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Home24: Das 2018 reduzierte Umsatzziel wurde verfehlt – Aktie bricht ein

(Foto: Home24)

Nach einer Umsatzwarnung von Home24 drohen die Aktien des Online-Möbelhändlers am Mittwoch auf ein Rekordtief zu fallen.

Der Online-Möbelversender Home24 hat im vergangenen Jahr weniger umgesetzt als zuletzt noch gehofft. Die Aktien brachen gegen Mittag um knapp elf Prozent auf zehn Euro ein. Damit stoppten sie ihren Kurssturz nur knapp über dem bisherigen historischen Tief von 9,60 Euro zu Beginn des Jahres.

Das Geschäft habe nach dem heißen Sommer zwar wie erhofft angezogen, doch das habe nicht gereicht, um das Umsatzziel zu erreichen, teilte das Unternehmen mit, das noch zu rund einem Drittel der Beteiligungsgesellschaft Rocket Internet gehört. Der Erlös dürfte 2018 zwischen 312 und 315 Millionen Euro liegen. Das wäre ein um Währungseffekte bereinigtes Plus von 18 bis 19 Prozent, was allerdings unter der erst im November auf „mehr als 20 Prozent“ gesenkten Prognose läge. Das im Sommer an die Börse gebrachte Unternehmen hatte erst im November die Prognose für das währungsbereinigte Umsatzplus von rund 30 Prozent auf mehr als 20 Prozent gesenkt.

Aktienkurs hat sich seit IPO mehr als halbiert

Analyst Tushar Jain von Goldman Sachs verwies darauf, dass die durchschnittliche Analystenschätzung für den Umsatz 2018 aktuell 318 Millionen Euro beträgt. Mit Blick auf das neue Jahr dürften die Erwartungen nun sinken, schrieb er weiter. So unterstelle die Marktprognose gegenwärtig noch ein Umsatzplus von 25 Prozent. Diese Annahme dürfte nun jedoch nicht mehr zu halten sein, so der Experte.

Anleger, die die Aktien beim Börsengang im Juni vergangenen Jahres gezeichnet und seitdem gehalten haben, mussten herbe Verluste hinnehmen. Hatte der Ausgabepreis noch bei 23 Euro gelegen, so hat sich der Kurs inzwischen mehr als halbiert. Seit dem Rekordhoch Mitte Juli bei knapp 32 Euro ist inzwischen nicht einmal mehr ein Drittel übrig. dpa

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