Porträt

„Holt euch einen Hund ins Büro“ – Karsten Schmehl von Buzzfeed Deutschland

Heute zu Gast: Karsten Schmehl von Buzzfeed Deutschland.

In der Serie „5 Dinge, ohne die ich nicht arbeiten kann“ fragen wir Webworker, worauf sie im Job nicht verzichten können. Heute zu Gast: Karsten Schmehl von Buzzfeed Deutschland.

Es gibt Dinge im Leben, die unverzichtbar sind. Dinge, die uns motivieren, die uns unterhalten und die somit unseren privaten und beruflichen Alltag verbessern. Wir fragen in der Serie „5 Dinge, ohne die ich nicht arbeiten kann“, was Webworker benötigen, um ihrem Tagwerk mit Freude und Energie zu begegnen.

Für den heutigen Teil haben wir Karsten Schmehl von Buzzfeed Deutschland befragt. Schmehl studierte Soziologie und Politik an der Goethe Universität Frankfurt und arbeitete für Radio- und Fernsehprogramme der ARD in Deutschland. Nach einem tri-medialen Volontariat beim Hessischen Rundfunk arbeitet er als Senior-Staff-Writer sowohl für Buzzfeed als auch für Buzzfeed News. Der Mediendienst Turi2 schrieb: „Karsten Schmehl liefert mehr virales Zeug als eine Vorschulklasse im Spätherbst.“

5 Dinge, ohne die ich nicht arbeiten kann: Karsten Schmehl von Buzzfeed Deutschland

Das Internet: Wenn mich jemand fragt, ob ich irgendeinen Extremsport mache, dann antworte ich: Klar, ich surfe jeden Tag beruflich durchs Internet. Sich jeden Tag damit zu beschäftigen, was Menschen irgendwo zwischen Reddit, Jodel, Facebook, Instagram, pr0gramm, gab.ai und 4Chan posten macht mir sehr viel Spaß und ginge natürlich nicht ohne das Internet. Es ist schön zu sehen, wie wir in wenigen Jahren vom 56k-Modem zu 4G gekommen sind und ich freue mich auf alles, was da noch kommen wird. Weißt du schon, welche Spotify-Playlist du im Auto hören willst, wenn endlich alle Autos Internet haben?

Die Daten: Vor diesem Job arbeitete ich für Radio und Fernsehen. Man weiß in diesen Medien einfach viel zu wenig über seine Zuhörer und Zuschauerinnen. Die Daten, die mir dagegen das Internet bietet, möchte ich nie mehr missen. Daten lassen mich lernen, was Leserinnen und Leser interessiert und wie sie es gerne aufbereitet haben möchten. Daten sind Macht und ein nicht-datengetriebenes Arbeiten kann ich mir nicht mehr vorstellen.

Ein Team, das genau so on fire ist: Kurz und knapp – Teamwork ist alles. Ich weiß von jedem aus meinem Team, dass sie und er hier alles gibt. Wir sitzen hier nicht, um irgendeinen Schichtplan zu füllen – wir alle wollen geilen Scheiß auf die Beine stellen. Jeden Tag. Das spornt mich an.

Ziele: Sich an einem gemeinsamen Nordstern orientieren zu können und zu sehen, ob man gerade dieser einen Zahl (welcher auch immer!) näher gekommen ist, hilft mir super bei der Arbeit. Es sorgt auch dafür, seiner gesamten Arbeit eine Richtung und einen Fokus geben zu können. Vor allem kann ich so viel leichter auch „Nein“ sagen, wenn eine Geschichte zwar interessant klingt, aber sie eigentlich nicht zum vereinbarten Ziel passt.

Einen Hund im Büro: Ohne Witz – holt euch einen Hund ins Büro. Das klingt nun alles total obvious, aber jeden Tag mindestens einen kleinen Mittagsspaziergang zu machen, bläst mir einfach das Hirn frei. Ein Hund ist super gegen Suppenkoma und lässt dich im Büro auch mal an andere Dinge denken. Es gibt sogar einen Verband der deutschen Bürohunde und ihr großartiger Claim lautet: „Dog in – statt burn out“. In diesem Sinne, Schmarsten out.

Alle Artikel aus dieser Serie findet ihr hier.

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8 Kommentare
Uwe Keim

Hier, seit 2009 unsere Bürohündin Jara, samt eigener Hundekorb-Webcam: http://jara.cc

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Johanna
Johanna

Hund im Büro? Geht gar nicht … Einfach nur rücksichtslos gegenüber den Kollegen. Auch wenn sich keiner traut was zu sagen: Allergien, Geruchsbelästung, Ablenkung etc. pp. sind Faktoren, die ein Vorgesetzter da im Auge haben sollte.

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David

Und generell, dass manche Leute einfach keine Hunde mögen, bzw. mit Hunden nicht klarkommen oder sich in deren Gegenwart nicht wohl fühlen. Ich war schon ein paar Mal bei Bewerbungsgesprächen/Probearbeitstagen, wo es dann hieß „Ach und das ist unser Bürohund, der rennt hier den ganzen Tag rum und geht natürlich in jedes Büro, wir alle lieben ihn sehr“ und ich dann „Äh, ja, ich melde mich, tschö.“
Persönlich wäre ich mehr für eine Bürokatze, aber mit der geht man nicht Gassi, die fühlt sich sicher nicht wohl im Büro und auch das würde ich wegen Allergien niemandem zumuten. Und auch hier würde man anderen Mitarbeitern was aufzwingen, was sie persönlich gar nicht gut finden, aber da traut sich natürlich niemand, was zu sagen. Generell sollte man ein bisschen Rücksicht auf Kollegen nehmen und sich auch mal überlegen „Würden die wirklich sagen, wenn es sie stört?“

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Hotdog
Hotdog

Mi Mi Mi… kenn ich nicht … will ich nicht …. dagegen….

Genau wegen solcher Aussagen… sind mir Hunde Lieber als einige Menschen.

Fakt ist… die Gegebenheiten im Büro müssen es zulassen, die rassespezifischen Anforderungen werden berücksichtigt und es gibt keine Tierhaarallergien…

Markus Thies
Markus Thies

Wir sind kein klassisches Büro, sondern eher ein Laden, aber unser Hund fühlt sich hier wohl. Es gibt auch mal Kunden, die Angst vor Hunden haben, aber bei den meisten kommt er gut an.
Hier ein Bild: https://www.tischtennis.biz/Neuer-Mitarbeiter-bei-Tischtennis-pur/

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Martina
Martina

Hund im Büro? Ich glaube ich muss mich übergeben!
Klasse – jeder Kollege muss den Hundepfurz ertragen, noch dazu die sabberenden sonstigen Ausdünstungen dieser wiederlichen Vierbeiner (Mundgeruch, Körpergeruch)… dann lecken die sich im Genital und dann dem Frauchen im Gesicht… wer’s mag?! Aber im Büro absolut nichts zu suchen!

Ich mag Hühner sehr. Dürfen die dann auch ins Büro? Nein?! Was für Diskriminierung!!!!

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Martina
Martina

… ich finde außerdem eh das Hundebesitzer einen Minderwertigkeitskomplex haben und es brauchen von – zumindest – einem tier angehimmelt zu werden… deshalb „mögen“ sie ja auch Hunde auch lieber als Menschen (siehe Kommentar unten).

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Gurkenkönig
Gurkenkönig

Das ganze Problem sitzt – wie immer – zwischen den Ohren und meist vor der Tastatur.
Noch mehr Hühner? Zum Gackern und Eierlegen reichst du doch …

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