Ratgeber

Homeoffice: 8 Tipps für mehr Produktivität

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5. Einfach mal nicht antworten

Produktiv ist wer weiß, wann er wem antwortet – und sich auch mal den Luxus nimmt, nicht erreichbar zu sein.


Klar: Wer im Homeoffice arbeitet, muss genauso erreichbar sein, wie Kollegen im Büro. So verschwimmen die Grenzen der Kommunikationskanäle: „Wenn ich auf Facebook Nachrichten schreibe, kann das privat sein – gleichzeitig organisiere ich hier aber auch meine Events“, sagt Wattig. Das gleiche gilt für Mobiltelefone, Emails, Chatnachrichten. Hier kommen tagsüber Pläne für die nächste Grillparty und abends Anfragen für den nächsten Job. Produktiv ist wer weiß, wann er wem antwortet – und sich auch mal den Luxus nimmt, nicht erreichbar zu sein.

6. Einen Plan haben

Ob mit App oder Notizbuch – oder einfach im Kopf: Es lohnt sich, eine klare Vorstellung vom Tag zu haben. Wer zehn kleine Arbeitspakete vor sich hat, der kann sie vielleicht in jeder beliebigen Reihenfolge erledigen – etwas ratlos von einem zum anderen zu springen wird die Arbeitszeit aber eher erhöhen als verkürzen. „Vielleicht müssen auch drei Dinge an einem Tag X passieren – drei bis vier andere wären nett, müssen aber nicht sein. Das genau zu wissen ist auch eine Motivation“, sagt Wattig. „Und wer etwas abhakt, zieht daraus Kraft für die nächsten Schritte.“

7. Begegnungsorte finden

In kleinen Städten mag es schwierig sein, in größeren ist es nützlich: Cafés und Restaurants haben manchmal Treffpunkte, in denen Teams zusammenarbeiten können und Freiberufler ihre Kunden treffen. Geht doch auch zuhause? Wattig rät ab, weil die Zusammenarbeit dann einen bestimmten Drive bekommt. Der Gastgeber bekommt ein Übergewicht in der Kultur des Teams, das beeinflusst das Projekt.

8. Aufhören

Wer konzentriert durcharbeitet, der kann auch früher Feierabend machen, das ist der große Vorteil der Heimarbeit. Der Nachteil: Es fällt gar nicht weiter auf, wenn wir bis weit über die mentalen Kapazitäten hinaus arbeiten. „Irgendwann wird man weniger produktiv. Die Herausforderung ist es, auch einen Schlusspunkt zu setzen“, sagt Wattig.

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4 Kommentare
Kindergarten

Gerade Disziplin ist das A und O, ohne geregelten Zeitplan und Aufgabenliste wirds zuhause nie was mit dem produktiven Arbeiten

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Steve
Steve

Ich arbeite auch im Home Office und schaffe Zuhause einfach mehr und bin konzentrierter. Mein Chef weiß, dass er sich auf mich verlassen kann. Es wird auch nicht eng genommen wenn ich mal nicht ans Telefon gehe weil ich gerade die Waschmaschine anmache. Unnötiger Smalltalk mit den Kollegen oder andere Ablenkungen kommen erst gar nicht auf.

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Thomas S.
Thomas S.

Ich kann dem nur 100%ig beipflichten. Manchmal habe ich schon ein schlechtes Gewissen, was vergessen zu haben, wenn ich schon ca. 2 Stunden vorher mit dem fertig bin, was ich mir eigentlich vorgenommen hatte oder im Vergleich zu den Bürotagen schaffe. Und sollte man mal wirklich etwas wichtiges vergessen haben, der Rechner ist ja dann in einer Minute wieder hochgefahren …

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Olaf Barheine

Angesichts der hohen Produktivität, die man als Freiberufler an den Tag legt, wenn man im stillen Kämmerlein vor sich hinwerkeln kann, dürfte man so gesehen eigentlich gar keine Stundensätze mehr anbieten, sondern nur noch Festpreise. Man schießt sich sonst nur ins eigene Knie.

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