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Home24 will noch im Juni an die Börse

Der Home24-Vorstand: Christoph Cordes, Marc Appelhoff und Gründer Philipp Kreibohm. (Foto: Home24)

Das Berliner Online-Möbelkaufhaus Home24 will noch im Juni an die Frankfurter Börse. Der Schritt soll dem defizitären Rocket-Schützling bis zu 150 Millionen Euro in die Kassen spülen.

Der Online-Möbelhändler Home24 zurrt die Konditionen für seinen bevorstehenden Börsengang fest. Das Unternehmen aus dem Startup-Brutkasten Rocket Internet plant die Erstnotierung an der Frankfurter Börse für den 15. Juni. Wie das Unternehmen am Freitag in Berlin mitteilte, werden bis zu rund 7,7 Millionen neue Aktien zu einem Preis von 19,50 bis 24,50 Euro je Stück angeboten.

Home24 könnte 150 Millionen Euro einstreichen

Damit will Home24 bis zu 150 Millionen Euro einstreichen. Investoren sollen die Papiere nun voraussichtlich zwischen dem 4. und 13. Juni zeichnen können. Abgewickelt wird der Börsengang von der Investmentbank Berenberg, die Rocket Internet bereits mehrfach bei Erstemissionen von Portfoliounternehmen unterstützt hat. An Home24 hält die Startup-Schmiede derzeit 43 Prozent.

Bisher ist Home24, das 2012 von Philipp Kreibohm und Felix Jahn gegründet wurde, ein Verlustbringer. In den ersten drei Monaten dieses Jahres setzte der Möbelhändler rund 84,5 Millionen Euro um. Das sind etwa 30 Prozent mehr als im ersten Quartal des Vorjahres. Den Umsatz steigerte Home24 im Vergleich zu den letzten drei Monaten 2017 um sechs Prozent. Die Verluste im ersten Quartal 2018 lagen bei 5,1 Millionen Euro. Im Vorjahreszeitraum verlor das Möbel-Portal noch 7,2 Millionen Euro. dpa/dhr

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Ein Kommentar
Regina Dröhner
Regina Dröhner

Hochgerechnet nur etwas über 20.000.000 € Verlusterwartung in 2018? Ich finde, da kann man schon mal 19,50 € zum Fenster raus werfen.

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