklung. Im Rahmen der CVPR-Konferenz in Honolulu hat Microsofts KI-Chef Harry Shum aber immerhin schon eine Live-Demonstration des Chips vorgeführt. Wann die Hololens 2 auf den Markt kommt, bleibt indes unklar. Branchenexperten rechnen jedoch mit einer Veröffentlichung der neuen Hardware im Jahr 2019. Eine Bestätigung dazu von Microsoft gibt es allerdings nicht.

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